Dredd 2: Wann ist der Kinostart?

Maria Dschaak

Der Sci-Fi-Actionfilm „Dredd“ aus dem Jahr 2012 ist die etwas andere Comicverfilmung. Weder Marvel noch DC sind für die Comicfigur Judge Dredd, auf der der Film basiert, verantwortlich, sondern das Comicmagazin 2000 AD. Da so ziemlich jede Comicverfilmung mittlerweile als Franchise angelegt ist, stellen wir in diesem Artikel die Frage nach „Dredd 2“. Wann ist der Kinostart und gibt es bereits einen Trailer?

Dredd spielt in einem zukünftigen Amerika, das in weiten Teilen nur noch aus verstrahltem Ödland besteht. Von Bosten bis Washington DC erstreckt sich die Metropole Mega City One. Darin regieren Gewalt und Verbrechen, der die sogenannten Judges (Polizisten und Richter) Herr zu werden versuchen. Ein Auftrag ist die Drogenbossin Ma-Ma – gespielt von „Game of Thrones“-Darstellerin Lena Headey.

Dredd - Slow Mo.

Dredd 2: Gibt es konkrete Pläne?

2015 sagte Drehbuchautor Alex Garland io9 gegenüber, dass es keine Fortsetzung geben wird.

Mitte 2016 schürte der Hauptdarsteller Karl Urban dann erneut die Hoffnung der Fans, nur um sie dann wieder kaputt zu machen: Währen der Denver Comic Con sagte er, dass sich Dredd 2 in der Entwicklung befände. Wenig später gab er dann per Twitter bekannt, dass es doch keine Fortsetzung geben werde:

Anfang 2017 gab die Produzentin Adi Shankar in einem Interview mit dem Collider den Gerüchten um Dredd 2 neues Feuer: Sie sagte zwar, dass es zum jetzigen Zeitpunkt keine konkreten Pläne gebe, die Figur des Judge Dredd aber irgendeiner Form wiederkommen würde. Das kann aber so gut wie alles und nichts bedeuten.

Deswegen gibt es zum jetzigen Standpunkt leider weder einen Kinostart noch einen Trailer. Man kann sich als Fan allerdings an den zahlreichen Petitionen im Internet beteiligen, in der Hoffnung, dass Dredd 2 konkret in Angriff genommen wird.

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TV-Serie anstatt Dredd 2?

Auch wenn die Aussagen und der Informationsstand zu Dredd 2 noch sehr vage und unbefriedigend sind, die Produktion einer TV-Serie zur Figur Judge Dredd ist sichere Sache:

Die Brüder Jason und Chris Kingsley, die Gründer des britischen Computerspiel-Entwicklungsunternehmens Rebellion sind, werden zusammen mit IM Globals eine Serien-Adaption ins Leben rufen. In einem Interview mit dem Guardian sagte das Brüderpaar, dass sie finden, der Film habe die Satire des Comics nicht richtig eingefangen. Das möchten sie in der Serie ändern.

Warum die Chancen für Dredd 2 schlecht stehen

In Anbetracht der Tatsache, dass es eine Serie geben wird, kann man zurecht fragen, warum die Pläne für die Produktion eines Kinofilms im Sande zu verlaufen scheinen. Der Grund ist relativ simpel: Das gute Geld. Dredd war für die Produktionsfirma ein Minusgeschäft. Die Produktionskosten beliefen sich auf ca. 50 Millionen US-Dollar, das weltweite Einspielergebnis lag hingegen bei nur 35 Millionen Dollar.  Was allerdings Hoffnungen weckte, waren die Einnahmen von 19 Millionen Dollar aus Heimvideo-Verkäufen. Alles in allem sind Einnahmen von 54 Millionen US-Dollar bei Produktionskosten von 50 Millionen US-Dollar nicht genug für eine Fortsetzung.

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