„Die fabelhafte Welt der Amelie“ ist großes Gefühlskino und ein farbenfrohes Märchen. Die Handlung dreht sich um titelgebende Amélie (Audrey Tautou), ein zumindest innerlich kleines Mädchen, das die Welt noch immer mit verträumten Augen sieht. Als sie ein Kästchen mit persönlichen Andenken findet, das ein Junge in den fünfziger Jahren eingegraben hat, steht für sie fest, dass sie dieses dem rechtmäßigen Eigentümer übergeben muss. Sein Glück, als er das Kästchen schließlich sieht, bestärkt sie darin, auch andere Menschen durch kleine Taten glücklich zu machen – wobei sich aber gerade das eigene Glück als besonders schwieriger Brocken herausstellt.

„Die fabelhafte Welt der Amélie“ ist ein herzerwärmender Film, der einem sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Er zeigt, dass es wichtig ist, den besonderen Sinn für die kleinen Freuden des Lebens zu wahren. Die verträumten Bilder sind mit wunderschönen Melodien hinterlegt und lassen einen tief „Hach“ sagen. Die Dialoge sind poetisch und hintergründig. An viele Sätze wird man sich auch noch lange nach dem Film erinnern. Besonders hervorzuheben ist weiterhin die Stimme aus dem Off, die in der deutschen Synchronisation sehr gelungen ist und der Geschichte noch mehr Wärme gibt.

Audrey Tautou ist die ideale Besetzug für Amélie. Sie strahlt eine unglaubliche Aura aus, eine Wanderung zwischen kindlicher Naivität und glücksbringender Elfe. „Die fabelhafte Welt der Amélie“ ist eine Hommage an die kleinen Dinge im Leben. Es wird die schöne Seite des Lebens gezeigt und der Zuschauer vergisst schon nach den ersten Bildern die Probleme des Alltags. Selten strahlte ein Film eine so verzauberte, wundervolle Wärme aus. „Hach“ – was denn sonst.

 
Die fabelhafte Welt der Amelie
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