Birdman sei Dank: Hugh Jackman bleibt Wolverine bis an sein Lebensende

Jan-Thilo Caesar

Es kann nur einen geben! Ja, falscher Film, ich weiß. Aber manche Schauspieler sind einfach so untrennbar mit ihren Charakteren verschmolzen, dass man sie auch mit der Flex nicht mehr auseinander bekommt. Das hat auch Hugh Jackman erkannt, der seine Pläne, sich von der Rolle Wolverine zu verabschieden, jetzt über Bord geworfen hat – dem vierfachen Oscargewinner „Birdman“ sei es gedankt!

Birdman sei Dank: Hugh Jackman bleibt Wolverine bis an sein Lebensende
Bildquelle: © Twentieth Century Fox.

In der Vergangenheit konnte X-Men-Fans schon mal Angst und Bange werden, wenn Hugh Jackman mal wieder in aller Öffentlichkeit mit dem Gedanken gespielt hat, sein cineastisches Superhelden-Dasein an den Nagel zu hängen. Comic-Fans können nun aufatmen, denn der Schauspieler hat in einem Interview verraten, dass er die Rolle von Wolverine bis an sein Lebensende spielen würde.

Die Moral ist, dass ich niemals aufhören sollte, Wolverine zu spielen. Ich muss einen Weg finden, ihn zu spielen bis ich sterbe.

Der plötzlich Sinneswandel kommt nicht von ungefähr: Der vierfache Oscargewinner „Birdman“ hat Jackman davon überzeugt, dem mutierten Superhelden treu zu bleiben. Das Drama wurde mit vier Oscars ausgezeichnet und handelt von einem alternden Schauspieler (Michael Keaton), der im Schatten seiner früheren Erfolge als Superhelden-Darsteller steht. Offenbar hat das Jackman zum Nachdenken bewogen:

Ich weiß, dass sie die Rolle eines Tages mit einem anderen Schauspieler besetzen werden…ich wäre sogar ganz froh darüber. Das würde bedeuten, das der Charakter zur Ikone geworden ist.

Tja, als Mensch aus Fleisch und Blut wird man ignoriert oder getötet. Aber als Symbol – als Symbol kann ein Schauspieler unbestechlich sein und unvergänglich. Sowas kann aber auch nach hinten losgehen, so hat Josh Hartnett die Titelrolle  in „Superman Returns“ abgelehnt, weil er nicht bis an das Ende seiner Karriere mit der Rolle gebrandmarkt sein wollte. Für Jackman spielt aber offenbar auch die persönliche Herausforderung, die ein Charakter wie Wolverine darstellt, eine entscheidende Rolle:

Ich möchte immer in besserer Form sein als beim letzten Film. Ich glaube nicht an Stillstand. Manche Leute wollen den Status Quo beibehalten, aber ich glaube, der natürliche Kreislauf ist, dass man sich entweder weiterentwickelt und einer Sache näher kommt oder einen Schritt zurück macht. Jedes Mal, wenn ich Wolverine spiele, möchte ich weitergehen, physisch und emotional.

Am 19. Mai 2016 wird Hugh Jackman in „X-Men: Apocalypse“ zu sehen sein. Ein knappes Jahr später, am 02. März 2017, kommt außerdem der dritte „Wolverine“-Solo-Film in die Kinos.

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