Game of Thrones: Review zu Staffel 4, Folge 1

Philipp Schleinig 4
Game of Thrones: Review zu Staffel 4, Folge 1

Achtung: Die folgende Beschreibung enthält Spoiler für diejenigen, die bei „Game of Thrones“ nicht auf dem aktuellsten Stand sind.

„Previously on HBO’s Game of Thrones“ – so könnte der Beginn der vierten Staffel der Hitserie „Game of Thrones“ beschrieben werden. Dank bekannten Szenen aus den letzten Staffeln bekomme ich gleich wieder ein Gefühl für das Setting der Serie: Brutalität, Nacktheit und Grausamkeit regieren auf dem Kontinent Westeros. Eindrücke und Erinnerungen kommen wieder hoch. Ich fühle mich heimisch und bin zugleich angespannt. „Game of Thrones“ hat oft bewiesen, dass man zu jeder Sekunde auf alles gefasst sein muss. Erinnern wir uns nur kurz an The Red Wedding.

Doch dann zieht mich die Serie sofort wieder in ihren Bann. Mehr noch: sie verursacht Gänsehaut. Noch vor den Credits sehen wir Tywin Lannister (Charles Dance), der das gigantische Schwert, mit welchem Ned Stark (Sean Bean) einst geköpft wurde, einschmelzen lässt, um daraus zwei kleinere Schwerter zu formen. Währenddessen – und dies macht die Szenerie eindrucksvoll – ertönt auf der auditiven Spur das Lannister-Thema, welches wir bereits aus dem Track „A Lannister Always Pays His Debts“ kennen. Epik macht sich breit, Tywin verbrennt ein Wolfspelz im Feuer und macht deutlich, dass für ihn die Starks besiegt sind. Da könnt ihr sagen, was ihr wollt, aber die Lannisters unterstreichen ihre Favoritenrolle in meinem „Game of Thrones“-Universum.

Einen großen Anteil haben daran vor allem die wohl sympathischsten (insofern das Attribut in dieser fiktiven Welt aus Mord und Totschlag überhaupt gebraucht werden kann) Mitglieder der Lannisters: Tyrion (Peter Dinklage) und Jamie (Nikolaj Coster-Waldau). Während der eine versucht, es allen rechtzumachen, dabei aber sowohl bei seiner Ehefrau Sansa (Sophie Turner), als auch bei seiner Geliebten Shae (Sebil Kekilli) auf Abwehr stößt, muss der andere mit einer fehlenden Hand (wir erinnern uns) und der Zurückweisung seiner Schwester Cersei (Lena Headey) zurechtkommen. Zwei ehemals mehr oder minder glorreiche Helden sind gestrauchelt, haben eine Charakterwandlung erfahren und haben sich durch ihre Verletzlichkeit bei mir besonders ins Herz gespielt.

„My nephew the king wants to murder me. My wife hates me because my father murdered her family. Oberyn Martell wants to murder everyone whose last name is Lannister.“

Fortsetzung auf Seite 2.

Zum Thema: Game of Thrones auf RTL 2: Free-TV-Prämiere im Januar

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