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Gerade ist Batman v Superman: Dawn of Justice im Kino gestartet, nach Man of Steel Zack Snyders zweiter Superman-Film. Ich habe den Film schon gesehen, und…will nicht darüber reden, die Wunden sind noch zu frisch. Zum Glück gibt es ja noch andere Interpretationen der beiden Helden, einige davon in Videospiel-Form: Da sind die großartigen Arkham-Games für Batman - und ein paar unspielbare und viele mittelmäßige Superman-Spiele.

Lest unsere Filmkritik zu Batman v Superman

Was Videospiele angeht, steht der Name Superman nicht unbedingt für Qualität: Wer an Superman-Spiele denkt, denkt zuerst an das legendär schlechte Superman 64, und viele Spieler/innen sind der Meinung, dass es gar nicht möglich ist, Superman adäquat als Videospiel zu adaptieren, wenn man sowohl der Figur treu bleiben als auch gutes Gameplay liefern will.

Dem grundlegenden Designproblem - dass Superman im Grunde ein Gott ist und unverwundbar sein müsste, was in Videospielen (vermeintlich) langweilig wäre - begegnen viele Entwickler auch tatsächlich, indem sie es ignorieren und Superman zu einer “normalen“, sterblichen Videospielfigur mit selbst vom unbedeutendsten Kleinkriminellen dezimierbarer Gesundheits-Leiste machen - eine nachvollziehbare, aber unkreative Entscheidung, die die Illusion bricht, tatsächlich Superman zu sein.

Aber es gibt gute Ansätze in einigen Superman-Games, und die möchte ich in diesem Artikel genauso vorstellen wie die Fehlschläge. Es ist eine kleine Geschichte von Superman in Videospielen - klein deshalb, da alle Superman-Games oder gar alle seine Auftritte in Videospielen zu erwähnen den Rahmen sprengen würde. Aber ich habe versucht, die Etappen von Supermans Videospiel-Geschichte zu erwähnen, die besonders wichtig oder interessantest - im positiven oder negativen Sinne - sind oder auf kreative Weise mit den Herausforderungen, die eine Videospiel-Umsetzung der Figur mit sich bringt, umgegangen sind.