Ghostbusters: Cinematic Universe von Paul Feig bestätigt

Jan-Thilo Caesar

Für die Zukunft erwarten uns nicht nur zwei Ghostbusters-Filme mit jeweils einem weiblichen und einem männlichen Team, sondern gleich ein komplettes, eigenständiges Universum, das von den Original-Geisterjägern Ivan Reitman und Dan Aykroyd entworfen wird. Diese Pläne hat Regisseur Paul Feig im Interview nun nochmal bestätigt.

Ghostbusters: Cinematic Universe von Paul Feig bestätigt
Bildquelle: © Sony Pictures.

Lange Zeit lagen die Rechte für das „Ghostbusters“-Franchise ungenutzt bei Sony Pictures, doch das hat jetzt ein Ende. In den kommenden Jahren sollen gleich vier neue Filme über die Geisterjäger ins Kino kommen, aber auch TV-Serien und andere Formate sind bereits geplant. Die Original-Geisterjäger Ivan Reitman und Dan Aykroyd haben ein ganzes Universum um die Ghostbusters erschaffen, ganz nach dem Vorbild des Marvel Cinematic Universe. Dafür wurde von Sony sogar ein neues Produktionsbüro gegründet, das auf den Namen Ghostcorps hört.

Konkret wissen wir von einem Ghostbusters-Film in weiblicher Besetzung unter Regie von Paul Feig, bei dem Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Leslie Jones und Kate McKinnon die Geisterjäger verkörpern werden. Im Anschluss sollen die Männer ihren Leinwand-Auftritt bekommen: Die Russo Brothers (“The Return of the First Avenger“) sollen den zweiten Film mit Channing Tatum und möglicherweise Chris Pratt („Guardians of the Galaxy“) in den Hauptrollen inszenieren und etwa ein Jahr nach „Ghostbusters 3“ in die Kinos bringen. Der dritte Film soll dann ein Crossover im Stile der „Avengers“-Filme werden, für Teil 4 ist ein Prequel geplant.

In einem Interview mit ComingSoon.net/SuperHeroHype hat Regisseur Paul Feig nun bestätigt, dass tatsächlich ein großes Universum entstehen soll, er selbst konzentriere sich zurzeit aber ausschließlich auf seinen eigenen Film. Außerdem verriet er, warum er ein Reboot von den „Ghostbusters“ machen wollte und keine Fortsetzung der bisherigen Filme:

Wie entwickeln sie ihre Technologie? Es ist nicht so spaßig, wenn sie ihre Protonen-Rucksäcke schon haben. Deswegen macht es nicht so viel Spaß, eine Fortsetzung zu machen. Spaß macht der Weg dorthin. Der erste „Iron Man“ macht so viel Spaß, weil die Entwicklung zu Iron Man so viel Spaß macht. „Iron Man 2“ hat nicht so viel Spaß gemacht, weil wir schon wussten, was er alles kann.

Hoffentlich wird dieses Thema dann nicht schon in „Ghostbusters 3“ komplett abgefrühstückt, damit auch die anderen Filme noch jede Menge Spaß machen. Der Film kommt am 28. Juli 2016 ins Kino.

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