Mass Effect: Infiltrator - gut oder nur gut teuer?

Ade Adebowale 5

Mass Effect ist eine der erfolgreichsten Spieleserien für Konsolen und PC vom Rollenspiel-Entwicklerstudio Bioware. Nicht zuletzt wegen der unglaublich packenden Geschichte, der detaillierten Charakter-Entwicklung und der Dialoge, die sogar über die verschiedenen Teile der Serie hinaus Einfluss auf den Verlauf der Story und das Schicksal der Galaxie haben, setzte diese Serie enorm hohe Maßstäbe.

Mass Effect: Infiltrator ist eine neue Umsetzung dieses inhaltlichen Schwergewichts und richtet sich vor allem auch an Spieler, die die unendliche Leichtigkeit des mobilen Seins genießen und Orts-ungebunden auf Alien-Jagd gehen wollen, ohne sich über das Schicksal der Galaxie Gedanken machen zu müssen. Ob die Entwickler der IronMonkey Studios im Auftrag des Publishers EA eine spielenswerte mobile Version des Weltraum-Epos umgesetzt hat, finden wir in diesem Test heraus.

Story

Die Story von Mass Effect Infiltrator ist schnell erzählt und dient in erster Linie dazu, das Spielgeschehen voranzutreiben und eine logische Verknüpfung zwischen den hektischen Feuergefechten herzustellen: Randall Ezno, seines Zeichens Söldner im Dienste der Cerberus Corporation, war bis dato für die Entführung außerirdischer Lebensformen verantwortlich, die dann zu experimentellen Zwecken in der Cerberus-Raumstation gefangen gehalten wurden.

Als er eines Tages von einem Auftrag zurückkehrt, wird seine Freundin Inali, eine Asari und Mitarbeiterin von Cerberus, selbst für diese Experimente missbraucht. Das kann Randall natürlich nicht zulassen und stellt sich mit all seiner Kampferfahrung und biotischen Upgrades gegen den scheinbar übermächtigen Gegner, um seine Freundin zu retten und die Cerberus Corporation in die Knie zu
zwingen.

Gameplay

Der Aufbau des Spielverlaufs von Mass Effect: Infiltrator ist sehr linear und simpel gehalten. An dieser Stelle kann man maximal von einem Spin-Off des Originals sprechen: Wer im Gameplay nach der Tiefe eines Mass Effect 3 sucht wird – leider – sehr schnell auf Grund stoßen. Das soll aber nicht heißen, dass das Spiel keinen Spaß macht – im Gegenteil, es hat durchaus seine Glanz-Momente.

Ihr besucht im Verlauf der Story zwei große Schauplätze, die in bis zu sechs Abschnitte unterteilt sind. Ein Eisplanet – oder wenigstens ein Planet, auf dem zur gegebenen Zeit, am gegebenen Ort Schnee liegt – und eine Raumstation mit Krankenflügel, einem Comm-Portal, einem X1-Flügel und allem Schnickschnack, den eine moderne Raumstation wohl so braucht. Am Level-Design gibt es dabei nichts auszusetzen. In sich passt alles und ist nachvollziehbar.

Die einzelnen Abschnitte innerhalb der Schauplätze sind gut und logisch durch die Story- und Level-Führung miteinander verbunden. Während ihr durch die Gänge der Raumstation irrt, werdet ihr mit Funksprüchen verschiedener Charaktere durch die recht dünne Story geleitet. Hin und wieder erlaubt euch das Spiel sogar ein kleines Ausbrechen aus der Linearität – wenn ihr in Räumen entlang des Weges auf sich in Geiselhaft befindende und wahnsinnige und/oder gewalttätige Mitarbeiter der Station trefft.

Hier könnt ihr zum Beispiel in einigen Fällen wählen, ob ihr eine unbewaffnete Geisel erledigt, oder ob ihr sie laufen lasst. Dafür gibt es dann positive Paragon- oder negative Renegade-Moralpunkte. Dies scheint allerdings nicht mehr als ein trauriger oder verzweifelter Versuch zu sein, Mass Effect: Infiltrator näher an das Original zu bringen.

In Mass Effect 3 hatten solche Entscheidungen während des Spiels allerdings tatsächlich Einfluss auf den Verlauf der Story; in Mass Effect: Infiltrator schienen diese Entscheidungen sehr überflüssig und stehen in keinem wirklichen Zusammenhang zur Story.

Im Verlauf des Spiels werdet ihr auf mehrere bekannte Spezies aus dem Mass Effect-Universum treffen: Kroganer, Turianer, Asari und Geth werden dabei sein, um nur ein paar der bekanntesten zu nennen. Das sorgt vielleicht für ein wenig Verwirrung bei denen, die den ersten Kontakt mit der Mass-Effect-Serie haben; aber für ein fast „heimeliges“ Gefühl bei Mass Effect-Veteranen.

Die Schwierigkeit der Gegner steigt mit jedem beendeten Abschnitt an und ihr werdet sogar Boss-Kämpfe bestreiten müssen – übrigens eines der Glanzlichter im Spiel, da sie schön inszeniert sind und für Abwechslung sorgen. In der Regel kämpft ihr hier gegen einen Mech und/oder Horden von Gegnern verschiedenster Couleur. Ab und zu trefft ihr aber auch auf exotischere Endgegner-Spezies.

Leider müsst ihr jeden Abschnitt von vorne beginnen, solltet ihr zwischendurch das Zeitliche segnen und das kann nach einem fast geschafften, harten Kampf extrem frustrierend sein. Aber darauf gehe ich im Abschnitt über die „Steuerung“ noch etwas genauer ein.

Die oben beschriebenen Spiel-Abschnitte sind in ihrem Ablauf alle sehr ähnlich aufgebaut. Sie beginnen fast immer mit einem Story-Fragment und gehen dann, vom gemütlichen Joggen über den Stationsflur in heftiges Schießen und Fluchen über. Das Fluchen findet übrigens auf eurer Seite des Bildschirms statt und mündet, nach einer siegreichen Schlacht, nicht selten in einen Seufzer der
Erleichterung – sorgt aber trotzdem für kleine Adrenalin-Schübe und hinterlässt ein befriedigendes Gefühl.

Jedes gewonnene Gefecht signalisiert auch gleichzeitig das Ende eines Spielabschnitts und dieser wird dann prompt bewertet: Die Bewertungen reichen von Anfänger über Soldat bis hin zu Veteran. Die Auswertung basiert dabie auf drei Kernelementen: dem Stil, der benötigten Zeit und der verlorenen Lebensenergie (je weniger desto besser). Für jeden dieser Punkte gibt es maximal drei Sterne. Um einen höheren Stil-Wert zu erreichen, müsst ihr in einem Gefecht möglichst unterschiedliche Waffen und biotische Fähigkeiten nutzen. Erledigt ihr mehrere Gegner hintereinander auf die gleiche Weise, gehen eure Stil-Punkte gegen Null. In einem solchen Fall ist dann natürlich auch automatisch die Höchstbewertung des Abschnitts in Gefahr.

Die im Spiel gegebene Möglichkeit verschiedene Missionsabschnitte auswählen zu können und diese dann mit einem verbesserten Arsenal an Waffen und biotischen Fähigkeiten noch einmal zu bestreiten, um die Wertung zu verbessern, entbehrt tatsächlich nicht eines gewissen Suchtpotentials.

Spannendes Extra bei Mass Effect: Infiltrator: Alle Besitzer einer Mass-Effect-3-Kopie können durch das erfolgreiche Abschließen der Infiltrator-Kampagne den Kriegsaktivposten „Cerberus Flüchtlinge“ freischalten. Darüber hinaus könnt ihr von Gegnern fallengelassene Informations-Disks über euren Origin-Account zu „Galaxy at War“ hochladen und erhaltet dadurch einen höheren „Bereitschaftsbonus“ für die Singleplayer-Kampagne von Mass Effect 3.

Wer das Hauptspiel nicht besitzt, kann die Informations-Disks in Mass Effect: Infiltrator gegen Credits eintauschen und diese wiederum nutzen, um seine Waffen und Ausrüstung zu verbessern – was dann aber leider nicht den hohen Kaufpreis von Mass Effect: Infiltrator rechtfertigt.

Waffen, Biotik, Rüstungen und Helme

In Mass Effect: Infiltrator stehen euch insgesamt vier Waffen zur Verfügung: Das Sturmgewehr, die Schrotflinte, das Scharfschützengewehr und die Strahlenkanone. Sturmgewehr und Schrotflinte erhaltet ihr bereits zu Beginn des Spiels, das Scharfschützengewehr und die Strahlenkanone müsst ihr später mit Credits kaufen. Zusätzlich kann jede Waffe mittels Credits aufgerüstet, beziehungsweise verbessert werden. Diese Verbesserungen wirken sich allerdings ausschließlich auf den verursachten Schaden aus und haben weiter keine (offensichtlichen) Vorteile.

Den Informationen im Ladebildschirm zufolge sollen sich unterschiedliche Gegnertypen durch bestimmte Waffen leichter zu Fall bringen lassen. Leider gibt es keine konkreten Hinweise darauf, welche Waffe bei welchem Gegnertypen besser geeignet ist. Hier hätten die Entwickler der Iron Monkey Studios bei der Beschreibung der Waffen deren Effekte auf Gegner und ihrer Schadenswerte ruhig etwas detaillierter darlegen dürfen. Als Spieler müsst ihr euch also auf das gute alte „trial and error“-Prozedere einstellen, um euer Arsenal richtig einschätzen zu können. Insgesamt hätte man an dieser Front mit Sicherheit mehr herausholen können.

Den Waffen gegenüber stehen die biotischen Fähigkeiten: Ziehen, Leine, Sturm und Salve sind die Werkzeuge eurer Wahl, wenn sich Gegner hinter Deckungen verschanzen oder einfach mit den im Spiel gelieferten Feuerwaffen nicht so schnell kleinzukriegen sind.

Auch für die Fähigkeiten gibt es verschiedene Ausbaustufen, die sich mit Credits erkaufen lassen. Bei der Fertigkeit „Ziehen“ wirkt sich das so aus, das ihr gleich mehrere Gegner aus ihrer Deckung holen oder mehrere Gegner mit einer „Salve“ angreifen könnt. Dies ist in brenzligen Situationen vor allem dann hilfreich, wenn man die Zahl der Gegner reduzieren will, die Randall gerade ins Kreuzfeuer genommen haben. Schade ist, dass sich die biotischen Fähigkeiten nicht distinguiert genug sind: Obwohl sie verschiedene Namen tragen, kommen sie im Spiel irgendwie zu ähnlich herüber.

Die Rüstung eures Charakters spielte in der Mass-Effect-Serie immer eine große Rolle, sie entschied welcher Gegnertyp euch mit welcher Waffe wie viel Schaden zufügen kann.

Ähnlich der oberflächlichen Implementierung von Waffentypen in Mass Effect: Infiltrator sind auch die Rüstungs-Optionen extrem schlicht und ohne Schnörkel gehalten, man möchte fast sagen: lieblos. Gemessen am gesamten Spielgefühl und Eindruck irgendwo im Bereich: „Passt schon.“

Zu Beginn seid ihr mit der Infiltrator-Rüstung ausgestattet, die eine Art Allround-Modell ist. Ihre Attribute sind gleichmäßig in niedrigen Werten verteilt. Dies wirkt sich im Spiel in keine Richtung dramatisch aus und ist daher nicht wirklich spannend. Der Rest an Rüstungen und Helmen aber leider auch nicht.

Von den insgesamt drei übrigen Rüstungen erfüllt jede nur eine Funktion: Seid ihr eher offensiv und macht eure Gegner nach allen Regeln des Rambo-Handbuches nieder, werdet ihr euch für eine Rüstung entscheiden, die diese Spielweise unterstützt. Diese Rüstung werdet ihr nach dem Erwerb bis zum Ende der Kampagne von Mass Effect: Infiltrator vermutlich nicht wieder ablegen.

Für die Helme gelten die gleichen Regeln wie für die Rüstungen: Den Infiltrator-Helm besitzt ihr bereits, die anderen Helme könnt ihr im Shop gegen Credits erwerben. Auch hier steht pro Helm nur ein Attribut zur Verfügung, das euch einen Bonus auf Rüstung, Waffenschaden oder Cooldown-Zeit für biotische Fähigkeiten gibt. Durch die Kombination Helm und Rüstung seid ihr so mit zwei Attributen ausgestattet, was die ganze Sache wieder ein bisschen interessanter macht.

Steuerung

Bevor wir in die Funktionen und das Handling der Steuerung einsteigen, sollte gesagt werden, dass die Steuerung eines Spiels über eine Touch-Oberfläche ihre Grenzen hat; und diese werdet ihr in Mass Effect: Infiltrator mal mehr, mal weniger deutlich zu spüren bekommen.

Auf der linken Bildschirmhälfte könnt ihr durch Wischen nach oben oder unten vor und zurück gehen. Oben links befindet sich ein Auswahlfeld mit den
biotischen Fähigkeiten, die euch in Mass Effect: Infiltrator zur Verfügung stehen.

Mit Wischen auf der rechten Bildhälfte könnt ihr euch umschauen bzw. umdrehen. Unten befindet sich noch ein zusätzlicher Button, mit dem ihr die Körpertarnung aktivieren könnt. Im oberen Bereich des Bildschirmes findet ihr das Waffenauswahl-Menü.

Auf den ersten Blick wirkt alles übersichtlich und aufgeräumt, kann aber dennoch in der praktischen Anwendung nicht immer hundertprozentig überzeugen: Die spürbare, aber nicht wirklich festzumachende Ungenauigkeit der Steuerung, die in hektischen Gefechten oft und unweigerlich zum eigenen Pixel-Tod führt, ist sehr ärgerlich. Hier machen sich die zuvor erwähnten Grenzen sehr deutlich bemerkbar. Vor allem dann, wenn man gefühlte dreißig Minuten mit dem kompletten Infiltrator-Arsenal gegen – ebenfalls gefühlte – dreihundert Gegner gekämpft hat und am Ende einen „dummen“ Tod stirbt, weil die Steuerung nicht funktioniert, wie sie soll.

Man sitzt also mit blutigen, verkrampften Fingern und kalten Schweißperlen auf der Stirn auf der Couch und Randall Ezno, der Cerberus-Super-Söldner, dank etlicher biotischer Implantate quasi omnipotent, hängt irgendwie blöd an einer Wand fest, es geht nicht vor oder zurück und in Deckung gehen ist auch nicht (grundsätzlich schon, nur in solchen Situationen eben nicht). Das an sich wäre nicht so schlimm, wenn man nicht wüsste, dass es in einem solchen Moment immer einen Gegner gibt, der einem im Vorbeigehen eine Kugel zwischen die Augen jagen wird, weil der feine Herr Randall Ezno sich beharrlich weigert, eure Eingaben in eine vernünftige Aktion umzusetzen.

Ein anderes konkretes Beispiel für die paradoxerweise überempfindliche und zur gleichen Zeit ungenaue Steuerung, ist der Zielmodus: Tippt man in diesem im Eifer des Gefechts aus Versehen auch nur leicht auf das Display, verlässt der Held den Zielmodus und hört sofort auf zu schießen, Randall Ezno endet – wie sollte es anders sein? – als Kanonenfutter.

Leider gibt es auch keine Möglichkeit, Infiltrator auf dem Transfomer Prime mit dem PlayStation 3-Controller zu spielen – gerade bei diesem Spiel wäre diese Option ein wahrer Segen gewesen. Auf der einen Seite wurde das Spiel konzeptionell so aufgezogen, dass eine Integration einer alternativen Befehlseingabe entgegen der von EA angedachten Spieldynamik wirken würde, auf der anderen Seite ist
die vorhandene Steuerung in einigen Situationen überfordert oder überfordert den Spieler. Das wiederum sorgt für Frust und nimmt dem Spiel leider die Chance, sich im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten mit seinem vollen Potential zu präsentieren.

Fazit

Grafik und Sound von Mass Effect: Infiltrator lassen keine Wünsche offen. Die Anknüpfung an die Mass Effect-Serie ist zumindest in diesem Bereich sehr gelungen und man fühlt sich als Kenner sofort zu Hause. Das markante optische Design des Mass-Effect-Universums wurde genauso exzellent eingefangen wie der so pathetisch-heroische Soundtrack, der bei Fans der Serie vermutlich für Gänsehaut sorgt. Auch als Spieler, der Mass Effect vorher vielleicht nur dem Namen nach kannte, wird man in diesem Punkt kaum Grund zur Beschwerde finden, da Grafik und Sound für sich genommen einfach nicht zu beanstanden sind.

Insgesamt macht das Spiel dennoch aber einen eher mittelmäßigen Eindruck: Größtes Manko ist die Steuerung. Sie verdirbt einem durch ihre Ungenauigkeit, die durch die gegebene Plattform immanent ist, häufig den Spaß. Wenn man sich zehn Minuten durch Gegner-Horden gekämpft hat und dann stirbt, weil die Steuerung die Eingabe-Befehle nicht umsetzt – und nicht etwa weil man sich zu ungeschickt angestellt hat –, zerstört das den Spielfluss mehr, als die eigene Unfähigkeit, an der man bekanntermaßen immer noch arbeiten könnte. Oder einfacher formuliert: Ihr könnt euch die spielerischen Fähigkeiten aneignen, die ihr braucht, die Steuerung bleibt wie sie ist – bescheiden.

Ein weiteres Problem ist, dass das Spiel zwar für sich funktioniert, aber so stark an die Serie anlehnt, dass es ohne eine gewisse Vorkenntnis des Szenarios für „themenfremde“ Spieler einfach zu „fummelig“ sein könnte und gleichzeitig nicht genug Anreiz bietet, um sich wirklich darauf einzulassen. Auf der anderen Seite ist es aber, gerade im Bezug auf Waffen, Rüstungen und die extrem lineare Level-Führung sowie die flache und eher uninteressante Story für Fans der Serie viel zu oberflächlich, um gut zu sein. Auch wenn diese Oberflächlichkeit zum Teil Plattform-bedingt ist, hätte man sich vielleicht einen anderen Weg suchen sollen, um die Spielbarkeit, Spieltiefe und damit den Spielspaß mehr in den Vordergrund zu rücken.

Es entsteht ein wenig der Eindruck, als hätte man aus einem erfolgreichen Namen noch ein paar Euro extra herausholen wollen. Der stolze Preis von 6,53 Euro, der hier von EA für ein Mobile Game aufgerufen wird, bestärkt diese Vermutung. Alles wirkt irgendwie so, als müsse es einen Bezug zum „großen Bruder“ haben, auch wenn dieser Bezug stellenweise vielleicht nicht mal wirklich gegeben ist.

Wer Mass-Effect bereits auf der Konsole oder dem PC gespielt hat und bereit ist, den geforderten Preis zu zahlen, kann durchaus mal reinschauen. Die Möglichkeit, die Story von Mass Effect 3 durch Mass Effect: Infiltrator zu beeinflussen ist gerade für die Perfektionisten unter uns Gamern mit Sicherheit reizvoll.

Trotz aller Kritik – das Spiel bietet durchaus Unterhaltung. Es ist eben nur nicht so gut, wie uns der Name und das damit verbundene Image der Serie vorgaukeln will. Wäre der - für ein mobiles Game - enorm hohe Preis nicht, würde ich es sogar allgemein allen Freunden von Action-geladenen Shootern empfehlen. Für maximal ein bis zwei Euro Kaufpreis könnte ich dies auch ruhigen Gewissens tun, aber in diesem Fall musste sich auch der Preis leider auf meine Empfehlung und mein Fazit auswirken.

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