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Kill The Boss

Robin Böhm

Wer kennt ihn nicht: Den nervigen Chef. Der Mensch, dem man die ganzen Überstunden und den Stress zu verdanken hat. Aber was wäre, wenn euer Boss auch noch ein manipulativer Irrer wäre? Oder eine männerverschlingende Nymphomanin?

Nick (Jason Bateman), Dale (Charlie Day) und Kurt (Jason Sudeikis) haben genau dieses Problem. Und weil auch ihr Privatleben zunehmend unter ihren verrückten Chefs zu leiden hat, fassen sie einen Plan – die drei müssen sterben. Damit ihr Plan nicht so leicht zu durchschauen ist, soll sich jeder um den Chef einer der beiden anderen Freunde kümmern. Doch das ist leichter gesagt als getan.

Nach einem außergewöhnlich breit gefächerten Personenkarussell, in dem von Ashton Kutcher über Tom Cruise bis Jeff Bridges anscheinend jeder männliche Schauspieler Hollywoods einmal seine Chance bekam, entschied sich schließlich Kevin Spacey ( „Sieben“, „Männer, die auf Ziegen starren“) dafür, die Rolle des sklaventreibenden Dave zu übernehmen. Jennifer Aniston („Der Kautions-Cop“, „Meine erfundene Frau“) als sexsüchtige Zahnärztin und Colin Farrell („Brügge sehen...und sterben?“, „Crazy Heart“) als ekliger Schleimbeutel komplettieren die Reihe der schrecklichen Chefs.

New Line Cinema hat das Drehbuch von Michael Markowitz bereits 2005 gekauft. 2010 gab es eine neue Fassung, die von Jonathan Goldstein und John Francis Daley verfasst wurde. Als Regisseure waren auch Frank Oz und David Dobkin im Gespräch.

Für Regisseur Seth Gordon ist es nach der drei Jahre alten Komödie „Mein Schatz, unsere Familie und ich“ erst der zweite Blockbuster, an den er Hand anlegt. Vorher war er bereits für einzelne Folgen der amerikanischen Fake-Documentary-Serien „The Office“ und „Parks & Recreation“ verantwortlich und drehte die Dokumentation „The King Of Kong“, in dem zwei Spieler um den Punkteweltrekord in „Donkey Kong“ kämpfen. Ob „Kill The Boss“ so gut werden wird, wie die Serien, an denen Gordon bereits gearbeitet hat, sehen wir ab dem 1. September 2011 in den Kinos.

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