Viele Regisseure und Filmschaffende sind dafür bekannt, kleinere und größere Insider-Witze in ihren Filmen zu verstecken. Seien es Verweise auf eigene oder fremde Werke, erzählerische Kniffe oder Liebeserklärungen an ganze Genres, es gibt kaum etwas, was im Film noch nicht verewigt wurde. Hier sind fünf der cleversten Film-Details.

 

Inception

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1. David Fincher und die Starbucks-Verschwörung

„Fight Club“ läutete das neue Millenium mit der überaus kritischen Beleuchtung eines immer noch aktuellen sozialen Phänomens ein. Die pausenlose und gnadenlose Invasion der Konsumkultur in das Leben unserer Gesellschaft. Regisseur David Fincher füllt den Film mit sehr simplen und einschlägigen Symbolen, zum Beispiel den langweiligen und faden Klamotten des namenlosen Protagonisten und dem dazugehörigen Gegengewicht, dem bunten und chaotischen Outfit des Vollblut-Anarchisten und Seifen-Machers Tyler Durden. Allerdings strotzt der Film auch vor Subtilität und buchstäblich versteckten Hinweisen.

Als Symbol für die Herrschaft der großen Konzerne musste im Film das Logo von Starbucks herhalten. Zum Release des Films in 1999 behauptete David Fincher in einem Interview sogar, dass sich in jeder Szene des Films ein Kaffeebecher von Starbucks versteckt. Was damals kaum ernst genommen und als Scherz von Seiten Finchers abgetan wurde, hat sich dank der wachsenden Besessenheit der Internet-Community und den obszönen Mengen an Freizeit mancher Blogger inzwischen verselbstständigt.

Wie es sich herausstellt, ist „Fight Club“ tatsächlich von Kaffeebechern durchsetzt und Regisseur David Fincher schafft es, das selbst gewählte Logo der Konsumgesellschaft mehrmals unbemerkt im Film zu verstecken. Mal offensichtlich, mal subtil.

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