Joker (2019): Erster Trailer und Kino-Start des Batman-Spin-Offs

Thomas Kolkmann 4

Für die meisten „Batman“- und DC-Fans gehört der „Joker“ zu den Lieblingsantagonisten des dunklen Rächers – 2019 bekommt der manische Bösewicht nun seinen ganz eigenen Film. Das „Batman“-Spin-Off wird dabei ein düsterer Thriller mit Joaquin Phoenix (Walk the Line, Gladiator) in der Hauptrolle, der die Ursprungsgeschichte des „Jokers“ erzählt.

Joker (2019): Erster Trailer und Kino-Start des Batman-Spin-Offs
Bildquelle: Village Roadshow Pictures/DC/BRON/Warner Bros..

Joker: Erster Trailer veröffentlicht & Kino-Start bekannt

Warner Bros. hat den ersten Trailer zu „Joker“ veröffentlich. Gleichzeitig hat man bekannt gegeben, dass die Origin-Story des „Batman“-Bösewichts am 17. Oktober 2019 in den deutschen Kinos anlaufen soll.

Der erste Trailer zeigt ganz klar, dass „Joker“ nicht der typische Superheldenfilm werden soll. Viel eher handelt es sich wohl um eine Charakterstudie, über einen Menschen, der von der Gesellschaft verachtet wurde und durch imposante Gräueltaten versucht, Gotham City und seinen Bürgern einen Spiegel vorzuhalten.

Ursprünglich sollte Martin Scorsese als Executive Producer an „Joker“ mitwirken. Aber auch wenn die Hollywood-Legende nun doch nicht an dem Film mitarbeitet, merkt man bereits am ersten Trailer, dass sich die Produzenten ganz klar von Scorsese haben inspirieren lassen. Film-Fans diskutieren im Netz aktuell darüber, dass der Trailer zu „Joker“ ganz klare Vergleiche zu Scorseses „Taxi Driver“ von 1981 aufweist. Aber seht am besten selbst:

Joker (2019) – Teaser-Trailer (Warner Bors.).

Handlung & weitere Infos zum „Batman“-Spin-Off

Warner Bros. und DC werkeln an einer „Joker“-Origins-Story. Der Film soll sich dabei klar von den aktuellen DC-Comic-Verfilmungen abheben. Die Ursprungsgeschichte des „Jokers“ im Gotham City der 80er-Jahre wird von „Hangover“-Regisseur Todd Phillips und „The Fighters“-Auto Scott Silver aufglegt. Mit anderen Versionen des Batman-Widersachers, den aktuellen Superheldenfilmen von DC und somit anscheinend auch dem DC Extended Universe, wird der neue „Joker“-Film nichts zu tun haben.

Wegen des umstrittenen Erfolgs von „Suicide Squad“ an der Kinokasse und dem geplanten zweiten Teil, wird Jared Leto – unter anderem auch aus genau diesem Grund – im neuen „Joker“-Film nicht die Rolle des bösartigen Clowns spielen. In diesem wird Joaquin Phoenix die Rolle übernehmen.

In „Joker“ ist der zukünftige „Batman“-Bösewicht noch ein unerfolgreicher Möchtegern-Comedian. Der Film soll die Entwicklung des Charakters von dem vom Publikum geächteten Komiker zu einem der meistgefürchteten Männer Gotham Citys zeigen.

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„Joker“-Film von und mit bekannten Hollywood-Größen

Joaquin Phoenix ist vor allem als Commodus aus „Gladiator“ (2000) sowie als Johnny Cash im Biopic „Walk the Line“ (2005) bekannt. In „Joker“ übernimmt der in Puerto Rico geborene US-Schauspieler die Hauptrolle. Neben Phoenix besteht der bisherige Cast aus nicht weniger großen Namen. So wird Brett Cullen (The Riot Act, Narcos) die Rolle von „Batmans“ Vater Thomas Wayne übernehmen. Und Frances Conroy (American Horror Story, Six Feet Under) mimt Penny Fleck, die hilfebedürftige Mutter des am Rande zum Wahnsinn stehenden „Joker“.

Robert De Niro wird als Murray Franklin wie in Scorseses „King of Comedy“ von 1982 die Rolle eines TV-Moderators übernehmen. Zazie Beetz wird als Sophie Dumond zu sehen sein, eine alleinerziehende Mutter, die ein besonderes Auge auf den Verbrecher im Clownskostüm geworfen hat. Als Van in „Atlanta“ und Domino in „Deadpool 2“ hat Beetz erst kürzlich einen ordentlichen Bekanntheits-Boost erlebt.

Scott Silver (The Fighter, 8 Mile) schreibt dabei gemeinsam mit Todd Phillips (Limitless, Hangover) das Drehbuch für die Ursprungsgeschichte des „Jokers“. Phillips übernimmt dazu auch die Regie.

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