Dragonball Z – Kampf der Götter: So muss ein Dragonball-Film aussehen

Philipp Schleinig 3

Dragonball Z: Kampf der Götter - Trailer Deutsch.
Lange mussten „Dragonball“-Fans auf die Fortführung ihrer heißgeliebten Serie warten. Während aktuell mit „Dragonball Super“ neue Folgen in Japan ausgestrahlt werden, erreicht uns hierzulande der Kinofilm „Dragonball Z: Kampf der Götter“, der vor zwei Jahren im japanischen Kino lief. Wie das neue Abenteuer von Son-Goku und Co. ausfällt, wer am Film die meiste Freude haben wird und ob das kompakte Konzept aufgeht, erfahrt ihr hier.

Dass „Dragonball“-Inhalte uns hierzulande erst einige Jahre später erreichen – zwischen der Ausstrahlung von „Dragonball Z“ in Japan und Deutschland lagen immerhin zwölf Jahre – dürfte inzwischen jedem Fan bekannt sein. Die „neuste“ Spielfilm-Auskopplung „Dragonball Z: Kampf der Götter“ ist mit zwei Jahren Abstand da sogar noch früh dran. Seit vergangenem Freitag ist der Film in Deutschland auf DVD und Blu-ray erhältlich. Ich habe mir „Dragonball Z: Kampf der Götter“ einmal angesehen und rezensiere den Film mal aus einer etwas anderen Sichtweise, die der ein oder andere von euch vielleicht nachempfinden kann.

Dragonball Z: Kampf der Götter – Aus den Augen des Laien

„Dragonball Z: Kampf der Götter“ handelt vom Kampf Son-Gokus gegen den Gott der Zerstörung, Meister Beerus. Dieser hat im Traum einen Super-Saiyajin-Gott wahrgenommen und möchte nun gegen diesen kämpfen, um seine wahre Stärke demonstrieren zu können. Dabei dient ausgerechnet Bulmas Geburtstagsfeier als Austragungsort allen Übels.

Meine eigene Geschichte mit dem Anime „Dragonball“ reicht weit zurück, immerhin stand die Serie, neben „Pokémon“, symbolisch für meinen Nachmittag nach der Grundschule. Sämtliche Folgen wurden damals gesuchtet. Wenn RTL II zur Wiederauflage ansetzte, war auch ich wieder mit dabei. Da sorgte 2001 die Ankündigung, auch „Dragonball Z“ ins Programm aufnehmen zu wollen, selbstverständlich für große Augen. Und so ging der Spaß weiter, Freezer, Cell und Boo wurden besiegt und das „Dragonball“-Franchise verschwand zumindest von der Hauptbühne des Fernsehens.

Hardcore-Fans, zu denen ich mich nicht zählen würde, konnten durch „Dragonball GT“ und diversen Film-Ablegern der Serie weiterhin treu bleiben. Für mich endete damals das Spektakel. Dennoch hielt ich jetzt vor wenigen Tagen den 14. Film „Dragonball Z: Kampf der Götter“ in den Händen, was wohl am besten als Versuch, alte Erinnerungen wieder aufleben zu lassen, beschrieben werden kann. Anfängliche Skepsis, was die Story von „Dragonball Z: Kampf der Götter“ betrifft, wich in den ersten Minuten des Films und schlug in kleine Begeisterungsschübe um. Das Experiment ist vollends geglückt.

So muss ein Dragonball-(Z)-Film funktionieren...

Wer selbst rund zehn Jahre lang keinen Blick ins „Dragonball“-Universum riskiert hat, wird kaum Schwierigkeiten haben, den Anschluss zu finden. Binnen weniger Minuten wird mit einem Rückblick das Gedächtnis aufgefrischt, wobei ich es erstaunlich fand, wie schnell mir die Geschichten wieder in den Kopf kamen. Nach dieser kurzen Einführung wird die Situation rasch vorgestellt, ehe wir recht schnell auf den Oberbösewicht Beerus, den Gott der Zerstörung, und seinen treuen Begleiter Whis treffen. Was dann folgt, ist weniger ein Kampfgelage, als vielmehr humorvolle Unterhaltung im alten „Dragonball“-Stil.

Letzteres tut dem Spielfilm auch sehr gut, verkrampft sich „Dragonball Z: Kampf der Götter“ damit nicht zu ernsthaften Starr-Contests, sondern glänzt durch parodistische Seitenhiebe, wenn sich etwa Beerus und Whis die ganze Zeit über das tolle Essen wundern, während Vegeta alles, ja wirklich alles, daran setzt, den Gott der Zerstörung nicht aufzuregen. Die Eskalation – wieder wunderbar ausgelöst – erfolgt erst nach über der Hälfte des Films, sodass dann auch gekämpft werden darf.

Beim letzteren Punkt macht „Dragonball Z: Kampf der Götter“ schließlich auch alles richtig, rundet das Ende des Films doch die ganze Angelegenheit so ab, dass man als Gelegenheitsgucker das Gefühl hat, eine in sich geschlossene Handlung gesehen zu haben, während der „Dragonball“-Fan sich auf die Weiterführung jenes Stranges in „Dragonball Super“ freuen darf.

Fazit - Balsam für die Erinnerungen

„Dragonball Z: Kampf der Götter“ greift den Spirit der alten Anime-Serie nicht nur auf, sondern verpackt ihn auch in wunderbar kurzweilige Unterhaltung, in welcher man schmunzeln und schwelgen darf.

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