3. Familie Wayne hat einen Auftritt in Watchmen

Zack Snyders letzte gute Comic-Verfilmung „Watchmen: Die Wächter“ hat vor allem optisch Eindruck gemacht. Das liegt nicht nur an dem bemerkenswerten und überaus blauen Penis des stets nackten und radioaktiven Halbgott-Hulks Dr. Manhattan oder den spaßigen Gefängnis-Szenen mit Rorschach, sondern an dem schmutzigen und gut durchdachten Stil des Films. Direkt am Anfang des Films setzt Snyder die Messlatte bereits hoch, als er über Bob Dylans „The Times They Are A-Changin“ eine Montage von 100% stylischen Slow-Motion-Aufnahmen laufen lässt.

In den folgenden knapp drei Stunden gibt es ein Potpourri an verschiedenen Superhelden aus zwei Generationen zu sehen. Am Ende sind es fast so viele, dass nur noch Batman fehlt. Aber immerhin haben Batmans Eltern einen Auftritt.

„...was war das? Martha und Thomas Wayne sind in „Watchmen“ dabei? Erzähl keinen Quatsch Timo, daran würde ich mich doch erinnern!“

Gemach, gemach, unruhiger Leser. Gehen wir nochmal zurück zum unendlich coolen Vorspann des Films. Zwischen den Szenen versteckt sich die folgende Bild:

WATCHMEN1

Es wird so kurz gezeigt dass man die Details kaum wahrnimmt. Wie gut also, dass es GIGA FILM gibt!

Der „Watchmen“-Comic spielt in einer alternativen Realität der 1980er. Vieles an dieser Realität ist extrem cool, darunter nicht zuletzt der Sieg der Amerikaner in Vietnam oder der bereits erwähnte, ätherische Penis des Dr. Manhattan. Weniger cool ist die Tatsache, dass es in dieser Realität keinen Batman gibt, denn nach diesem Bild zu urteilen, wurden Bruce Waynes Eltern nie ermordet und der Rächer hat sein Kostüm nie angezogen.

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