Neue Reaktionen auf kontroverse Comics: Mit diesem Schock entsetzt Marvel seine Fans

Marek Bang 4

Im Kino begeisterte der neuste Streich des MCU  die Massen und „Captain America 3 - Civil War“ ist der bislang erfolgreichste Film des Jahres 2016. Doch nicht nur auf der Leinwand sorgen Captain America, Iron Man und Co. für Gesprächsstoff, auch die Comics haben manchmal Twists zu bieten, die der geneigte Leser erst einmal verdauen muss. Wir verraten euch, welchen fiesen Twist die Marvelschen Autoren diesmal aus dem Superhelden-Hut gezaubert haben und haben neben ersten Reaktionen von Stars wie Chris Evans auch eine Erklärung vom Marvel Chef-Redakteur Axel Alonso vorbereitet.  Bitte beachtet außerdem unsere Spoilerwarnung

Neue Reaktionen auf kontroverse Comics: Mit diesem Schock entsetzt Marvel seine Fans
Bildquelle: © Disney.

Nach dem Trailer zu „Captain America 3 - Civil War“ verraten wir euch, mit welchem Twist Comic-Autor  Nick Spencer im aktuellen Captain America-Comic „Captain America: Steve Rogers #1“ für Ärger bei den Fans sorgt und wie diese im Netz reagieren.

Marvel's Captain America Civil War Trailer 2.

Heil Hydra: Captain America ist ein Doppelagent

Am 25. Mai 2016 rieben sich Comic-Leser verwundert die Augen, denn Steve Rogers sprach zwei Worte, die wir niemals aus dem Mund von Captain America hören wollten: „Heil Hydra!„. Ihr habt leider richtig gehört. Captain America ist ein Doppelagent und hat schon immer auch für die berüchtigte Terror-Organisation Hydra gearbeitet. Entsprechend wird es nun schwierig, Baron Wolfgang von Strucker und Red Skull noch als Feinde von Captain America zu bezeichnen.

Da die Handlung der Comics als Inspiration für das Geschehen auf der Leinwand dient, ist es nicht ausgeschlossen, dass Captain Americas wahre Identität als Doppelagent auch in einem Kinofilm der Zukunft preis gegeben werden könnte. Dessen Darsteller Chris Evans hat sich diesbezüglich schon mal geäußert. Zufrieden ist der gute Mann - wie viele andere Marvel-Fans auf der ganzen Welt - nicht:

Unter dem Hashtag #sayitaintso finden sich auf Twitter erwartungsgemäß zahlreiche weitere verärgerte Fan-Reaktionen. Doch es gibt nicht nur negative Stimmen, die mit dem Twist ihre Probleme haben. Ein Befürworter ist beispielsweise Mastermind Stan Lee, wie ihr in folgendem Video sehen könnt:

Der ehemalige Marvel-Autor Ed Brubaker hingegen beschwert sich öffentlich über verbale Angriffe erboster Fans:

Jetzt haben die Kollegen von Comicbook.com ein Interview mit Marvel Chef-Redakteur Axel Alonso geführt und dem Mann entsprechend viele Fragen zu Hydra und Captain America gestellt. Dieser nahm den Ball dann auch gleich auf und verwies auf die Ereignisse im aktuell erschienenen zweiten Comic der neuen Captain-America-Reihe.

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Darum ist Captain America jetzt auf Hydras Seite

Während sich Comic-Fans weltweit vom Schock des Steve Rogers #1-Comics erholen, setzt die zweite Folge noch eins drauf. Darin wird nämlich deutlich, dass sich Captain America in Wahrheit zwar niemals Hydra angeschlossen hat, dieses aber nun behauptet, weil er selbst daran glaubt.

Er bildet sich sein Dasein als Hydra-Agent nur ein, weil er einer Gehirnwäsche unterzogen wurde, so Axel Alonso. Als der verwirrte Superheld in „Avengers: Standoff!“ gegen den Schurken Kobik kämpfte, manipulierte dieser dessen Erinnerungen, und zwar im Auftrag von Captain Americas Erzfeind Red Skull.

Wir dürfen also gespannt sein, wie die Comicbuchautoren das Dilemma mit Captain Americas falschen Erinnerungen auflösen wollen und ob ihm irgendwann vergönnt wird, wieder der alte zu sein. Auch interessant wird sein, wie viel Schaden Captain America anrichten wird, während er glaubt, Hydra dienen zu müssen.

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