Im März 2017 kam die dritte Einzelverfilmung der Figur Wolverine mit dem schlichten Titel Logan – The Wolverine in die deutschen Kinos. Wir fragen in diesem Artikel danach, ob eine Fortsetzung von Logan möglich ist und wie diese aussehen könnte.

Mit einer Laufzeit von über 137 Minuten ist Logan nicht nur der längste Wolverine-Film, sondern von der Aufmachung und Handlung auch der Düsterste. Geschadet hat das den Einnahmen nicht: Bei Produktionskosten von ca. 97. Millionen US-Dollar, spielte der Film bis zum 26. April weltweit 604,5 Millionen ein. Warum also nicht weitermachen? Oder sollte man aufhören, wenn es am Besten wird?

logan trailer

Wolverine-Erkennungsmarken

 

Wolverines Klauen

 

Wolverine-Schlüsselanhänger

 

Logan-T-Shirt

Old Man Logan als Fortsetzung?

Achtung: Spoiler!

Der Film Logan spielt im Jahr 2029 und hat eine postapokalyptische Atmosphäre: Es wurden seit 25 Jahren keine Mutanten mehr geboren; Logan und Charles gehören zu den Wenigen, die noch übrig sind. Doch Charles Xavier leidet unter einer neurodegenerativen Erkrankung und auch Wolverines Leben neigt sich dem Ende. Das Adamantium vergiftet ihn von innen. Und tatsächlich endet der Film auch damit, dass nicht nur Charles sondern auch Logan sterben. Damit scheint ein zweiter Teil ziemlich unwahrscheinlich. Der Inhalt von Logan basiert auf der von Mark Millar geschaffenen Comicreihe Old Man Logan. Diese besteht aus insgesamt acht Teilen, sodass die Verfilmung eines weiteren Teils der Reihe durchaus möglich wäre – als eine Art Prequel.

Wahrscheinlicher ist aber eher, dass es Logan 2 nicht geben wird und man mit dem Tod von Logan einen endgültigen Schlusspunkt setzen wollte. Hugh Jackman selbst hat nicht nur einmal betont, dass er zum letzten Mal Wolverine spielen wird.

Das könnte euch auch interessieren:

The Punisher, die Serie

Captain America 4

Venom, der Film

X-Force als Fortsetzungsoption?

Eingeführt wurden in Logan aber auch eine neue Generation von Mutanten: die X-Force. Genauso wie die X-Men weisen sie eine Mutation auf, sind allerdings wesentlich aggressiver. Die Firma Alkali-Transigen hat Kinder aus dem Erbgut verschiedener Mutanten Kinder herangezüchtet – mit der Absicht, sie zu Waffen abzurichten. Denkbar ist also eine Fortführung des Stoffs als X-Force. Sollten sich die Informationen dazu verdichten, erfahrt ihr natürlich hier davon.