Boyhood 2: Erste Infos zum Nachfolger des Oscar-Films

Christoph Koch 1

Bei der Oscar-Verleihung 2015 zählte „Boyhood“ von Richard Linklater zu den großen Verlierern des Abends. Doch der Regisseur denkt schon laut über eine Fortsetzung zu Boyhood nach und plaudert ein wenig darüber, wie ein „Boyhood 2“ aussehen könnte. Erste Infos zu „Boyhood 2“ findet ihr hier!

Boyhood 2: Erste Infos zum Nachfolger des Oscar-Films
Bildquelle: ©Universal.

Als wir in „Boyhood“  den letzten Blick auf Mason Jr. werfen konnten, kam der mittlerweile 18-Jährige frisch aufs College und vor ihm lag eine Zukunft voller Möglichkeiten und Ereignissen. „Boyhood“-Regisseur Richard Linklater musste sich bei der Oscar-Verleihung zwar „Birdman“ geschlagen geben, doch wie er jetzt verrät, stehen die Chancen gar nicht mal so schlecht, dass wir in einem „Boyhood 2“ auch an der Zukunft des jungen Mason teilhaben dürfen.

Erste Infos zu „Boyhood 2“

Wie er verrät, würde ein Nachfolger von „Boyhood“ die Ereignisse im College auf die Leinwand bringen. Doch anders als „Boyhood“ werden die Dreharbeiten dabei wohl keine 12 Jahre in Anspruch nehmen. Doch die Idee zu einem „Boyhood 2“ musste erst im Regisseur heranwachsen, wie er in einem Podcast verrät:

„Um ehrlich zu sein…der Film kam vor einem Jahr in die Kinos und nach den ersten sechs Monaten wäre meine Antwort darauf absolut „nein“ gewesen. Es waren 12 Jahre, von der ersten Klasse bis zur 12. – Es ging darum bei der High-School aufzuhören. Ich hatte keine weitere Idee für eine andere Geschichte, da war nichts mehr zu sagen. Es war mir einfach nicht in den Sinn gekommen.“

Doch grade die 20er Jahre eines Lebens scheinen den Regisseur dennoch zu reizen:

„Die 20er sind ziemlich formend oder? Dort wirst du das, was du im restlichen Leben sein wirst. Es ist eine Sache aufzuwachsen und aufs College zu gehen und eine andere…ich muss einfach zugeben dass ich schon darüber nachgedacht habe. „

Doch „Boyhood 2“ wird dabei wohl keine 12 Jahre in Anspruch nehmen:

„Die 12-Jahre-Struktur entwickelte sich durch die Schulstruktur. Es müssen keine 12 Jahre sein. Es müssen keine…aber gut, wer weiß.“

Braucht es einen Boyhood-Nachfolger?

Ob „Boyhood“ wirklich einen Nachfolger braucht, bleibt diskussionswürdig. Vor allem,  da der Film an einem wunderbaren Teil des Lebens sein Ende fand und Richard Linklater schon mit seinem kommenden Film „That’s What I’m Talking About“ das Leben im College ins Zentrum stellt und selbst sagt, dass hier ein geistiger Nachfolger zu „Boyhood“ zu finden ist.

Auf der anderen Seite bewies Linklater schon mit „Before Sunset“ und „Before Midnight“, dass er auch Sequels erschaffen kann, von denen man nicht den Hauch einer Ahnung hatte, dass sie wirklich so gut werden könnten.  Dennoch muss ihn die Idee zu einem Film überzeugen, nicht einfach nur der Wille, noch einmal mit dem Cast zusammenarbeiten zu wollen:

„Ich würde es lieben, weiterhin mit dem Cast zusammenzuarbeiten und ich denke, wir alle wollen das. Doch das darf nicht der erste Grund sein. Du brauchst immer etwas, was du sagen willst. Du solltest es nicht machen, weil du mit Freunden zusammenarbeiten willst, sondern du musst etwas in dir haben, was du über diese Jahre sagen willst.“

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