Game of Thrones: Staffel 6 Episodenguide – Unsere Kritik zu allen Folgen – #5 "Das Tor" (Achtung Spoiler!)

Tobias Heidemann 7

Die sechste Staffel von „Game of Thrones“ erreicht ihren Mittelpunkt und schafft es wieder einmal gekonnt, zum Gesprächsthema Nummer 1 zu werden. Doch diesmal werden „Game of Thrones“-Fans mit einem gebrochenen Herzen zurückgelassen. Denn das, was am Ende von „Das Tor“ passiert, hat niemand kommen sehen und dürfte jeden sprachlos zurücklassen. Dabei weiß man gar nicht, was man zuerst fühlen soll.

Game of Thrones Season 6 Episode 5 - Trailer.
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Es ist nie einfach, nach einem Höhepunkt das Niveau zu halten. Der neusten Folge von „Game of Thrones“-Staffel 6 gelingt dies aber meisterhaft und das liegt vor allem an den letzten 15 Minuten, die nicht nur ordentlich an Fahrt aufnehmen, sondern auch für viele erschütterte Zuschauer sorgen. Doch der Reihe nach.

Nach der glücklichen Familienzusammenkunft müssen Sansa und Jon Snow überlegen, wie sie der Übermacht der Boltons standhalten können. Es gilt, Familien und damit Armeen auf die eigene Seite zu holen, die noch nicht Ramsay Bolton die Treue geschworen haben, selbst wenn man dazu Castle Black verlassen muss. Zuvor verpasst die erstarkende Sansa ihrem einstigen Verbündeten Lord Baelish noch einen ordentlichen Einlauf, der jedem Zuschauer den Magen zusammenkrampfen lässt.

Apropos Armee: Die Graufreuds rüsten auf! Am Ende der Sequenz treten aber Asha und Theon Graufreud die Flucht an. Wieso? Weil ihr Onkel Euron den Thron einnimmt und nach einer anstrengenden Initiation - die sollten wirklich mal ihren Ritus überdenken, wenn die Menschen dabei fast sterben - die beiden ermorden lassen will. Diese fliehen mit der Flotte der Graufreuds, sodass Euron alles daran setzt, schnellstmöglich eine gigantische Schiffsarmee fertigen zu lassen. Damit möchte er nämlich Daenerys Targaryen zum Date abholen - oder so ähnlich. In jedem Fall weist diese in einer rührenden Szene Ser Jorah an, ein Heilmittel für die Grauschuppen zu finden und dann zu ihr zurückzukehren. Das lässt er sich natürlich nicht zweimal sagen.

Kurz sei noch erwähnt, dass sich der Auftritt einer weiteren roten Priesterin zu einem wahrlich spannenden Face-off entwickelt, denn wer es schafft, bei Varys jene Gesichtszüge zu verursachen, sollte in keinem Fall unterschätzt werden.

Und nun die Tragik der Geschichte: Oh Bran, du törichter Bub. Wenn ein unerfahrener Junge mal nicht auf die Erwachsenen hört, müssen letztendlich die letzteren dafür zahlen. So kommt es, dass in einer Vision der Anführer der Weißen Wanderer nicht nur auf Bran aufmerksam wird, sondern zeitgleich auch herausfindet, wo er diesen aufspüren kann. Wenig später steht er mit seiner Zombie-Armee vor der Tür. Das bedeutet: Tod dem Dreiäugigen Raben, den Kindern des Waldes, Brans Schattenwolf und… Hodor. Doch für letzteren haben die Autoren noch einen besonderen Kniff im Sinn.

So gelingt es Hodor, Bran und Meera aus dem Bau herauszuholen, doch die Zombies sind dicht hinter ihnen. Um den beiden einen Vorsprung zu verschaffen, hält Hodor mit all seiner Kraft die Tür fest. Währenddessen verfolgen wir immer noch Bran in seiner Vision, in der der junge Hodor zu sehen ist, der auf einmal sogar in der Traumvorstellung von Bran übernommen wird, zu Boden fällt und die ganze Zeit nur einen Satz schreit: „Hold the Door“. In der manischen Wiederholung des Satzes fällt es dem Zuschauer wie Schuppen von den Augen: Hold the Door… Hold Door… HolDor… Hodor. Habt ihr’s?

In jenem Moment realisiert man zum einen, woher der Name Hodor rührt und das es Brans Schuld ist, da dieser die Vergangenheit beeinflusst. Ein gelungener und überraschender Kniff, wäre da nicht auch die plötzliche Traurigkeit, die angesichts des Todes des Fanlieblings aufkommt. Als das dann noch mit dem berühmten „Winterfell“-Soundtrack-Thema unterlegt wird, ist der Schock perfekt. Etwas traurigeres hat man bei „Game of Thrones“ lange nicht mehr gesehen. (Philipp)

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Game of Thrones: Staffel 6 Episodenguide – Unsere Kritik zu Folge #4: Das Buch des Fremden

Fallen wir gleich mal mit der Tür ins Haus: Das war die bisher beste Folge der 6. Staffel „Game of Thrones“! Selten zuvor waren wir den Figuren und ihrer Mission, ihrem Kampf und ihrem Wesen so nahe wie in „Book of the Stranger“. Die Tragödie der Familie Stark, der furiose Aufstieg der Daenerys Targaryen, das ewige Ränkeschmieden in King’s Landing – Folge 4 vereinte die zentralen Themen der Serie auf packende Weise und schmetterte uns eine Stunde lang ein Lied von Eis und Feuer. So wollen wir das sehen!

Gleich zu Beginn bekam „Book of the Stranger“ („Das Buch des Fremden“) mit dem Zusammenführen von Jon und Sana ein emotionales Momentum, das uns die Leiden der Vergangenheit und die Gefahren der Zukunft spüren ließ. Die Kriegsmüdigkeit von Jon Snow (wer will es ihm verdenken), trifft in dieser Szene auf den frisch entfachten Rachedurst von Sansa Stark.

Die rechtschaffende Reife von Sansa wirkte dabei wie ein überfälliger Befreiungsschlag für die Figur. Durch die plötzliche Konfrontation mit ihrem entmutigten Bruder blieb Sansa auch keine andere Wahl, als endlich mündig zu werden und das Heft für die Familie in die Hand zu nehmen. Eine dramaturgisch recht elegante Lösung, die uns dank der spürbaren Familienbande zwischen den beiden auch gleich in die richtige Stimmung für den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen Ramsey versetzt. #TeamStark!

Game of Thrones Staffel 6: Epsiode 4.
Ramsey selbst kam in „Book of the Stranger“ die etwas undankbare Aufgabe zu, irgendwie gefährlich zu bleiben. Blieb er auch. Die Szene mit Osha funktionierte dabei sogar besser als das vordergründige Gefolter der Vergangenheit, weil sie mehr auf Ramseys fiese Verschlagenheit denn auf seine vermeintlich skandalösen Perversionen abzielte.

Auch nicht vergessen sollten wir das kurze, aber heftige Aufeinandertreffen von Davos, Melisandre und Brienne. Hier dürfen die Autoren in den kommenden Episoden gerne nachlegen. Die Drei geben eine überaus unterhaltsame Konstellation ab und sollten häufiger als Team unterwegs sein.

Für eine kurze Zeit sah es dann so aus, als würde das Geschehen in King’s Landing zum Tiefpunkt der Folge werden. Doch mit dem großartigen Auftritt des High Sparrows, Applaus für Jonathan Pryce an dieser Stelle, hatte sich das erledigt. Hier wurde unverhofft ein wichtiges Puzzleteil aufgedeckt, das uns den Zugang zu diesem ambivalenten Charakter in Zukunft sehr viel leichter machen dürfte. Von Cersei, Jaime und Tyrion kam dieses Mal wenig Neues, der sich ankündigende “Walk of Shame“ von Margaery und die diplomatischen Verhandlungen mit den Sklavenhaltern gaben der Staffel aber dennoch wichtige Fluchtpunkte.

Alles richtig gemacht also. Und dann das Finale. Hier dürfte das dünne Band zwischen TV-Gemeinde und Bücherwürmern endgültig gerissen sein. Daenerys Targaryen is back in the game – und zwar wider der eindeutigen Aussagen von George R.R. Martin, der Daenerys diesen flammenden Auftritt in den Büchern ganz sicher verwehrt hätte. Wer hier nun endlos über die Feuerfestigkeit der Sturmtochter diskutieren möchte, der soll das unbedingt tun – gelungen war die eiskalt servierte Szene trotzdem. Und auch genau das, was „Game of Thrones“ braucht. Mehr davon!

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10 kuriose Fakten über Game of Thrones.

Game of Thrones: Staffel 6 Episodenguide – Unsere Kritik zu Folge #3: Eidbrecher

Bevor es mit der Kritik zu Episode #3 losgeht: Können wir bitte mal ganz kurz über den Furz reden. Ich meine, ihr habt den doch auch gehört, oder? Gemeint ist die Szene in welcher Jaime und Cersei die höfischen Berater mit Gregor Clegane im Gepäck einschüchtern wollen. Da war ein Pups zu hören. Eindeutig! Aber warum? Was war da los, HBO? Ich bitte dringend um Aufklärung.

Game of Thrones - Preview zu Folge 3.
Nun zum Rest der Folge. „Eidbrecher“ lässt sich, alles in allem, als durchaus gelungenes Brückenstück bezeichnen. Passiert ist nicht gerade wenig und es gab sogar den einen oder anderen Tod zu verzeichnen, rasant erzählt oder besonders spannend war die dritte Folge aber beileibe nicht.

Gemächlich aber nie langweilig kroch „Eidrecher“ von der Mauer aus einmal zu den wichtigsten Schauplätzen - und wieder zurück. Klares Highlight dabei erneut Bran und sein weiterhin interessanter Traum-Diskurs mit der dreiäugigen Krähe. Die neuste Vision ließ uns auf einen bemerkenswert gut besetzten, jungen Eddard Stark treffen, der sich einem der besten Schwertkämpfer seiner Zeit gegenüber sah. Zwar war der darauffolgende Schwertkampf vergleichsweise schlapp choreographiert  – das haben wir gerade in dieser Serie schon deutlich besser gesehen - doch das unangenehme Nagen an der großen Legende Ned Stark und das angedeutete Mysterium im Turm sorgten dennoch für ein paar aufregende Momente.

Das lange Warten auf das Erwachen von Jon Snow, das gleich zu Beginn der Folge sein endgültiges Ende fand, wirkte dagegen leider etwas fade. Zwar gab sich Kit Harington sichtlich viel Mühe, Snows magische Rückkehr zu den Lebenden so dramatisch wie möglich abzubilden, das Gefühl, das hier gleich mehrere Chancen vertan wurden, umgab die Szene trotzdem. Zum Glück gibt es Davos (Liam Cunningham), der der Szene etwas Würze gab und seinem Kollegen dabei still und heimlich die Show stahl. Niemand sagt derzeit im Fernsehen so schön „Shit“ wie Davos Seaworth.

Und sonst: Daenerys wartet auch weiterhin auf ihren ersten, großen Moment in Staffel 6, Jaime und Cersei beginnen sich etwas mühselig zu formieren, Samwell und Gilly spielten Vater, Mutter, Kind ohne zählbare Ergebnisse und selbst Tyrion kam in „Eidbrecher“ nicht so richtig aus dem Quark. Dafür aber Arya, die ihre Daredevil Nachwuchsförderung (endlich) bravurös abschloss und für einen der wenigen Gänsehaut-Momente in Folge 3 sorgte. Der andere wartete am Ende von „Eidbrecher“. Oh Olly!

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20 Game-of-Thrones-Schauplätze und wie sie in echt aussehen.

Game of Thrones: Staffel 6: Episode #2: „Home“ / “Zuhause“ Kritik

Auweia! Die aktuelle Folge wird die Zuschauer entzweien. Mit „Zuhause“ verabschieden sich die Serien-Macher spürbar von der zynischen Gravitas ihrer verschachtelten Buchvorlage und wendet sich stattdessen mehr denn je den Fans der Serie zu. Ob das eine gute Idee ist, dürfte die Geister wohl scheiden.

So konnte man heute Morgen folgenden Satz auf reddit lesen: „Wir haben es geschafft, Reddit! Er ist wieder da!“. Wenn man so will, dann ist „Zuhause“ ein Triumpf für die zuletzt immer populärer gewordenen Fan-Theorien zu „Game of Thrones“. Jon Snows Rückkehr ins Leben trägt nämlich die Handschrift der Fans. Leider wirkt sie deshalb auch erzwungen und auf merkwürdige Weise generisch.

Und so dürften viele Fans enttäuscht sein, wenn sie exakt das bekommen, wonach sie verlangt haben. Auch der Rest von „Zuhause“ wirkt nicht gerade selten so, als haben sich die Autoren auf dem Höhepunkt des Hypes entschlossen, genau das zu liefern, was von den Fans erwartet wird. Da sagt dann ein Tyrion Lannister Sätze wie diesen: “Das ist es, was ich nun einmal gut kann: Ich trinke und ich weiß Zeug“. Und auch die darauf folgende Szene, in welcher Tyrion eine arg konstruierte Begegnung mit den Drachen hat, wirkt so, als wäre sie mehr für die Meme-Produktion geschaffen worden als für den organischen Handlungsverlauf. Tyrion as a Dragonrider - get hyped!

Und schließlich wären da noch Ramsays neuste Gräueltaten. Gleich dreimal darf unser neuster Lieblingssadist meucheln und morden. Einmal bekommen wir ein klassisches Hollywood-Klischee mit kurzem Messer serviert – Großaufnahme auf das biestige Gesicht des Bösen inklusive – und direkt im Anschluss dann zum Nachtisch noch den Ekelmord Westeros-Style. Muss wohl sein. In „Game of Thrones“ essen sie nun also auch Babys. Skandal!Ob Ramsay durch das vordergründige Anhäufen von Leichen und Schockwerten ein besserer Bösewicht wird, sei mal so dahin gestellt.

Es gab aber auch wieder tolle Momente. Allem voran die langerwartete Rückkehr zu Bran und der dreiäugigen Krähe. Die kurze Rückblende mit der „Zuhause“ eingeleitet wird, war ein kluger Schachzug, um die Epik, die „Game of Thrones“ mit nunmehr sechs Staffeln aufgebaut hat, emotional einzufahren. Es war ein weiter Weg. Dank Brans Vision durften wir das auch wieder fühlen.Und wenn Max von Sydow dazu noch gewichte Sätze in das tolle Szenenbild raunen darf, ist die Westeros-Welt wieder in Odnung. „Es ist wunderschön unter dem Meer – aber wenn du zu lange unten bleibst, wirst du ertrinken“. Hoffentlich haben sich die Autoren diesen Satz auch in puncto Fanservice zu Herzen genommen. Außerdem: Hodor!

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Game of Thrones: Staffel 6: Episode #1: „Die rote Frau“ Kritik

Mit dem Ende der 5. Staffel „Game of Thrones“ lernten wir die Kehrseite des Hypes kennen. Wer die Bücher von George R.R. Martins gelesen hat, schüttelte zuletzt immer häufiger den Kopf über die mitunter sehr fragwürdigen Abweichungen von der Vorlage, und auch unter den TV-Connaisseuren wurde die Kritik etwas lauter. Immer noch gut, aber nicht so gut wie früher – so lautete das Fazit, auf das sich die meisten Fans einigen konnten.Die Serien-Revolution frisst also langsam ihre Kinder auf. Umso wichtiger, dass Staffel 6 gleich mit der ersten Folge nun das alte Feuer wieder entfacht. Wir haben sie gesehen und verraten euch – natürlich komplett spoilerfrei - ob „Game of Thrones“ mit „Die rote Frau“ zu alter Stärke zurückfindet oder nicht.

Entwarnung vorweg: Der Auftakt ist gelungen. „Die rote Frau“ mag vielleicht nicht zu den besten Episoden der erfolgreichen Fantasyserie gehören, doch gerade im direkten Vergleich mit den bisherigen Staffelstarts, schneidet dieser Auftakt ganz hervorragend ab. „Game of Thrones“ scheint die nun deutlich beschleunigte Talfahrt in den dritten und damit letzten Akt gut zu tun. Hatten die Staffelstarts in der Vergangenheit stets sehr mit den verworreneren Handlungssträngen aus George R.R. Martins komplexen Büchern zu kämpfen, so fühlt sich „Die rote Frau“ als Auftakt nun sehr viel zielbewusster an. Das Rad von Westeros dreht sich sehr elegant weiter, ohne uns mit unwesentlichen Nebenschauplätzen aufzuhalten.

Die Stippvisiten, die wir etwa bei Arya, Tyrion, Daario, Jorah und Margaery machen, sind allesamt interessant und schön kurzweilig. Die ausführlicheren Schlaglichter wiederum, die auf die Handlungsstränge von Daenerys, Cersei, Sansa, Brienne und natürlich die Mauer geworfen werden, sind dagegen reich an gelungenen Momenten. Mal wird ein bisschen auf die Tränendrüse gedrückt, mal werden wir zünftig überrascht, mal bekommt man ein paar wirklich gelungene Lacher (und einen nicht so gelungenen) serviert. „Die rote Frau“ wartet zudem mit einer für einen Staffelstart angemessen hohen Ereignisdichte auf. Gehetzt oder konfus fühlt sich das Ganze aber nicht an.

Game of Thrones Staffel 6 - Trailer 1 Englisch.
Dass sich Staffel 6 so gut anlässt, mag auch an dem dramaturgischen Waffenstillstand liegen, in welchem sich Westeros aktuell noch befindet. Die Autoren der Serien betreiben nämlich in erster Linie Aufbauarbeit. Das den Kontinent erschütternde Großereignis bleibt vorerst (fast) aus. Stattdessen verschreibt sich diese Folge vor allem der Wiederherstellung des Mächtegleichgewichts zwischen den Figuren. Und eben das ist es ja, was uns in dieser Serie einst so sehr in seinen Bann zog. Die Macht als heimlicher Star. Wie sie gewonnen wird, wie sie verloren geht. So gesehen, fühlt sich „Die rote Frau“  dann auch wie das „klassische“ Spiel der Throne an.

Sky-Angebote im Überblick *

Siegreichen Bösewichten wird plötzlich klar, dass so ein Sieg immer nur temporär sein kann. Einflussreiche Emporkömmlinge kommen wieder ganz unten an. Spieler, die alles verloren haben, sammeln für das nächste Spiel und die wenigen Helden, die noch übrig geblieben sind, dürfen nach unglaublichen Torturen auch mal wieder ein Licht am Ende des Tunnels sehen. Und dazwischen all die Verschwörer, Brandstifter und Intriganten, die auch noch ein Wörtchen mitreden werden. „Game of Thrones“ war schon immer eine Serie über die Flüchtigkeit von Macht. Dass „Die rote Frau“ so viel Spaß macht, das liegt letztlich auch daran, dass sich die Serie endlich wieder mehr ihrem eigentlichen Thema widmet.

Game of Thrones - Trailer 3 Englisch Staffel 6.
Zuletzt noch ein lobendes Wort zum hervorragenden Produktionsdesign der Serie. Hier stimmt einfach alles. Insbesondere der angenehm zurückhaltende Einsatz von computergenerierten Inhalten muss unbedingt lobend erwähnt werden. Der im Hintergrund verschwommen zu sehende CGI-Koloss von Bravos mag zum Beispiel wie ein unwichtiges Detail wirken, doch ist es gerade diese Zweckdienlichkeit beim Effekteinsatz, die „Game of Thrones“ auch weiterhin zu einer stimmigen Atmosphäre verhilft und es uns im Gegenzug so leicht macht, in Westeros für ein paar packende Minuten zu verschwinden.
8 von 10 punkten für evil dead 2013

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Video: 10 kuriose Fakten über Game of Thrones

Game of Thrones Staffel 6 Episodenguide: Liste mit allen Folgen 

24.04.2016 6×01 The Red Woman Die Rote Frau 25.04.
1.05.2016 6×02 Home Zuhause 2.05.
8.05.2016 6×03 Oathbreaker Eidbrecher 9.05.
 16.05 6×04 Book of The Stranger Das Buch des Fremden  17.05
 23.05 6×05 The Door Das Tor  24.05.
 29.05 6×06 Blood of My Blood Blut von meinem Blut  30.05.
6×07 Noch nicht bekannt
6×08 Noch nicht bekannt
6×09 Noch nicht bekannt
6×10 Noch nicht bekannt

Zu welchem Game of Thrones-Haus gehörst du? (Quiz)

Zu welchem adeligen Haus in der Welt von Game of Thrones gehört ihr? Stark, Baratheon, Lannister oder doch Targaryen? Mit diesem ausführlichen Quiz-Test könnt ihr es herausfinden.

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