Firefly-Fans aufgehorcht! Die alte Crew ist endlich wieder zusammen gekommen und hat für seine Fans eine Comedy-Web-Serie entwickelt. Sie beleuchtet das Leben eines Sci-Fi-Stars, der von Convention zu Convention reist und dabei zunehmend neidisch auf die steile Karriere seines besten Freundes ist.

 

Con Man from Con Man Web Series on Vimeo.

Der Schauspieler Wray Nerely (Alan Tudyk) hat es nicht leicht. Seine bislang größte Rolle hatte er vor über zehn Jahren als Lieutenant Cash Wayne in der Sci-Fi-Serie „Spectrum“, die jedoch viel zu früh abgesetzt wurde. Diese Rolle beschert ihm noch heute Einladungen auf Conventions, wo er Fans trifft, die ihn ihm stets den unerschrockenen Piloten der Raumschiffcrew sehen. Der große Wurf war jedoch seinem damaligen Kollegen und besten Freund Jack Moore (Nathan Fillion) beschert geblieben. Seine Karriereleiter führte ihn, nach seiner Verkörperung des Captains in „Spectrum“, steil auf Hollywoods A-Liste und er kann sich vor Filmangeboten kaum retten. Wray beäugt jedoch mit Argwohn seinen Pfad, denn er hätte ihn auch selbst einschlagen können. Dafür plagt er sich nun mit Flügen zweiter Klasse, Rückenschmerzen und der nimmer aufhörend wollenden Erkennbarkeit seiner Person herum. Und das sogar auf dem stillen Örtchen.

Die Synopsis klingt nicht ohnehin wie die Geschichte nach der Ausstrahlung der Serie „Firefly“ und seiner Darsteller. Alan Tudyk und Nathan Fillion haben sich nach über 13 Jahren endlich wieder zusammen getan und ihre persönlichen Ereignisse nach dem Kult-Erfolg ihrer viel zu früh gecancelten Serie mit einem Augenzwinkern auf die Schippe genommen. Bissig und mit der nötigen Portion Selbstwitz beleuchtet Tudyk in Personalunion (Darsteller, Regie, Schreiber) alle Facetten des Convention-Lebens eines Sci-Fi-Darstellers. Dabei laufen ihnen nicht nur alte Weggefährten wie Joss Whedon und Sean Maher über den Weg, sondern auch Meister ihres Fachs wie James Gunn oder Felicia Day.

In erster Linie ist die Web-Serie „Con Man“ für die Fans geschrieben. Diese waren sich sogar nicht zu fein, und sind dem Crowdfunding-Aufruf auf der Plattform Indiegogo gefolgt, sodass über 46.000 Unterstützer eine Summe von über 3 Millionen US-Dollar anhäuften. Somit warten nun 13 Episoden à 10-15 Minuten auf die Fans, mit Raum für mehr.

Damit die Nostalgie in voller Gänze aufgeht, findet man an jeder Ecke Verweise und Parallelen, nicht nur auf „Firefly“, sondern ebenfalls auf andere Genre-Titel wie „Buffy“,  „Guardians of the Galaxy“ oder „Der Herr der Ringe“. Doch die Rolle von Wray zieht dabei die meisten Sympathie-Punkte auf sich. Als chronischer Verlierertyp tappt er von einer misslichen Lage in die Nächste, immer auf der Suche nach dem großen Wurf, der seinem Freund Jack vorbestimmt war. Doch anstatt sich auf seine fünf Minuten Ruhm auf den Conventions zu freuen, ärgert er sich zunehmend über die hochnäsigen Fans und die unbequemen Reisen. Ein Otto-Normal-Bürger mit Luxus-Problemen eben.

Con Man“ überzeugt in seinen ersten zwei Folgen nicht nur seine Finanzier und Fans alter Tage, sondern bietet einen überspitzen Blick hinter die Kulissen und dem ironischen Privatleben der Genre-Stars. Alle Fans der heutigen Sci-Fi-Werke - und der vergangen 15 Jahren - können die ersten vier Folgen ab heute auf der Plattform Vimeo anschauen.

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