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    Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes

    Martin Beck

    Der erste „Indiana Jones“-Film ist die Wiedergeburt des klassischen Abenteuerfilms und die Neugeburt eines ikonischen Filmhelden: Archäologe Dr. Jones - der Mitte der 30er Jahre ein geregeltes Leben als Dozent an einer Provinzuniversität führt, doch ab und an auch hinaus in die Welt zieht, um auf abenteuerlichen Reisen antike Artefakte zu suchen. Auf der Jagd nach Moses‘ biblischer Bundeslade, die sich in einer verschütteten Stadt in der Sahara befinden soll, kommt ihm niemand geringerer als Adolf Hitler in die Quere. Die Nazis sind nämlich ebenfalls an der Bundeslade interessiert, verleiht diese doch ihrem Besitzer unumschränkte Macht. Für Indiana Jones beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit...

    Es geht die Legende, dass sich Steven Spielberg und George Lucas einst auf Hawaii von den Strapazen des Filmemachens erholten. Lucas hatte gerade „Star Wars“ in die Kinos gebracht und Spielberg „Die unheimliche Begegnung der dritten Art“. Zwischen zwei Sandburgen sollen sie spaßeshalber auf den Typ des Action-Archäologen als Filmfigur gekommen sein, der dann umgehend mit Han Solo alias Harrison Ford besetzt wurde. Schnitt auf ein paar Jahre (und „1941 – Wo bitte geht's nach Hollywood?“) später und schon war es soweit: Die berühmte Peitsche und der ebenso berühmte Hut durften das erste Mal zum Einsatz kommen.

    „Jäger des verlorenen Schatzes“ ist eine rasante, unterhaltsame und schwungvolle Achterbahnfahrt durch exotische Kulissen. Ein Cliffhanger jagt den nächsten, immer wieder kommentieren ironische „one liner“ und die Nazis sind so eeeeevil, dass ihr schmelzender Tod mit großen Jubel quittiert wird. Der Film gilt als mustergültiges Beispiel amerikanischer Blockbusterkunst und macht einfach –so banal es sich auch anhört- einen Heidenspaß. Bisher gibt es zwei Fortsetzungen, die beide ebenfalls großes Kino bieten: „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ und „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“.

    Ach so, eine dritte Fortsetzung ist auch noch vorhanden. Aus Gründen der Pietät soll auf sie aber nicht näher eingegangen werden.

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