Jeder macht mal einen Fehler. Auch die ganz Großen. Wenn die renommiertesten Meister ihres Fachs nach einer tadellosen Karriere plötzlich kräftig daneben greifen, tut es allerdings ganz besonders weh. Wie konnte das nur passieren? Die Ausrutscher und Fauxpas der Top-Regisseure machen aus verklärten Regie-Virtuosen wieder Normalsterbliche, die für ihren Erfolg eben einfach verdammt hart arbeiten müssen. Egal, ob es ein „Tideland“ von Terry Gilliam, ein „Psycho“ von Gus Van Sant, ein „The Lovely Bones“ von Peter Jackson oder ein „Illegally Yours“ von Peter Bogdanovich ist – wenn große Regisseure große Scheiße bauen, dann ist das immer etwas Besonderes. Hier sind die 10 dicksten Flecken auf weißen Regie-Westen. 

 

Fargo (Serie)

Facts 

 

Die Coen Brüder: The Ladykillers (2004)

Die filmische Vita der Coen-Brüder gilt in Hollywood als absolute Ausnahmeerscheinung. Lange Zeit balancierte das dynamische Duo graziös und erfolgreich zugleich zwischen Kunst und Kommerz. Mit Filmen wie „Fargo“, “Miller's Crossing“, „The Man Who Wasn´t There“ und „The Big Lebowski“ hatten sich die Coen-Brüder längst in die A-List der Filmgeschichte eingeschrieben. Und dann kam „Ladykillers“.

Aus dem Nichts heraus präsentierten Joel und Ethan der Welt einen geradezu  schmerzhaft unkomischen Film, der alle Qualitäten eines Coen-Films vermissen ließ. „Ladykillers“ war ein lauwarmer Aufguss des makellosen Klassikers mit Alec Guinness und Peter Sellers. Überflüssig, seltsam überzeichnet und einfach nicht komisch. Einigen wir uns einfach darauf, dass das Geld aus diesem Film ihnen „No Country For Old Men“ ermöglichte. Dann tut er nicht mehr ganz so weh.

Ladykillers Trailer