Emoji Movie: Sony will Film über Smileys machen - soll man da lachen oder weinen?

Andreas Engelhardt

Immer wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt die nächste Schnapsidee daher. Diesmal hat es scheinbar Sony erwischt, denn anders ist die neueste Ankündigung nicht zu erklären. Denn - haltet euch fest - uns wird demnächst ein Film zu Emojis erwarten. Ja, genau… zu den kleinen Bildern, die ihr und eure Freunde euch tagtäglich hin- und herschickt. 

Emoji Movie: Sony will Film über Smileys machen - soll man da lachen oder weinen?
Bildquelle: © Emoji.

Da dachte man noch, mit den Verfilmungen von Schiffeversenken und Monopoly wäre die Talsohle der Kreativarmut in Hollywood erreicht. Doch wie sich nun einmal mehr beweist, können uns die Studios immer wieder aufs Neue überraschen.

Laut einem Bericht von Deadline werden die beliebten Emojis zum Gegenstand eines Films. Sony gewann demnach ein Wettbieten gegen Paramount und Warner Bros. um die Idee, die kleinen Icons zu Smileys, Essen und Tieren in einem Kinofilm unterbringen zu dürfen. Dabei wird es sich um einen Animationsfilm handeln, dessen Handlung derzeit noch nicht veröffentlicht wurde. Man kann aber sicher davon ausgehen, dass es ein spaßiger Film für die ganze Familie werden soll.

Der in den USA bereits angelaufene Disney-Film „Alles steht Kopf“ (Kinostart bei uns ist der 01. Oktober 2015) hat Kritiker und Zuschauer davon überzeugt, dass Emotionen als Charaktere funktionieren können. Eventuell nimmt sich Sony dieses Konzept als Vorbild und versucht, eine bunte Mischung an Gefühlen durch die Emojis darzustellen.

Momentan sind das lediglich Spekulationen, aber zumindest die Regie ist geklärt. Anthony Leondis heißt der gute Mann, der bereits seine Erfahrungen mit Animationsfilmen sammeln durfte. So hat er unter anderem den Kurzfilm „Kung Fu Panda: Secrets of the Master“ übernommen und kürzlich seine Arbeit an dem DreamWorks-Projekt „Boo: Büro für ominöse Ordnungswidrigkeiten“ beendet, das immerhin Stars wie Bill Murray, Melissa McCarthy und Seth Rogen aufbieten kann.

Leondis war auch derjenige, der die Idee zu dem Film zusammen mit Eric Siegel bei mehreren Studios angeboten hat, inklusive Konzeptzeichnungen, wie das fertige Werk aussehen soll. Siegel wird zusammen mit Leondis das Drehbuch entwickeln und war bislang beispielsweise als Autor der Serie „Men at Work“ tätig.

 

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