Home - Ein smektakulärer Trip - Kritik

Philipp Schleinig
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Sich heutzutage im Animationsfilm-Business zu behaupten ist nicht einfach. Nach der Übernahme von Pixar durch Disney verfügt der Medien-Riese über zwei Filmschmieden, die über die Jahre schon viele Zuschauer glücklich und die Produzenten reich gemacht haben. In diesem Geschäft ist es nicht minder eindrucksvoll, dass sich das Studio von DreamWorks Animation so erfolgreich bewährt und das seit 1998 und dem Film „Antz“. Schaut man auf die Filmografie des Studios entdeckt man so einige Hits, die die Animationsfilmwelt definitiv bereichert haben. Als da wären „Shrek“, „Madagascar“ und „Drachenzähmen leicht gemacht“.

Nach dem Sidekick-Film „Die Pinguine aus Madagascar“ bringt DreamWorks Animation 2015 die Buchverfilmung „Home - Ein smektakulärer Trip“ in die Kinos. Der Animationsfilm basiert auf dem 2007 erschienenen Jugendbuch „Happy Smekday oder der Tag, an dem ich die Welt retten musste“ von Autor Adam Rex. Die Verantwortlichen fütterten das Publikum bereits Anfang 2014 mit dem Kurzfilm „Almost Home“, der quasi die Vorgeschichte zu „Home - Ein smektakulärer Trip“ darstellt.

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Im Film selbst geht es um die eigentlich sympathische, außerirdische Rasse der Boov, die sich bei ihrer Suche nach einem Heimatplaneten für die Erde entscheiden und in friedliebendster Absicht die Menschen einfach umsiedeln. Dass wir das natürlich nicht so toll finden, ist offensichtlich, doch die Boov haben ein größeres Problem: Ihr Sorgenkind namens Oh schickt versehentlich eine Party-Einladung auch an die Feinde, vor denen sich die Boov seit ewiger Zeit zu verstecken versuchen und die dadurch den Aufenthaltsort der Boov erfahren könnten. Oh muss die Übertragung der Nachricht aufhalten und trifft dabei auf das Menschenkind Tip, die eigentlich nur ihre Mutter sucht.

Es kommt, wie es kommen muss und das ist bei Weitem kein Spoiler: Die beiden verbünden sich, da sie sich gegenseitig helfen können und erleben ein wahnwitziges Abenteuer. So unlustig ist jenes auch gar nicht, immerhin haben sich die DreamWorks-Verantwortlichen Synchronsprecher besorgt, die talentiert genug sind, um Humor nur über die Stimme zu vermitteln. Dabei spreche ich nicht etwa von Rihanna, die das Mädchen Tip spricht und den kompletten Soundtrack zu „Home“ beisteuert, sondern vielmehr von Jim Parsons, der den Protagonisten Oh spricht, und Steve Martin, der dem Anführer der Boov, Captain Smek, Leben einhaucht.

Wenn man an „Home - Ein smektakulärer Trip“ etwas kritisieren könnte, dann ist es das Retorten-Programm, welches im Film abgespult wird: Zwei eigentlich ungleiche Charaktere müssen mehr oder weniger freiwillig zusammenfinden, um ein Übel abzuwenden und letztendlich auch ihre eigenen Probleme zu lösen. Das stellt „Home“ schnell heraus und erfindet in diesem Sinne das Rad nicht neu. Das nimmt man wiederum dem Film aber auch nicht übel, ist es doch, was es ist: ein Animationsfilm für die ganze Familie, an dem Jung und Alt Spaß haben können und werden.

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Fazit:

„Home“ wurde von Herbst 2014 auf das Frühjahr 2015 verschoben, um größere Chancen zu bekommen, ein Millionen-Publikum zu begeistern. Dass diese Idee wahrscheinlich gar nicht schlecht, zeigt der Blick auf die nächsten Animationsfilme, die da kommen werden. Gegen die „Minions“ und Pixars neustem Streich „Alles steht Kopf“ dürfte „Home“ einfach kaum Chancen haben, dazu fehlt eine außerordentliche Story und Charaktere, die im Kopf hängen bleiben. Nichtsdestotrotz besitzt „Home“ ganz viel Charme und ist definitiv ein gelungener Film.

rating7

 

Roberts Kritik könnt ihr euch hier anschauen:

HOME - EIN SMEKTAKULÄRER TRIP Trailer Deutsch German & Kritik Review | Animation 2015 [HD].

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