Aladdin: Disney-Klassiker bekommt ein Prequel verpasst

Andreas Engelhardt

Der Live-Action-Wahnsinn bei Disney geht in die nächste Runde. Diesmal erwischt es den Klassiker „Aladdin“, der jedoch - zunächst - nicht in einer Realfilm-Fassung neugedreht wird. Stattdessen wird die Vorgeschichte des wohl beliebtesten Charakters in einem eigenen Film erzählt. Erfahrt hier, um wen es geht!

Mit Dornröschen („Maleficent - Die dunkle Fee“) haben sie es getan, „Cinderella“ kam bereits dran und viele andere stehen auf der To-Do-List; unter anderem „Die Schöne und das Biest“ oder „Das Dschungelbuch“. Disney adaptiert derzeit einige seiner klassischen Animationswerke in realen Spielfilmen und dies recht erfolgreich.

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So ist es wenig überraschend, dass „Aladdin“ aus dem Jahr 1992 ebenfalls in die Reihe der Neuinterpretationen gerutscht ist. Wie THR berichtet, soll es vorerst einen Film zu einem Nebencharakter geben; ähnlich wie bei „Maleficent - Die dunkle Fee“. Dieses Spin-Off behandelt allerdings nicht den Antagonisten Dschafar, sondern den größten Spaßvogel der Geschichte.

Der Titel lautet nämlich „Genies“ und wirft einen Blick auf die Vergangenheit des wandlungsfähigen Flaschengeistes. Geplant ist ein spaßiger Abenteuerfilm, der uns das Reich der Genies vorstellt und einen Blick auf die Umstände wirft, die den Genie aus „Aladdin“ in die Flasche gebracht haben.

Die Pläne scheinen aber noch weiter zu reichen. So soll „Genies“ nur die Tür zu einer kleinen, aber feinen Filmreihe aufstoßen, die im Anschluss eine Live-Action-Version von „Aladdin“ umfassen soll. Wann es soweit sein soll, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt und auch ein Starttermin für „Genies“ steht noch aus.

Zumindest wurden bereits die Namen der Drehbuchautoren veröffentlicht. Und zwar handelt es sich dabei um Damian Shannon und Mark Swift, die bislang hauptsächlich an Horror-Filmen wie „Freitag der 13.“ oder „Freddy vs. Jason“ gearbeitet haben. Eine durchaus interessante Wahl, die auf den ersten Blick irritieren mag. Auf den zweiten noch viel mehr.

Interessant wird auch sein, wer die Rolle des Genies übernehmen darf. 1992 wurde dieser noch auf einzigartige Weise von Robin Williams synchronisiert, der viel Lob für seine Arbeit bekam. Einen geeigneten Nachfolger zu finden, wird demnach eine ernst zu nehmende Herausforderung.

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