Better Call Saul: Crossover mit Breaking Bad ist jederzeit möglich

Daniel Schmidt

Gespannt warten Zuschauer der neuen Spin-off Serie „Better Call Saul“ auf ein Wiedersehen mit den Stars aus „Breaking Bad“. Während „Better Call Saul“ aber zu erst mal seinen Weg als eigenständiges Format gehen muss, schließen die Macher ein Crossover mit „Breaking Bad“ keineswegs aus. Im Gegenteil. In einem Interview erklärte ein „Better Call Saul“-Autor jetzt, ob und wie ein Crossover aussehen könnte. 

Es ist kein Geheimnis, dass viele Zuschauer des„Breaking Bad“-Spin-off „Better Call Saul“ sehnsüchtig auf das Auftauchen von Walter White (Bryan Cranston) und Jesse Pinkman (Aaron Paul) mit Saul Goodmann alias Jimmy McGill (Bob Odenkirk) warten. Die Erzählstruktur auf einer Timeline, die hauptsächlich vor den Ereignissen spielt, die Walter White zum Drogenboss Heisenberg gemacht haben, erlaubt das absolut. In dem Städtchen Alburquerque, das ungefähr die Größe Hannovers hat, wäre es sogar wahrscheinlich, dass man sich irgendwann über den Weg läuft, wenn auch nur flüchtig.

Zu erst die schlechten Nachrichten: Für Staffel eins ist definitiv kein Crossover geplant. Zumindest nicht mit den beiden Hauptcharakteren aus „Breaking Bad“. SPOILER Bis es soweit ist, müssen Fans mit dem Auftreten von Tuco Salamanca (Raymond Cruz) vorlieb nehmen. /SPOILER

„Better Call Saul“-Autor Thomas Schnauz erklärte jetzt in einem Interview mit dem Magazin The Hollywood Reporter, welche Regeln für ein mögliches Crossover bestehen und wie es dazu kommen könnte.

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„We are playing with the format. The whole show is a flashback, so we have this free reign to sort of jump further back in time, go way back or flash ahead or jump into the scene that is during the time of Breaking Bad or go to Omaha. We like to play around with that as long as it makes sense and we’re not just doing it to be artsy fartsy. Whatever the most interesting way to tell the story is, that’s what we’re going to try to do.“

Wir spielen mit dem Format. Die ganze Sendung ist ein einziger Flashback, also haben wir im Prinzip freie Bahn noch weiter in der Zeit zurück zu springen oder nach vorne oder aber zu einer Szene, die während der Zeit von „Breaking Bad“ spielt oder sogar nach Omaha. Wie spielen gerne damit, so lange es eben Sinn macht und wir das nicht nur machen, um übertrieben künstlerisch zu sein. Was auch immer der interessanteste Weg ist, die Geschichte zu erzählen, ist genau das, was wir versuchen werden zu tun.

So weit, so gut! Dass ein Crossover, beziehungsweise ein Zeitsprung zu „Breaking Bad“, Sinn ergeben muss, hätten wir uns wahrscheinlich auch so denken können. Allerdings ist das doch eine deutliche Bestätigung, dass es zumindest jederzeit dazu kommen kann und dafür, dass die Autoren selbst gerade herausfinden, was man mit der Story alles anstellen kann.

HIer findet ihr das komplette Interview mit Thomas Schnauz im „The Hollywood Reporter“, inklusive massiver Spoiler zur dritten Folge.

Better Call Saul - Extended Trailer Englisch.

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