Als der neuseeländische Schauspieler in „Jurassic Park“ die Rolle des Dr. Alan Grant übernahm, befand sich die Karriere von Sam Neill gerade auf einem aufsteigenden Ast. Er überzeugte unter anderem neben Harvey Keitel und Holly Hunter in Jane Campions preisgekröntem Drama „Das Piano“ und war neben Sean Connery im Blockbuster „Jagd auf Roter Oktober“ zu sehen. In den Folgejahren spielte er tragende Rollen in so unterschiedlichen Filmen wie dem sehenswerten, horrorhaften Science-Fiction-Thriller „Event Horizon“ oder Robert Redfords elegischem Drama „Der Pferdeflüsterer„. 

Doch nicht nur auf der großen Kinoleinwand konnte Sam Neill Erfolge feiern. In der aufwendigen TV-Produktion „Merlin“ war der Schauspieler 1998 als gleichnamiger Zauberer zu sehen und erntete für seine Darstellung viel Lob von der Kritik, ausgedrückt unter anderem durch eine Emmy-Nominierung.

Was wurde aus Sam Neill?

Seit 1993 hat sich Sam Neill neben der Schauspielerei ein zweites Standbein aufgebaut und stellt in seinem neuseeländischen Familienunternehmen Two Paddocks bis heute erfolgreich Weine her. Doch auch als Schauspieler ist er immer noch aktiv. Zwar konnte er an seine Erfolge aus den 1990er Jahre nicht mehr in vollem Umfang anknüpfen, dennoch reicht es auch heute noch regelmäßig für Nebenrollen in größeren Hollywood-Produktionen wie etwa „Escape Plan“ mit den alten Recken Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone. Auch beim Fernsehen ist Sam Neill gut beschäftigt. Seit 2013 spielt er die Hauptrolle eines Ermittlers in der britischen Krimi-Serie „Peaky Blinders - Gangs of Birmingham“.  Wir freuen uns für den charismatischen Star und legen daher über seine Mitwirkung im momentan kolossal floppenden FIFA-Film „United Passions“ den milden Mantel des Schweigens.