Besetzungscouch: Dwayne 'The Rock' Johnson, Aquaman & Michael Bay

Christoph Koch

Die Woche neigt sich dem Ende und wir schauen noch einmal zurück auf die vergangenen sieben Tage. Was hat sich getan in der Casting-Welt Hollywoods? Wir haben die drei wichtigsten Entscheidungen und Gerüchte für euch! Diesmal mit dabei: „Aquaman“, Michael Bay und Dwayne ‘The Rock‘ Johnson.

Fast and the Furious 7-Regisseur dreht Aquaman

„Man of Steel“-Regisseur Zack Snyder wird sich nicht nur um das neuste Kapitel im neu gestarteten DC-Shared-Universe „Batman v Superman: Dawn of Justice“ kümmern, sondern nimmt auch gleich bei zwei „Justice League“-Teilen auf dem Regie-Stuhl Platz. Doch der Herr kann sich ja nicht um alle Comic-Buch-Verfilmungen kümmern, die Warner Bros. in den kommenden Jahren in die Kinos bringen will. Aus diesem Grund zimmert David Ayer grad den „Suicide Squad“ zusammen und Petty Jenkins wird „Wonder Woman“ auf die Leinwand bringen.

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Jetzt gibt es erneut Verstärkung an der DC-Regie-Front, denn wie Hollywood Reporter berichtet, wird der „Fast & Furious 7“-Regisseur und Horror-Experte James Wan die Regie von „Aquaman“ übernehmen, in dem „Game of Thrones“-Alumni Jason Momoa den Herr der Meere verkörpert.

„Aquaman“ ist einer der bekanntesten Comic-Helden im DC-Universum und hat eine lange Tradition. Wie es der Name schon vermuten lässt, ist seine Superkraft sehr eng mit dem Ozean verbunden, denn er kann nicht nur mit den Meeresbewohnern reden, sondern sie auch kontrollieren.

Michael Bay geht auf Zeitreise

Schwer vorzustellen, dass Michael Bay vor „Transformers“ eigentlich noch mehr zu Stande bekam, als riesige Alien-Roboter und deren menschliche Verbündete in die Materialschlacht zu schicken. Doch bevor Bay die populäre Spielzeugreihe in ein Multimillionen Dollar schweres Franchise verwandelte, tobte er sich in den unterschiedlichsten Genres aus. Er fühlte sich im Science-Fiction-Genre genauso zu Hause wie bei der Umsetzung von historischen Dramen oder Thrillern.

Wenn es ein Genre gibt, das Bay als Regisseur noch abgrasen muss, dann ist es der Zeitreise-Film. Jetzt, wo es danach aussieht, als ob Bay bei „Transformers 5“ wirklich nicht noch ein weiteres Mal mit von der Partie ist, könnte sich das ändern. Wie The Wrap berichtet, wird der Regisseur mit der Verfilmung des bisher unveröffentlichten Sci-Fi Romans „Time Salvager“ in Verbindung gebracht, bei dem er die Regie übernehmen soll.

„Time Salvager“ ist in der Zukunft angesiedelt, in der die Menschen gezwungen waren, die sterbende  Erde hinter sich zu lassen und sich außerhalb des Planeten neue Kolonien aufzubauen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein verurteilter Verbrecher, der dazu auserwählt wird, in der Zeit zurückzureisen und zu verhindern, dass die Menschen den Planeten Erde überhaupt verlassen müssen. Natürlich geht dabei einiges schief, als der Charakter in der Vergangenheit eine Frau vor dem Tode bewahrt und damit die Zukunft verändert.

Es ist kein Geheimnis, dass die „Transformers“-Reihe viele Kinogänger nicht durch die erzählerische Finesse überzeugt, sondern das Franchise vor allem mit den Schauwerten punkten kann. Bei einem so fragilen Thema wie Zeitreise kann eine Konzentration auf die rein visuellen Elemente schnell dazu führen, dass die Geschichte in sich zusammenbricht. Hoffen wir also, dass Bay ein gutes Skript zur Hand hat, um am Ende nicht in einem geschichtlichen Desaster zu enden.

Dwayne ‘The Rock‘ Johnson sorgt für Big Trouble In Little China

Dwayne ‚The Rock‘ Johnson ist zurzeit nicht nur einer der erfolgreichsten und gefragtesten Schauspieler Hollywoods, sondern ackert sich auch einen ab, um möglichst viele Projekte zu realisieren. Erst in diesem Jahr kehrte er als Agent Hobbs in „Fast & Furious 7“ zurück und feiert jetzt mit dem Erdbeben-Katastrophenfilm „San Andreas“ einen mächtigen Erfolg an den Kinokassen.

Jetzt scheint auch Johnson auf den Remake-Zug aufzuspringen, denn wie The Wrap berichtet, ist der Schauspieler in Gesprächen für das Remake des John Carpenter-Klassikers „Big Trouble In Little China“. The Rock soll dabei die Rolle von Kurt Russell’s Charakter Jack Burton übernehmen. Der Schauspieler ist selbst ein riesiger Fan des Sci-Fi-Martial-Arts-Streifens und setzte sich dafür ein, dass „Big Trouble In Little China“ in einer frischen Variante auf die Leinwand kommt. Das Drehbuch sollen die „X-Men: First Class“-Schreiberlinge Ashley Miller und Zack Stentz beisteuern.

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