Fanastic Four: Story & Besetzung des Reboots bekanntgegeben

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Im Universum der Superheldencomics sind Reboots die natürlichste Sache der Welt. Dem eifert Hollywood nun abermals nach und gestattet nach Batman und Spiderman nun auch den fanastischen Vier eine Generalüberholung in „The Fantastic Four“, dessen Produktion 2015 anlaufen soll. Erste Details zur Handlung und zum bislang geplanten Cast wurden nun bekannt.

Nach „Fantastic Four“ von 2005 und dem ungeliebten „Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer“ von 2007 schien die Kinoreihe um das fantastische Quartett bereit für den Ruhestand. Doch 20th Century Fox glaubt an eine zweite Chancen und rebootet das Marvel-Franchise, um die in den „Ultimate Fantastic Four“-Comics erzählte Geschichte von deutlich jüngeren Helden zu erzählen. Gummimann Reed Richards wird diesmal von Miles Teller gespielt, die unsichtbare Sue Storm von Kate Mara, der steinige Ben Grimm von Jamie Bell und die menschliche Fackel Johnny Storm von Michael B. Jordan, der einst schon in „The Wire“ seine Darstellerqualitäten bewies und für „Nächster Halt: Fruitvale Station“ auf die Short-Lists diverser Filmpreise gesetzt wurde.

Abgesehen von dem Alter der Protagonisten soll sich im Reboot auch ihre Origin-Story ändern, sind sie doch diesmal nicht das Opfer einer kosmischen Anomalie auf einer Raumstation. Stattdessen werden sie bei einem Experiment von Reed Richards in die N-Zone geschickt – einer Art alternatives Universum –, das sie mit Superkräften ausstattet. Zurück in ihrer Heimatwelt müssen sie dann wie üblich nicht nur ihre neuen Fähigkeiten in den Alltag integrieren, sondern auch den Kampf mit Doctor Doom aufnehmen, der diesmal von Toby Kebbell verkörpert wird. Obendrein mischt auch Tim Blake Nelson als Harvey Elder alias Mole Man mit. Ob er jedoch Freund oder Feind sein wird, ist noch unklar.

Der beste Grund zu hoffen, dass das Reboot gelingt und seine Vorgänger in den Schatten stellt, ist Regisseur Josh Trank, der mit „Chronicle“ von 2012 einen Superheldenfilm der ganz anderen Art hervorbrachte und somit frischen Wind in das inzwischen beinahe überladene Genre geblasen hat. Wenn er an seinem Stil festhält und uns Superhelden liefert, die im Zweifelsfall eher glaubhaft als nur cool wirken, kann uns das nur Recht sein.

Christoph Koch
Christoph Koch, GIGA-Experte.

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