Lost Trivia: Die beeindruckendsten Fun-Facts zur Mystery-Serie

Philipp Schleinig

Fünf Jahre ist es her, seitdem die letzte Folge der beliebten Mystery-Serie „Lost“ über die Bildschirme flimmerte. Viele Rätsel wurden gelöst, einige blieben unbeantwortet. Doch die Show hatte auch hinter den Kulissen einige Skurrilitäten zu bieten und so präsentieren wir euch heute die besten Fun-Facts und Trivia zu „Lost“.

Lost Trivia: Die beeindruckendsten Fun-Facts zur Mystery-Serie
Bildquelle: © ABC.

„Lost“ schaffte es, viele Zuschauer zu verwirren. Während die einen einige Fakten zu abstrus fanden und abschalteten, sahen andere, wie ich, darin ein Potenzial der Serie, welches die Spannungskurve stets aufrecht hielt. Die Dreharbeiten zu „Lost“ zogen sich über sechs Jahre, von 2004  bis 2010. Kein Wunder also, dass es einige beeindruckende Fun-Facts zur Serie gibt, die wir euch in der „Lost“-Trivia gerne vorstellen möchten.

Solltet ihr daran Gefallen finden, können wir euch noch andere Trivia zu beliebten Serien anbieten, die allesamt einen Blick wert sind:

Lost Trivia: Die beeindruckendsten Fun-Facts zur Mystery-Serie

  • You All Everybody: Ihr kennt sicherlich Charlie (Dominic Monaghan) noch? Okay, rhetorische Frage. Seine Band Drive Shaft lernen wir ja schon in der ersten Staffel kennen. Ihr einziger Hit, der Song „You All Everybody“, machte sogar die Runde und ist in einer Episode von „Alias – Die Agentin“ im Hintergrund zu hören. Logisch, dass für diese Verbindung J.J. Abrams verantwortlich war.
  • Apropos Band: Charlies Band sollte ursprünglich The Petting Zoo heißen. Die Serien-Schöpfer entschieden sich dann aber für Drive Shaft, als sie merkten, dass es tatsächlich eine Band mit dem Namen The Petting Zoo gibt.
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Die 20 besten Momente aus Lost.
  • Sein Schatz: Bleiben wir kurz noch bei Charlie. Nachdem dieser nämlich in der Serie vom Heroin losgekommen ist und zum ersten Mal wieder den Stoff in der Hand hält, ist ein besonderes Schauspiel zu beobachten. Als Inspiration zog Dominic Monaghan Andy Serkis Darstellung von Gollum heran, als dieser den Einen Ring wiedersieht. Serkis wiederum nahm einen Heroin-Abhängigen für Gollum als Vorbild.
  • Der trägt doch Make-Up: Ein Serien-Mysterium war die Figur des Richard Alpert, allerdings nicht aufgrund seines Charakters, sondern aufgrund seines Aussehens. Als dessen Darsteller, Nestor Carbonell, zum ersten Mal zu sehen war, verbreitete sich eine Frage wie ein Lauffeuer: Trägt Nestor Carbonell  Eyeliner? Tatsächlich benutzten die Make-Up-Artisten am „Lost“-Set eher Töne, um die Augenschattierung etwas zu erhellen. Carbonell hat nämlich seit seiner Kindheit mit einer ungewöhnlich-dunklen Schattierung um die Augen zu kämpfen.
  • (Fast) immer dabei: Nicht ein einziger Charakter aus „Lost“ taucht in jeder Folge der Serie auf. Den Rekord hält aber Hurley (Jorge Garcia) mit 118 von 121 Episoden! Auf Platz 2 folgen dafür schon Sayid (Naveen Andrews), Jack (Matthew Fox), Kate (Evangeline Lilly), Locke (Terry O’Quinn), Jin (Daniel Dae Kim) und Sun (Kim Yunjin) mit 117 Folgen.
  • Birdman auf der Insel: Dass die Figur von Jack die Pilot-Folge eigentlich nicht überleben sollte, ist größtenteils bekannt. Dass aber die Entscheidung, Jack zum Protagonisten der Serie zu machen, den ursprünglichen Darsteller zum Rückzug bewog, eher weniger. So war es nämlich „Birdman“-Darsteller Michael Keaton, der beinahe auf der Insel gelandet wäre.

Die Lost-Zahlen: Was bedeuten 4 8 15 16 23 42?

  • Führung verloren: Kate, gespielt von Evangeline Lilly, sollte statt einer Gefangenen eigentlich eine Geschäftsfrau sein, deren Ehemann im Flugzeugabsturz ums Leben kommt, während sie auf der Insel überlebt. Wenn Jack in der Pilot-Folge tatsächlich gestorben wäre, hätte Kate die Führung in „Lost“ übernommen.
  • Visa-Probleme: Dabei war es bis zur letzten Sekunde überhaupt nicht sicher, ob Evangeline Lilly die Rolle von Kate überhaupt übernehmen könne. Sie hatte nämlich Probleme, aufgrund ihrer kanadischen Staatsbürgerschaft ein Arbeitsvisum in den USA zu bekommen. Die Serien-Verantwortlichen mussten beim zuständigen Ministerium zudem begründen, warum Lilly eine Schauspielerin „mit außergewöhnlicher Begabung“ ist. Alle Kate-Szenen der Pilot-Folge wurden bis zuletzt aufgeschoben. Als sie schließlich das Visum bekam, flog sie noch am selben Tag nach Hawaii, um endlich zu drehen.
  • Verständigung leicht gemacht: Sun (Kim Yunjin) beherrscht in „Lost“ heimlich die englische Sprache, wogegen ihr Ehemann Jin (Daniel Dae Kim) diese im Laufe der Serie erst lernt. In der Realität war es genau umgekehrt: So hatte Yunjin bis „Lost“ keine englischsprachigen Auftritte vorzuweisen, wohingegen Dae Kim seit seiner Kindheit kein Koreanisch mehr gesprochen hatte. Die beiden halfen sich gegenseitig.

Eine Erklärung zum Lost-Ende

  • Der Mann im Bunker: Mit einer stolzen Zahl von 23,4 Millionen Zuschauer war „Man of Science, Man of Faith“ die meistgesehene Folge von „Lost“. Dabei handelt es sich um die erste Episode der zweiten Staffel, in welcher wir zum ersten Mal Desmond (Henry Ian Cusick) kennenlernen und erfahren, was sich im Bunker befindet.

Quelle: IMDb, What Culture, Thought Catalog

Wer jetzt noch sein Wissen über die Serie unter Beweis stellen möchte, kann sich an unserem „Lost“-Quiz probieren:

Lost Quiz: Wie gut kennt ihr die Insel?

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