Men in Black 4: Reboot erscheint 2019 mit Chris Hemsworth in der Hauptrolle?

Thomas Kolkmann

Nachdem grandiosen Comeback von Agent J und Agent K 2012 im dritten Teil der Men-in-Black-Reihe ist es wieder relativ ruhig um das MiB-Universum geworden. Viele Ideen und Ansätze für ein Men in Black 4 wurden geteilt, verworfen und später wieder ausgekramt. Nun gibt es erste konkrete Hinweise zum Releasefenster, Regisseur und Drehbuchautor, dazu bringt sich Thor-Darsteller Chris Hemsworth ins Gespräch ein.

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Mit Men in Black (1997) gelang es Barry Sonnenfeld, Will Smith und Tommy Lee Jones einen Kultfilm des SciFi-Comedy-Genres und dazu auch einen Kassenschlager an den Kinos abzuliefern. Ein zweiter Teil war damit fast unvermeidbar. Doch auch wenn Men in Black 2 (2002) gute Einspielergebnisse erzielte, konnten flacher Humor und Story Fans und Kritiker nicht gänzlich überzeugen.

Daraufhin mussten erst 10 Jahre vergehen, bis die Männer in Schwarz auf die Kinoleinwand zurückkehrten. Mit einer cleveren Zeitreisegeschichte und Josh Brolin als jungen Agent K, schaffte Sonnenfeld es nochmals, Fans und Kritiker von der Alienjäger-Komödie zu überzeugen. Nun musste erneut über eine halbe Dekade vergehen, bis Sony endlich mit ersten konkreten Infos zu Men in Black 4 rausrückt.

Men in Black 4 – 2019 mit Chris Hemsworth?

Sony hat den bisher unbenannten Men-in-Black-Film für den 14. Juni 2019 angesetzt. Dabei soll „Straight Outta Compton“- und „Fast & Furious 8“-Regisseur F. Gary Gray auf dem Regiestuhl sitzen. Das Drehbuch von Men in Black 4 soll dabei von Matt Holloway und Art Marcum stammen, dem Schreiber-Duo hinter „Iron Man“ (2008) und „Punisher: War Zone“.

Wie die Kollegen von Deadline berichten, scheint nun darüber hinaus Chris Hemsworth (Thor, The Avengers, Snow White and the Huntsman) sein Interesse für eine tragende Rolle im neuen Men in Black bekundet zu haben. Da wir nach den aktuellen Informationen davon ausgehen müssen, dass die Agenten aus den vorherigen Teilen höchstens in Form eines Cameoauftritts vorkommen, könnt Hemsworth somit der erste Teil des neuen Agenten-Duos sein.

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Reboot ohne Will Smith & Tommy Lee Jones

Der Erfolg von Men in Black 3 zog viele Diskussionen und Ideen für einen vierten Teil der Serie nach sich. Wie wir nun wissen, wird sich der neue Men-in-Black-Film mit neuen Agenten beschäftigen und als eine Art „Reboot“ gelten. Bereits Ende 2015 äußerte sich Filmproduzentin Laurie MacDonald gegenüber der BBC, dass man mit der Zeit gehen und ebenfalls eine Frau ins Rampenlicht stellen wolle:

„Es wird eine hervorstechende Woman in Black im vierten Film geben […]“

Diese Idee kam bereits am Ende des ersten Films auf, wo Agent K (Tommy Lee Jones) in den Ruhestand ging, um von Agent L (Linda Fiorentino) als Partner für Agent J (Will Smith) abgelöst zu werden. Im zweiten Teil holte man K jedoch einfach wieder aus dem Ruhestand, anstatt einer Alienjägerin eine Chance auf der großen Leinwand zu geben.

Was genau aus Men in Black 4 wird, ist nach wie vor nicht geklärt. Mit der Zeitreisegeschichte des dritten Teils und Josh Brolin als jungen Agent K könnte man natürlich auch die Geschichten der MiB in den 70ern und 80ern näher beleuchten. Wie Produzent Walter Parkes jedoch erklärt, sucht man nach einer „Neuerfindung“.

MiB 4 ohne Barry Sonnenfeld

Barry Sonnenfeld hat das Comic-Universum von Lowell Cunningham auf die Kinoleinwand gebracht und bei allen drei Teilen Regie geführt. So sehr er sich auch einen weiteren Teil wünscht, für den vierten Teil wird er jeodch nicht parat stehen, wie er bereits im Januar 2017 den Kollegen von Digital Spy erklärt:

„Ich wünschte es gäbe einen vierten Film […] Ich denke nicht, dass Will Smith oder ich involviert sein werden. Aber ich liebe das Franchise, weil ich es mitentwickelt und erschaffen habe.“

Das Problem an einem vierten Teil sei, dass zuviele „teure Spieler“ beteiligt sein wollen, wie Sonnenfeld anmerkt. Es gäbe andere Produzenten und Schauspieler, mit denen man das Men-in-Black-Universum weiterführen könnte.

„[…] Ich denke der richtige Weg wäre, neue Agenten oder etwas ähnliches zu nutzen. […] Nicht ich, nicht Will, nicht Tommy. Habt einfach andere Abenteuer. Ich hoffe das sie das machen werden, aber ich weiß nicht, ob es so kommen wird.“

MIB 23: Men in Black Jump Street Crossover?

Zeitweise war die Rede auch von einem Crossover zwischen dem MiB-Franchise und den Jump-Street-Filmen mit Jonah Hill und Channing Tatum, 21 Jump Street und 22 Jump Street.

Sony ging sogar soweit und kündigte das MIB 23 betitelte Crossover offiziell auf der CinemaCon 2016 in Las Vegas an. Dabei sollte James Bobin (Muppets Most Wanted, Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln) die Regie von MIB 23 übernehmen.

Wie Jump-Street-Hauptdarsteller und Drehbuchautor von MIB 23, Jonah Hill, in einem späteren Interview mit den Kollegen von Digital Spy bekannt gab, wird es aller Wahrscheinlichkeit nach aber nicht zu dem geplanten Crossover kommen. Laut Hill begann das gesamte Projekt nur als großer Scherz:

„Ironischerweise startete die Filmidee nur als dummer Witz, wo wir uns darüber lustig machten, wie unkreative Menschen Sequels, Remakes und Reboots machen und die Gier dahinter, aus einer Idee Geld zu machen, die bereits in der Vergangenheit umgesetzt wurde.“

Da das Projekt nun aber immer und immer größer geworden sei, wurde es quasi zu dem, über das sich Jonah Hill und sein Freund Rodney Rothman anfangs versuchten lustig zu machen. Wie Hill erklärt, ist MIB 23 zwar nicht völlig undenkbar, wird aber auch nicht in der nächsten Zeit rauskommen:

„[…] Ich weiß nicht, ob wir es wirklich jemals realisieren werden. Vielleicht irgendwann in der Zukunft. Aber es scheint nicht so, als ob es in der nächsten Zeit etwas werden würde.“

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