2. Edgar Wright verrät euch gerne, wie seine Filme ausgehen

Der Brite Edgar Wright ist dank seiner unschlagbaren Umsetzung der „Scott Pilgrim“-Vorlage bereits zur Zielscheibe für viel Lob meinerseits geworden. Aber nicht alles was er macht ist perfekt, denn seine Filme verraten ihr Ende oft schon, bevor der erste Akt überhaupt beendet ist. Als großes Problem stellt sich das allerdings nie heraus, denn die Hinweise auf den weiteren Handlungsverlauf sind oft so gut versteckt oder so beiläufig erwähnt, dass man sie als normaler Zuschauer kaum mitbekommt.

In „Shaun of the Dead“ geht es um den Titelcharakter Shaun, der nach dem Ende seiner Beziehung am Boden zerstört ist. Sein Freund Ed versucht ihn zu trösten und schleppt ihn zu einem Bier in den lokalen Pub. Bei einem gemütlichen Bier besprechen die Beiden den Ablauf des nächsten Tages. Ed schlägt eine tageslange Sauftour vor und beschreibt dabei exakt den Plot des restlichen Films.

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„We'll have a bloody mary“ („Wir haben eine Bloody Mary“).
-> Der erste Zombie den die Beiden am nächsten Tag treffen hat ein Namensschild auf dem “Mary“ steht.

„A bite at the king's head“ („Was zum beißen im King's Head“).
-> Shauns Stiefvater Phil wird von einem Zombie in den Hals gebissen.

„A couple at the little princess“ („Ein Paar bei der kleinen Prinzessin“).
-> Shaun holt seine Ex und ein befreundetes Paar ab.

„Stagger back..“ („Torkeln zurück..“).
-> Die Gruppe torkelt zur Bar um von den Zombies nicht erkannt zu werden.

„..to the bar for shots“ („..zur Bar für Shots“).
-> Das Finale des Films ist ein Shootout im Pub.

Und als ob das alles nicht genug wäre, schlägt der Shauns Mitbewohner Pete vor, dass Ed in den Schuppen gehen soll, wenn er wie ein Tier leben möchte.

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