Cheers

Martin Beck

„“ ist eine amerikanische Sitcom, die von 1982 bis 1993 produziert und beim US-Fernsehsender NBC ausgestrahlt wurde. Sie brachte es auf insgesamt 275 Folgen. Handlungsmittelpunkt ist das titelgebende Cheers, eine kleine Bar in Boston, die die Bühne für unterschiedliche Charaktere bildet: Den Barbesitzer Sam Malone, einen ehemaligen Baseballspieler, Frauenheld und trockenen Alkoholiker, die temperamentvolle italienischstämmige Angestellte Carla Tortelli und den naiven Barkeeper Ernie Pantusso, genannt Coach, der später von dem ebenso einfältigen Woody Boyd abgelöst wird. Dazu kommt die Studentin Diane Chambers, die Sam in der ersten Folge kennenlernt und die ebenfalls im Cheers als Bedienung arbeitet.

Zu den Stammgästen gehören der besserwisserische Briefträger Cliff Clavin und der meist arbeitslose Buchhalter Norm Peterson. In späteren Folgen gesellen sich noch der Psychiater Dr. Frasier Crane sowie seine Frau Dr. Lilith Sternin-Crane, ebenfalls Psychiaterin, dazu. Zwischen Sam und Diane kommt es regelmäßig zu amourösen Komplikationen. Eine Krise in der Beziehung zu Diane veranlasst Sam dann auch, die Bar zu verkaufen. Bei Rebecca Howe, der neuen Geschäftsführerin, lässt Sam fortan keine Gelegenheit ungenutzt, um einen Annäherungsversuch zu unternehmen.

„Cheers“ ist eine der meistausgezeichneten Fernsehserien der amerikanischen Fernsehgeschichte. Die Serie wurde 117 Mal für einen Emmy nominiert und gewann 27 davon. Alle zehn Darsteller der Hauptfiguren erhielten Emmy-Nominierungen. Rhea Perlman und Ted Danson wurden in zehn von elf Jahren für einen Emmy nominiert. George Wendt erhielt sechs Nominierungen. Kirstie Alley, Shelley Long und Woody Harrelson wurden fünf Mal nominiert. Nicholas Colasanto erhielt drei Nominierungen, Bebe Neuwirth, John Ratzenberger und Kelsey Grammer jeweils zwei. Rhea Perlman gewann den Emmy dabei vier Mal, Bebe Neuwirth zweimal. Ted Danson, Shelley Long, Woody Harrelson und Kirstie Alley gewannen je einen Emmy.

Wenn man von „Cheers“ nur ein oder zwei Folgen sieht, werden die oftmals prüden oder eher lahmen Gags kaum richtig zünden. Das Erfolgsgeheimnis dieser Serie ist ihre Langlebigkeit; wer dran bleibt, bekommt sympathische Charaktere und viele kleine Neckigkeiten. Die ganze Welt ist ein Tresen!

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