Game of Thrones Staffel 5 Recap: Review zu Folge 1

Christoph Koch 1

„Game of Thrones“ ist zurück! Endlich flimmert „Game of Thrones“-Staffel 5 über den Bildschirm und wir haben uns die erste Folge des HBO-Hits angesehen. Wa treiben Tyrion, Sansa, Arya und Co.? Wir haben die Antworten!

Game of Thrones Staffel 5 Recap: Review zu Folge 1
Bildquelle: © HBO/Sky.

Endlich geht es wieder los! Nach unzähligen Clips, Featurettes, einem tollen Trailer und einer Menge Vermutungen rund um die kommenden Ereignisse startete am gestrigen Abend endlich „Game of Thrones“ Staffel 5 mit der ersten Folge. Wie zu erwarten war, führt uns die erste Folge in die kommenden Handlungsstränge ein, handelt die einzelnen Charaktere ab und zeigt, auf welchem Weg sie in Staffel 5 gehen werden. Außerdem sehen wir den ersten, sehr aufschlussreichen Flashback im „Game of Thrones“-Serienuniversum, eine Konversation zwischen Tyrion und Varys kündigt Großes an, wir haben zwei Tode zu beklagen und ein Charakter glänzt mit Abwesenheit. Die erste Folge von „Game of Thrones“ Staffel 5 gibt die Richtung vor, die schon mit dem Titel „The Wars to Come“ verdeutlicht wird.

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Game of Thrones Staffel 5 Folge 1 Recap

Die Folge beginnt mit zwei jungen Mädchen, die auf der Suche nach der Wahrsagerin Maggy the Frog durch einen dunklen Wald schleichen. Am Anfang wird es zwar nicht ganz deutlich, doch wir erleben hier den ersten Flashback in „Game of Thrones“, denn bei der jungen blonden Dame handelt es sich um Cersei Lannister. Cersei möchte von der Wahrsagerin wissen, welches Schicksal ihr bevorsteht, und auch wenn Maggy sie warnt, dass sie das sicher nicht wissen will, bleibt Cersei standhaft. Wir erfahren, dass sie drei Kinder haben wird, die jedoch nicht allzu lange überleben werden. Ein schöner Weg, um dem Zuschauer noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, dass da neben Joffrey und Tommen auch noch Myrcella existiert, die wir das letzte Mal in Staffel 2 zu Gesicht bekamen und die in Staffel 5 wohl ein großes Comeback feiern wird.

Aber das ist nicht alles, denn ja, sie wird Königin werden, aber irgendwann kommt jemand anderes, „another, younger, more beautiful to cast you down and take all you hold dear„. Diese Aussage wird sie für immer prägen, denn wer wird diejenige sein, die sie in den Abgrund reißt? Margaery? Daenerys? Danach bricht die Wahrsagerin in hysterisches Lachen aus und „Game of Thrones“ kommt im Hier und Jetzt an. Schade, denn ich hätte noch gern mehr darüber erfahren, was Cersei erwartet.

Trauer, Verzweiflung und eine große Überraschung

Kings Landing ist in Trauer, denn Tywin, der Vater von Cersei, Jaime und Tyrion, wurde am Ende von Staffel vier von Tyrion um die Ecke gebracht und wir befinden uns jetzt bei dessen Beerdigung. Cersei ist auf dem Weg zum Leichnam ihres Vater, der aufgebahrt in der Kirche liegt und wirft Margaery dabei einen vielsagenden Blick zu. Jetzt wissen wir auch warum, denn ist es sie, die sie ablösen wird? Dort trifft sie auf Jaime und ist weniger wütend darüber, dass er Tyrion freigelassen hat, sondern vielmehr, dass er nie vorausdenkt, wenn er etwas tut. Der Königwachen-Anführer hat seinen Job wohl etwas verfehlt, wenn sein Vater dort tot auf der Barre liegt. Doch keine Sorge, es kommt nicht wieder zu erotischen Spannungen zwischen den beiden in der Nähe eines Toten. Cersei ist jetzt allein und die neuen Damen scharren schon mit den Hufen. „Game of Thrones“-Staffel 5 dürfte also nicht einfach für sie werden.

Auch für Tyrion ist das Leben im Moment nicht leicht. Nach einer scheinbar langen Flucht vor den Ereignissen in Westeros (immerhin hat er jetzt einen gar prächtigen Bart), haben er und Varys Pentos erreicht. Das erste, was Tyrion nach seiner Entlassung aus der Holzbox tut, ist, sich ordentlich Wein hinterzukippen, der jedoch nicht lange im Körper bleibt. Da ist wohl jemand aus der Übung. Es wird deutlich, dass Tyrion die Ereignisse, seinen Vater zu töten und auch seine Liebe zur Strecke zu bringen, noch nicht wirklich verarbeitet hat. Doch Varys baut ihn auf, denn er hat einen Masterplan: Tyrion soll zusammen mit ihm nach Meereen reisen, um dort zusammen mit Daenerys den eisernen Thron zu erobern! Denn „Westeros needs a ruler stronger than Tommen but gentler than Stannis, who is loved and has the right family name„.

Daenerys verliert die Kontrolle & Mance verliert

Apropos Herrschaft: Für Daenerys wird die Herrschaft derweilen etwas komplizierter, denn auch wenn sie ihren Status mit dem Abriss der Statue von Meereen zementiert, wird einer ihrer Unbefleckten brutal ermordet, wobei der sich doch bei einer Prostituierten nur ein klein wenig Zärtlichkeit abholen wollte. Die Sons of the Harpy widersetzen sich der Mutter der Drachen und machen das mit diesem Angriff auf  Daenerys Truppen eindeutig. Daenerys scheint allgemein eine schwere Zeit bevorzustehen, denn nicht nur ein Teil des Volkes rebelliert, sondern auch ihre Drachen, die sie am Ende der vierten Staffel wegsperrte, sind nicht wirklich begeistert bei ihrer Rückkehr und geben ihren Unmut preis. Nicht einmal diese scheint sie also noch unter Kontrolle zu haben. Vielleicht kann Tyrion bei einem Aufeinandertreffen wieder alles gerade biegen?

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Für Mance Rayder kann auf jeden Fall nichts mehr gerade gebogen werden. Stannis Baratheon half, die Wildlinge am Ende der vierten Staffel zurückzuschlagen und hat nun deren Anführer, Mance Rayder, in seiner Gewalt. Stannis fordert Jon Snow auf, Mance davon zu überzeugen, vor ihm niederzuknien. Stannis verfolgt den Plan, die Wildlinge in seine eigenen Armee zu integrieren. Jon Snow soll ihm dabei behilflich sein. Doch Mance lässt sich (natürlich) nicht überzeugen und muss dafür eine hohen Preis zahlen: Er wird lebendig verbrannt.

Diese Szene ist intensiv und steckt voller Stolz. Der Blick, den Stannis Mance entgegenwirft, als Mance ihm sagt, dass er keinesfalls niederknien wird, hat etwas von Hochachtung und gleichzeitiger Enttäuschung. Großartig! Als dann Jon Snow Mance Ryder mit einem Pfeilschuss ins Herz von seinem Leiden erlöst, lebendig in den Flammen unterzugehen, hat das etwas, auf das Ned Stark stolz gewesen wäre. Achja und zwischen Jon Snow und Melisandre geht doch was, oder?

Sansa und Littlefinger haben einen Plan

Währenddessen verlassen Sansa und Littlefinger den frisch zum Waisen gemachten Robyn Arryn und machen sich auf den Weg nach The Fingers. Das sagen sie zumindest Lord Royce. Doch im Wagen, der nur ganz knapp an Brienne vorbeifährt, teilt Littlefinger seiner Dame Sansa, die in ihrem schwarzen Dress jetzt auch schneller und selbstbewusster redet, mit, dass sie Richtung Westen fahren, an einen Ort, an den noch nicht einmal Cersei an sie herankommt. Wo das sein wird? Wir sind gespannt und sind ganz erpicht darauf zu erfahren, wie sich die Storyline zwischen den beiden entwickeln wird.

Die einzige, die wir vermissen, ist Arya. Diese hat sich am Ende der vierten Staffel auf den Weg nach Braavos begeben, doch ob sie da schon angekommen ist oder wie es ihr ergeht, davon berichtet die erste Folge leider nicht.

Fazit

Zwei Tode gibt es zu beklagen, doch insgesamt gibt die erste Folge die Richtung vor, die uns erwarten wird. Tyrion trifft auf die Mutter der Drachen, Sansa und Littlefinger begeben sich an einen mysteriösen Ort im Westen und Cersei muss sich um ihre Kinder und ihre Macht sorgen. Da kommt einiges auf uns zu, liebe „Game of Thrones“-Freunde!

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