Zack Snyder: "Wir bringen die Bat- und Superman-Universen zum Explodieren!"

Robin Schweiger

Zack Snyder hat einen schweren Stand bei den Comic-Fans dieser Welt. Während „Watchmen“ und „Man of Steel“ beim Mainstream-Kino-Publikum durchaus gut ankamen, haben besonders Superman-Fans Probleme mit der neuesten Verfilmung der Geschichte des Stahlmanns. In zwei Jahren wird Superman im „Man of Steel“-Sequel das erste Mal auf der Kinoleinwand auf Batman treffen. Der Regisseur hat sich nun zur beständigen Kritik an dem kommenden Film geäußert.

Gegenüber der LA Times kommentierte Snyder, dass er den Drehbeginn des Films kaum mehr abwarten könne: „Wir beginnen mit dem Dreh in etwa einem Monat. Es wird großartig. Ich bin sehr aufgeregt. Batman und Superman haben (im Kino) bisher noch nie im gleichen Bild nebeneinander gestanden. Wir haben gerade erst die neuen Superhelden-Kostüme ausprobiert und die Schauspieler steckten noch nicht mal drin, es waren nur die Anzüge. Aber nur dazustehen und diese beiden Kostüme nebeneinander zu sehen, da dachte ich mir nur: „Verarscht ihr mich? Leute, macht davon sofort ein Bild! Das gab’s noch nie!“.

Snyder ist ganz offensichtlich Fan der Comic-Universen, doch in den letzten Monaten sah er sich konsequenter Kritik bezüglich seiner Rollenwahl ausgesetzt. So wird Batman von Ben Affleck („Argo“), Wonder Woman von Gal Gadot („Fast & Furious 6“) und Lex Luthor von Jesse Eisenberg („The Social Network“) dargestellt - die Fan schienen von keiner dieser Entscheidungen sonderlich begeistert zu sein. Snyder zeigt sich frustriert darüber, weil die Community das Skript nun mal nicht kenne und sie sich mit jeder Casting-Entscheidung etwas gedacht haben. Zudem weißt er darauf hin, dass Eisenberg nicht einfach nur irgendein Kumpel von ihm sein, sondern bereits für einen Oscar nominiert war - auf sein Talent könne man sich also verlassen.

Zuletzt deutet er schließlich noch an, dass man sich nicht sklavisch an die Comic-Vorlage halten werde: „Dieser Film nimmt sich die „Man of Steel“- und „Batman“-Universen und bringt sie zum Explodieren. Wir sind nicht mehr so von der bestehenden Mythologie abhängig. In „Man of Steel“ mussten wir die Mythologie mit der Entstehungsgeschichte erst noch erschaffen, und das haben wir geliebt, versteht mich nicht falsch. Aber wenn du darüber nachdenkst, wie viel Spaß es nun macht, diese Charaktere von der Leine lassen zu können…das wird spaßig!“

Das komplette, englische Interview findet ihr hinter obigem Link. „Batman VS Superman“ wird im Sommer 2016 in die Kinos kommen.

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