Homeland: Arabische Graffitis torpedieren Staffel 5 mit verdeckten Botschaften

Marek Bang 3

Kaum ist die fünfte Staffel der Serie „Homeland“ in den USA angelaufen, schon gibt es einen faustdicken Skandal. In der zweiten Folge wurden nämlich kritische Botschaften versteckt, die von den Serien-Machern so nicht gewollt waren. Erfahrt mehr über die Graffitis in „Homeland“, was sie bedeuten und wie sie unbemerkt in die Serie geraten konnten! 

Homeland: Arabische Graffitis torpedieren Staffel 5 mit verdeckten Botschaften
Bildquelle: Showtime/CBS.

Zu viel Kontrolle führt zu kreativem Stau, zu wenig Kontrolle hingegen kann auch Folgen haben. Während des Drehs der fünften Staffel der Serie „Homeland“ ist es einigen Graffiti-Künstlern gelungen, unbemerkt kritische Botschaften zu verbreiten. Wie unsere Kollegen von Bento berichten, wurden die sogenannten „Arabian Street Artists“ von den „Homeland“-Produzenten gebeten, der Ausstattung eines libanesischen Flüchtlingslagers mit arabischen Graffitis zu mehr Authentizität zu verhelfen.

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Bei den Künstlern handelt es sich um drei Herren  aus Ägypten und Berlin und da die fünfte Staffel von „Homeland“ in unserer Hauptstadt Berlin gedreht wurde, packten die Graffiti-Künstler die Gelegenheit beim Schopf, nutzten den kurzen Weg zur Arbeit und bemalten die Wände des Sets mit kritischen Botschaften wie „Homeland ist ein Witz und wir haben nicht gelacht“ oder „Freiheit. Jetzt in 3D.“

Da sich am Set niemand die Mühe machte, die arabischen Schriften zu übersetzten und auf ihren Inhalt zu prüfen, sind sämtliche Botschaften in der zweiten Folge von „Homeland“ geblieben und wurden nun ungefiltert in den USA ausgestrahlt. Wenn ihr euch alle Graffitis anschauen und ihre Bedeutung nachlesen möchtet, lohnt ein Besuch auf der Seite der Kollegen von Bento.

 

 

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