Game of Thrones: Wird es den Sprung auf die Leinwand geben?

Timo Löhndorf 13

Wie die Verlauf der populären TV-Serie aussieht ist derzeit noch genau so unbekannt, wie das Finale der Romanvorlage. Jetzt äußert sich Autor George R.R. Martin zu einer eventuellen Umsiedlung von Game of Thrones vom Fernsehen ins Kino.

Game of Thrones: Wird es den Sprung auf die Leinwand geben?

Der Erfinder und Autor der „Ein Lied von Eis und Feuer“-Romane George R.R. Martin ist nicht grade für sein Tempo bekannt. Während die ersten drei Bände noch in feiner Regelmäßigkeit erschienen sind (1996, 1998, 2000), liegt zwischen Teil 4 (2005) und Teil 5 (2011) eine quälend lange Pause. Laut Martin ist derzeit geplant, sein Epos in insgesamt sieben Teilen abzuhandeln. Termine für die letzten beiden Bücher stehen allerdings noch nicht annähernd fest.

Derweil geht die amerikanische TV-Serie „Game of Thrones“, die auf Martins Büchern basiert und stetig an Popularität gewinnt, Anfang April in die vierte Runde. Logischerweise stellt sich die Frage, was passieren wird, wenn die filmische Umsetzung ihre eigene Vorlage überholt, was beim Tempo von George R.R. Martins Schreibe naheliegend ist.

Bei der Premiere der vierten Staffel in New York sprach Martin jetzt mit den Kollegen von Hollywood Reporter und ließ sich zu folgendem Zitat hinreißen:

It all depends on how long the main series runs. Do we run for seven years? Do we run for eight? Do we run for 10? The books get bigger and bigger (in scope). It might need a feature to tie things up, something with a feature budget, like 100$ million for two hours. Those dragons get real big you know.

Es hängt alles davon ab, wie lange die Serie läuft. Laufen wir für sieben Jahre? Oder für acht? Oder für zehn? Der Rahmen der Bücher wird immer größer. Vielleicht braucht es am Ende einen Spielfilm mit einem richtigen Spielfilmbudget, zum Beispiel 100 Millionen Dollar für zwei Stunden. Diese Drachen werden ziemlich groß.

Mit anderen Worten weiß noch niemand so genau, wie das Schicksal von „Game of Thrones“ aussieht. Auf jeden Fall wird es schwer werden, die Leser der Bücher und die Zuschauer der TV-Serie gleichzeitig zu versorgen, denn die Fans der Buchreihe werden mit Sicherheit nicht erfreut darüber sein, das Ende des Liedes im Fernseher oder im Kino zu sehen. Genau so wenig wie die Zuschauer der Serie froh sein werden, wenn zwischen den letzten Staffeln eine mehrjährige Pause eingelegt werden muss.

Eine knifflige Situation, was haltet ihr für die eleganteste Lösung?

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