Game of Thrones: Unterschiede Zwischen Büchern und Serie

Daniel Schmidt

Das „Game of  Thrones“-Fieber reißt nicht ab und infiziert diese Woche auch mal wieder unsere Fun Facts. Dass es eine, sagen wie mal, nicht jugendfreie  Adaption unter dem Titel „Game of Bones“ gibt und Peter Dinklage (Tyrion Lannister) seiner alten Freundin Lena Headey (Cersei Lannister) erst den Job verschafft, hat ist ja nichts Neues mehr. Daher beschäftigen wir uns dieses Mal mit den größten Unterschieden zwischen den Büchern und der Serien-Adaption. Aber Vorsicht! Massive Spoiler zu den ersten vier Staffeln „Game of Thrones“ folgen!

Game of Thrones: Unterschiede Zwischen Büchern und Serie

Sicher ist es verständlich, dass komplexe Werke wie die Buchreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ nicht im Verhältnis 1:1 verfilmt werden können. Dafür sind die handelnden Charaktere viel zu zahlreich, die Intrigen zu komplex und das Medium Film /TV einfach nicht geeignet. Doch es gibt auch ein paar größere Änderungen, die auf den ersten Blick nicht so richtig viel Sinn ergeben. Wir haben mal die wichtigsten und größten für euch zusammengefasst.

  • In der Serie sind fast alle Charaktere älter. Besonders die großen Helden Daenerys Targaryen und Jon Snow haben einige Jahre draufgeschummelt bekommen. Wahrscheinlich, um ihre Geschichten glaubhafter zu machen und, in Daenerys Fall, nicht die Zwangsverheiratung einer vierzehnjährigen zeigen zu müssen.Das gleiche gilt übrigens auch für die Stark Töchter Sansa unn Arya, Margaery Tyrell, sowie Cersei Lannisters Söhne Joffrey und Tommen.
  • Robb Stark und die große Liebe: Die Romanze zwischen dem ältesten Sohn des Stark-Clans und der exotischen Schönheit ist wahre Liebe. Zumindest im Fernsehen. In den Büchern hingegen heiratet Robb eine Kleinadlige aus Westeros, weil er sie im Zustand emotionaler Verwirrung entjungfert hat. Also keine große Liebesgeschichte. Die Bücher charakterisieren ihn damit als einen Ehrenmann, die Serie dagegen rechtfertigt mit der erfundenen Lovestory seine Entscheidung, seine Verlobung mit Walder Freys Tochter aufzulösen.
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  • Catelyn Stark gehörte 2 Staffeln und neun Folgen lang zu den beliebtesten Figuren der HBO Serie. Mit der roten Hochzeit war dann Schluss. Schade, denn in den Büchern wird sie zwar auch dort ermordet, kommt aber zurück. Lord Beric Dondarrion holt sie von den Toten zurück und fortan will sie als Lady Stoneheart weiter Rache für den Verlust ihrer Familie üben. In der Serie kommt sie in dieser Rolle leider überhaupt nicht mehr vor. Zwar gab es oft Spekulationen über ihre Rückkehr, der Zug dürfte jedoch abgefahren sein.

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  • Apropos Lady Stoneheart: Das Fehlen dieser Figur in der Fernseh-Version hat auch Auswirkungen auf andere Charaktere. Vor allem auf ihre Tochter Arya und deren Weggefährten Sandor Clegane, sowie Brienne of Tarth. Letztere begegnet nämlich der Lady Stoneheart, die sehr unzufrieden mit Briennes Diensten ist. Diese Begegnung wird in der Serie ersetzt durch das Aufeinandertreffen von Breinne und Sandor Clegane, der in den Büchern nicht von ihr, sondern von den Gefolgsleuten seines Bruders Gregor vermöbelt wird. Das Ende vom Lied ist aber das gleiche: Arya geht stiften.
  • Zu den herzzerreißendsten Szenen aus „Game of Thrones“ gehört die, in der die Wildling-Frau Ygritte ihren Liebsten Jon Snow mehrfach mit Pfeilen anschießt und er schließlich vor ihr flieht. In den Büchern ist davon aber keine Rede.
  • Die hollywoodsche Schönheitskur macht auch vor „Game of Thrones“ keinen Halt. Selbst die oft als hässlich beschriebene Brienne of Tarth ist allenfalls ein bisschen überdurchschnittlich groß und etwas unvorteilhaft frisiert. Schreiend weglaufen muss aber niemand. Auch Tyrion Lannisters Serienversion kann sich glücklich schätzen. Zwar verunziert ihr eine Narbe sein Gesicht, in der Buchversion verliert er jedoch im Kampf fast seine ganze Nase und ist fortan grässlich entstellt. Ebenfalls weit weniger hässlich als in der Buchvorlage ist Daenerys‘ Berater Jrah Mormont, der durchaus gut gealtert zu sein scheint. Seine Beschreibung ähnelt allerdings eher Danny DeVito als Robert Redford.
  • Die Arya- und Tywin-Show: Viele Fans wunderten sich schon während der Ausstrahlung, warum Arya Stark inkognito als Dienstmädchen in Harrenhal nahezu ungezwungen mit dem Oberhaupt der Lannisters plaudert, ist er doch großenteils für den Niedergang ihrer Familie verantwortlich. Auch das ist eine Erfindung der Drehbuchschreiber. Zwar befindet sich Arya in den Büchern ebenfalls in Harrenhal, belauscht die Lannisters allerdings nur aus der Ferne.

Wenn ihr jetzt noch euer Wissen über „Game of Thrones“ auffrischen wollt, bevor es mit der fünften Staffel so richtig losgeht,  haben wir für euch den Stand der Dinge am Ende der vierten Staffel ebenfalls noch mal aufbereitet.

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