Taschentücher raus: Diese traurigen Serien-Tode schmerzen!

Philipp Schleinig 9

Charlie Pace – Lost

Einen Serien-Tod in „Lost“ besonders zu erwähnen, ist gar nicht so einfach, segneten doch zahlreiche beliebte Charaktere im Laufe der Serie das Zeitliche. Im großen Finale von Staffel 3 musste nach mehreren Andeutungen aber schließlich Charlie Pace (Dominic Monaghan) dran glauben. Das war für „Lost“-Fans ein herber Schlag, entwickelte sich doch gerade die Kombination von Charlie und Claire zum süßesten Pärchen auf der Insel.

Was bedeuten die Lost-Zahlen 4 8 15 16 23 42?

Dabei war die Szenerie nicht nur dramatisch, sondern auch bedeutend, immerhin erfuhren die Bewohner, dass das ankommende Schiff keine guten Absichten hegt. Jene Dramatik wird auf der Tonspur dann umgekehrt, als Michael Giacchinos großartig komponierte Melodie einsetzt und verdeutlicht, dass es für Charlie kein Zurück mehr gibt. „Not Penny’s Boat“ wurde zum bedeutendsten Zitat der Serie, welches jeder Fan sofort erkennt.

Dr. Mark Greene – Emergency Room

Wenn einer der wichtigsten Protagonisten einer Serie nach sage und schreibe acht Staffeln stirbt, sorgt das bei Fans immer für Tränen. Charaktere aus „Emergency Room“ kamen und gingen, doch kein Abschied war schlimmer als der von Dr. Mark Greene (Anthony Edwards), der Ende Staffel 8 die Serie verließ. Sein Ableben war zudem tragisch, da ein eigentlich schon besiegter Gehirntumor zurückkehrte, sich diesmal als inoperabel erwies und Greene sich daraufhin entschied, die letzten Wochen bei seiner Familie zu verbringen.

Über seinen Tod wird der Zuschauer informiert, als Arzt John T. Carter (Noah Wyle), der ebenso seit der ersten Staffel von „Emergency Room“ dabei war, den versammelten Krankenhausmitgliedern einen Brief von Greene vorliest. Die letzte Seite ist von einem Arzt beigefügt, der Greenes Tod festgestellt hat. Die Gesichter der Beteiligten sprechen Bände.

Ben Sullivan – Scrubs

Unterhält man sich heutzutage über traurige Momente der Dramedy-Serie „Scrubs“, kommt der Tod von Ben Sullivan zumeist an erster Stelle. Die Inszenierung von dessen Tod war ein inszenatorisches Highlight der Serie, gleichzeitig aber auch zutiefst traurig. Darsteller Brendan Fraser gelang es, dem Schwager von Dr. Cox (John C. McGinley) so viel Leben einzuhauchen, dass er in seinen drei Kurzauftritten zu einem Fanliebling avancierte.

Was wurde eigentlich aus dem Cast von Scrubs?

In der dritten Staffel taucht Ben ebenfalls wieder auf und schafft es, den verbitterten Dr. Cox immer wieder zum Lachen zu bewegen. Dann der Schlag ins Gesicht: Am Ende der Folge wird klar, dass Bens Krebs zurückgekommen ist und ihn besiegt hat. Dr. Cox hat sich Ben an seiner Seite die ganze Zeit vorgestellt. Dies realisiert er, als er mit J.D. auf dem Friedhof ankommt und Bens Beerdigung beiwohnt.

Auf der nächsten Seite geht die Tränen-Partie weiter!

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