Monster Fail: Die Top 10 der schlechtesten CGI-Monster der Filmgeschichte

Tobias Heidemann 5

 

Liu Kangs inneres Dings aus „Mortal Kombat: Annihilation“ (1997)

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„Jetzt habe ich alles gesehen“ entfährt es einem verdutzt dreinblickenden Zaungast bei Liu Kangs Transformation in…eh…einen CGI-Drachen? Dass schlechte Videospielverfilmungen irgendwann auf dieser Liste auftauchen mussten, war abzusehen. Mit „Mortal Kombat: Annihilation“ trifft es dabei genau den Richtigen. Der finanziell deutlich schmaler ausgestattete Nachfolger zum bereits unterirdischen Erstling ist nicht nur ein historischer Tiefpunkt der Spielekultur. Wer Liu Kangs Auseinandersetzung mit Bösewicht Shao Kahn gesehen hat, der hat in puncto schlechte CGIs tatsächlich auch alles gesehen.

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 Der Teufel in „Spawn“ (1997) 

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Todd McFarlanes „Spawn“-Comics genießen bis heute einen fabelhaften Ruf und zeichnen sich durch eine überaus treue Fan-Gemeinde aus. Als Mitte der 90er Jahre eine Hollywood-Verfilmung des bei Image erscheinenden Stoffes unter der persönlichen Ägide von McFarlane angekündigt wurde, war die Vorfreude in der Szene somit recht groß. Leider ging „Spawn“ als eine maximal mäßige Comic-Adaption in die Kinogeschichte ein und zog mit seinem kruden Humor und der uninspirierten Visualisierung der Vorlage allerhand Ummut auf sich. Das I-Tüpfelchen auf der Enttäuschung waren seinerzeit die erstaunlich miserablen CGIs, die in der Darstellung des Teufels ihren traurigen Höhepunkt fanden. Leider war es uns nicht möglich, das passende Video-Material dafür ausfindig zu machen. Die folgende Transformation des „Violators“ lässt aber durchaus erahnen, in welcher Unterliga „Spawn“ spielte.

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Der Troll aus „Harry Potter und der Stein der Weisen (2001) 

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Unser letzter Eintrag ist eine kleine Mahnung. Computergenerierte Effekte sind aus Hollywood nicht mehr wegzudecken. Doch weder ihre technische Reife noch ihre finanziellen Vorteile sollten dazu führen, dass sie per se als die bessere Option gesetzt werden. Animatronic und Maskenbildner haben in der Filmgeschichte wieder und wieder bewiesen, dass sie dem Computer nicht nur in puncto Interaktion mit den Schauspielern einiges voraus haben. Regisseure wie Peter Jackson oder J.J. Abrams haben das längst begriffen und setzten auf eine Kombination der Techniken. Der Troll aus Harry Potter zeigt dafür überaus anschaulich, wie man es nicht macht. Artifiziell und unglaubwürdig - das sind die einzigen Attribute, die ihm 15 Jahre nach seiner Entstehung am Computer geblieben sind.

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