Besetzungscouch: House of Cards Staffel 4, Lucy 2 und Justice League Dark

Christoph Koch 2

„Wie, der spielt da mit?“. Damit ihr euch diese Frage nicht immer wieder stellen müsst, haben wir einmal mehr die drei wichtigsten Casting-Entwicklungen der vergangenen sieben Tage kompakt an einem Ort versammelt, sodass ihr die komplette Übersicht auf einmal erhaltet! 

Besetzungscouch: House of Cards Staffel 4, Lucy 2 und Justice League Dark
Bildquelle: ©Netflix.

 

Neve Campbell stößt zu House of Cards Staffel 4 dazu

Nach nunmehr drei Staffeln ist es bei „House of Cards“ langsam an der Zeit für frische Impulse zu sorgen, um die Zuschauer auch weiterhin an den Bildschirm zu fesseln. Vor allem nachdem sich David Fincher anderen Projekten widmete, konnte „House of Cards“ zwar immer noch begeistern, doch langsam aber sicher begannen die Zuschauer die kleinen Tricks der Serie zu durchschauen.

Netflix und Serienschöpfer Beau Willimon sind jedoch schon in den Vorbereitungen für „House of Cards“ Staffel 4. Für die vierte Season konnte man jetzt Neve Campbell gewinnen, die als reguläres Cast-Mitglied mit an Bord ist.

Deadline berichtete als erstes über dieses Casting, hatte jedoch noch keine Informationen welche Rolle Campbell übernehmen wird. In der vierten Staffel von „House of Cards“ werden Frank Underwood und Claire wohl mit einem Wahlkampf konfrontiert. Es wird gemunkelt, dass es in diesem Wahlkampf ein rivalisierendes Pärchen geben wird. Womöglich wird Campbell in einer dieser Rollen zu sehen sein.

„House of Cards“ Staffel 4 wird 2016 auf den Bildschirm zurückkehren und somit werden die Dreharbeiten wohl noch in diesem Sommer beginnen.

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Justice League Dark verliert Regisseur Del Toro

Warner Bros. und DC haben große Pläne für ihr DC Cinematic Universe. Noch viel mehr soll auf der diesjährigen Comic Con in San Diego offenbart werden. Bisher sind bis zum Jahr 2020 ganze 10 Filme aus dem Superhelden-Universum geplant, darunter auch „Batman v Superman: Dawn of Justice“ und „Suicide Squad“.

Warner Bros. hat daneben natürlich auch noch andere große Blockbuster in der Mache, um die sie sich kümmern müssen. So ist es weniger verwunderlich, dass jetzt die Notbremse gezogen wurde, bevor es zu spät ist. Bei Warner Bros. befinden sich nämlich auch einige Comic-Verfilmungen in der Planung, die auf Comics des Vertigo-Verlags basieren. Diese sollen jetzt nicht mehr von Warner Bros. höchstpersönlich auf die Leinwand verfrachtet werden, sondern New Line Cinema wird sich darum kümmern. Der erste Film, der so in die Kinos kommt, ist damit „The Sandman“, bei dem Joseph Gordon-Levitt neben der Regie auch die Hauptrolle übernimmt. Damit verbleiben die ‚Haupthelden‘ bei Warner Bros. und die etwas kleineren werden ausgelagert.

Im gleichen Atemzug wurde verkündet, dass „Justice League Dark“ weiterhin bei Warner Bros. verbleibt, aber mit Guillermo Del Toro leider den kreativen Kopf hinter der Leinwandadaption verloren hat. Del Toro schrieb nicht nur das Skript zu „Justice League Dark“, sondern wollte eigentlich auch auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Daraus wird jetzt wohl leider nichts. Doch Del Toro kann sich nicht über zu wenig Arbeit beklagen, denn mit „Crimson Peak“ und „Pacific Rim 2“ in seinem Terminkalender dürfte er wohl mehr als ausgelastet sein.

Luc Besson entwickelt Lucy 2 und Colombiana 2

Luc Besson hat sich zusammen mit seinem Stamm-Drehbuchschreiber Mark Kamen und den Reihen „96 Hours“ und „The Transporter“ ein kleines Action-Mini-Imperium aufgebaut. Beide Franchise leiden jedoch etwas an Ermüdungserscheinungen, auch wenn die „Transporter“-Reihe noch in diesem Jahr mit Transporter Refueled in eine weitere Runde geht. Doch Besson hat schon Pläne aus zwei seiner Filme ebenfalls kleine Franchise-Babies zu machen, denn „Lucy 2“ und „Colombiana 2“ befinden sich laut The Playlist in der Entwicklung.

Das ist vor allem bei „Lucy“ eine kleine Überraschung, denn der Film endete eigentlich so, dass ein weiterer Teil nicht ohne weiteres möglich ist. Selbst Besson gab einmal in einem Interview zu verstehen, dass „Lucy 2“ eine große Herausforderung wäre: „Ich sehe keine Möglichkeit, wie wir da ein Sequel machen können. Dafür ist der Film nicht gemacht. Wenn ich etwas finde, was gut genug ist, werde ich das vielleicht umsetzen, aber jetzt denke ich noch nicht darüber nach.“

„Lucy“ gelang es bei Produktionskosten von 40 Millionen US-Dollar und dem doch sehr künstlerischen Ansätzen weltweit 458 Millionen US-Dollar einzuspielen, was wohl der größte Aspekt dafür sein dürfte, dass jetzt über einen zweiten Teil nachgedacht wird.

"Lucy" - Trailer.

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