News der Woche: DC-Filme - Alle Kinostarts & Infos

Christoph Koch

Während Marvel relativ offenherzig mit den geplanten Veröffentlichungen ihrer Superhelden-Filme umging und Fans genau im Blick hatten, in welcher Phase des Marvel Cinematic Universe ihre Lieblingshelden über die Leinwand huschen werden, hielt sich Konkurrent DC immer etwas bedeckt was die Zukunftspläne betrifft. Außer „Batman v Superman: Dawn of Justice“, „Justice League“ und „Shazam“ waren keine weiteren Pläne zur Veröffentlichung neuer Filme an die Öffentlichkeit gedrungen. Bis jetzt, denn wie wir  letzte Woche berichteten, haben Warner Bros. und DC einen ganzen Batzen an neuen Superhelden-Filmen bestätigt und auch gleich noch das (mögliche) jeweilige Veröffentlichungsdatum nachgeschoben. Somit erwarten uns nach dem Start von „Batman v Superman: Dawn of Justice“ in den Jahren 2016 bis 2020 mindestens 11 weitere DC-Superhelden-Filme.

Nicht nur Marvel konnte in der letzten Woche mit der Ankündigung von „Civil Wars“ Comic-Fan-Herzen höher schlagen lassen, auch DC und Warner ließen eine ordentliche Informations-Bombe platzen. Zeit also, sich den Veröffentlichungsplan mal etwas genauer anzuschauen und zusammenzutragen, was wir bisher über die einzelnen Projekte wissen. Wann kommt welcher Film raus? Wer wird zu sehen sein? Wer nimmt auf dem Regiestuhl Platz? Alles das erfahrt ihr in unserer News der Woche.

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„Batman V Superman: Dawn of Justice“ – 25. März 2016

Offizielle Details zur Story von „Batman v Superman: Dawn of Justice“ sind zwar bislang noch nicht bekannt, doch die ersten Bilder und Gerüchte lassen die Vermutung zu, dass sich Regisseur Zack Snyder wohl sehr stark an der Comic-Reihe „The Dark Knight Returns“ von Frank Miller orientieren wird. Auch wenn die Geschichte des Films noch im Dunkeln liegt, so wissen wir immerhin, welche Helden bisher für einen Auftritt in „Batman v Superman: Dawn of Justice“ bestätigt wurden. Superman und Batman werden nämlich trotz des Titels nicht die einzigen Kämpfer im Superman-Sequel sein, sondern auch Diana Prince alias Wonder Woman wird eine Rolle im Actionspektakel übernehmen. Bei der Background-Story der Amazone weichen die Drehbuschreiber David S. Goyer, Zack Snyder und Chris Terrio von der klassischen Entstehungsgeschichte der Heldin ab und orientieren sich an den „The New 52„.

Im Jahre 2011 bekamen fast alle DC Comics eine Art Neustart verpasst und wurden unter dem Titel “The New 52“ veröffentlicht. Dies brachte nicht nur viele Neuauflagen beliebter Comics mit sich, sondern auch die Ursprünge der Superhelden wurden teilweise drastisch verändert. Dieses Reboot der Comics nutzt jetzt auch “Batman v Superman: Dawn of Justice“, um Wonder Womans Herkunft zu erklären. Demnach ist Wonder Woman das Resultat einer Liebesnacht zwischen Hippolyta, der Königin der Amazonen, und Zeus, Göttervater und Gott des Himmels, des Blitzes und des Lichts. Wonder Woman wird also zur Halbgötting und Schauspielerin Gal Gadot wird diese modernen Version der Wonder Woman verkörpern. Seht hier das erste Bild der Kämpferin in ihrer knappen Rüstung:

In der Rolle des Superman wird erneut der Brite Henry Cavill zu sehen sein, der schon im Vorgänger „Man of Steel“ durch die Lüfte flog. Auch Laurence Fishburne und Amy Adams als Lois Lane und Perry White sind im Sequel wieder mit dabei. Nachdem Christian Bale mit dem Ende der „The Dark Knight“-Trilogie nicht mehr in die Rolle des Batman schlüpfen wird, bekam Ben Affleck den Zuschlag, in „Batman v Superman: Dawn of Justice“ das dunkle Fledermaus-Kostüm überzustreifen. Ben Afflecks Batman wird dabei jedoch eine ältere und müdere Version des Rächers darstellen, der als Veteran im Kampf gegen Verbrechen in diesem Batmobil unterwegs sein wird:

Die Rolle des Butlers übernimmt nicht mehr Michael Cain wie noch in der „Dark Knight“-Trilogie, sondern Jeremy Irons wird Batman unterstützen. Auch ein vermeintlicher Bösewicht ist für „Batman v Superman: Dawn of Justice“ schon gefunden: Die Rolle von Supermans Erzfeind Lex Luthor übernimmt Jesse Eisenberg, was bei zahlreichen Fans für Empörung sorgte. Ray Fisher, der bisher lediglich aus dem Comedy-Kurzfilm „The Good, the Bad, and the Confused“ bekannt ist, wird für “Batman v Superman“ in die Rolle von Vic Stone alias Cyborg schlüpfen.

„Suicide Squad“ – 5. August 2016

Kurz nachdem „Batman v Superman: Dawn of Justice“ über die Leinwand flimmerte, wird es Zeit für eine ganz neue Heldentruppe. Der düstere „Suicide Squad“ besteht aus allerhand Kriminellen, die besondere Aufträge für die Regierung erledigen, um ihre Haftstrafen auf ein Minimum zu reduzieren. Bisher ist nur bekannt, dass „Herz aus Stahl: Fury“-Regisseur David Ayer die dunkle Gruppe auf die Leinwand bringen wird. Warner befindet sich jedoch schon in Gesprächen mit möglichen Darstellern. Das Studio gibt an, dass sie mit vier Superstars in Kontakt stehen, die für einen Auftritt in Frage kommen würden.

„Wonder Woman“ – 23. Juni 2017

Lange haben Fans einen „Wonder Woman“-Film gefordert und jetzt bekommen sie womöglich gleich drei Auftritte der taffen Amazone. Zunächst wird sie in „Batman v Superman: Dawn of Justice“ eingeführt, um knapp ein Jahr später in einem eigenen „Wonder Woman“-Film gegen die Ungerechtigkeit anzutreten. Danach wird sie zusammen mit anderen Helden in einem „Justice League“-Film für Recht und Ordnung sorgen. Gal Gadot, die Wonder Woman in „Batman v Superman: Dawn of Justice“ verkörpert, wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch in den anderen zwei Filmen zu sehen sein.

„Justice League“ – 17. November 2017

Im November 2017 bringt „Batman v Superman: Dawn of Justice“-Regisseur Zack Synder schlussendlich alle Superhelden zusammen. Sie werden im ersten Teil von „Justice League“ gemeinsam gegen das Böse antreten. Nach einem Drehbuch von Chris Terrio werden Henry Cavill als Clark Kent/Superman, Ben Affleck als Bruce Wayne/Batman, Gal Gadot als Wonder Woman und Amy Adams als Lois Lane auch bei dieser Helden-Zusammenkunft mit von der Partie sein. Doch dabei wird es aller Voraussicht nach nicht bleiben, denn die „Justice League“ besteht aus mehr als nur drei Helden. Wir gehen also davon aus, dass in den kommenden Wochen noch weitere Superhelden-Namen fallen werden, die der „Justice League“ beitreten. Wie der Trailer gut verdeutlicht, hat Zack Snyder zumindest schon mit „Man of Steel“ bewiesen, dass er actionreiche Schlachten inszenieren kann und somit dürfen wir uns bei „Justice League“ wohl auf einen explosiven Film freuen.

Man of Steel - Trailer Deutsch.

„The Flash“ – 23. März 2018

“The Flash“ ist gerade dabei, die Fernsehlandschaft der USA zu erobern, da wird auch gleich ein eigener Leinwandauftritt verkündet. Im Kinoausflug wird jedoch keinesfalls Grant Gustin, der in der TV-Serie den Superhelden „The Flash“ verkörpert, die Rolle übernehmen, sondern Ezra Miller streift sich im Kino-Blockbuster im roten Anzug über um für das Gute zu kämpfen. DC und Warner verfolgen damit strikt den Plan, dass das DC-Universum im Kino eigenständig daherkommt und keine Verbindung zum DC TV-Universum existiert. Ein Regisseur steht bisher noch nicht fest.

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