Moneyball

Robin Böhm

„Moneyball“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches des Journalisten Michael Lewis von 2003, in dem er beschreibt, wie Manager Billy Beane (Brad Pitt) das Baseballteam der „Oakland Athletics“ mit stark limitierten, finanziellen Möglichkeiten von Grund auf neu aufbaut und mit ganz neu entwickelten Techniken Spieler entdeckt und die gesamte Baseballwelt revolutioniert.

Nach „The Blind Side“ ist „Moneyball“ ein weiteres Sportdrama, das auf einem Buch von Michael Lewis basiert. Nachdem der durch „Der Teufel trägt Prada“ bekannt gewordene David Frankel aus der Produktion ausstieg, übernahm Steven Soderbergh („Ocean’s Eleven“, „Der Informant!“) den Regieposten und schrieb das Skript an vielen Stellen um. Als Sony dann am 19. Juni 2009, wenige Tage vor dem geplanten Drehstart, das finale Skript in die Hände bekam, waren sie nicht zufrieden damit. Wie man es von Soderbergh kennt, hatte dieser viele untypische stilistische Mittel in den Film eingebaut. Sony dagegen wollte einen klassischen Sportsfilm. Daraufhin wurde Steven Soderbergh aus dem Projekt entlassen.

Ihn wiederum ersetzte daraufhin Bennett Miller, der 2005 mit der Biografie „Capote“ Aufsehen erregte. Aaron Sorkin, der mit seinem Drehbuch entscheidend zum riesigen Erfolg von „The Social Network“ beitrug, wurde engagiert, um das Skript erneut umzuschreiben. Jonah Hill („Superbad“, „Männertrip“) bekommt nach „Cyrus“ eine weitere Gelegenheit, seine schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und wird die Rolle von Billy Beanes Assistenten Paul DePodesta übernehmen.

In weiteren Rollen bei „Moneyball“ spielen Kathryn Morris („Cold Case“), Philip Seymour Hoffman („The Ides of March“) und Robin Wright („Die Lincoln Verschwörung“).

Baseballbegeisterte Filmfans bekommen ab dem 10. November 2011 die Gelegenheit, den Film in den Kinos zu sehen.

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