Anime Awesome: Studio Ghibli - die besten Filme der Anime-Könige

Robin Schweiger 34

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Ponyo

„Ponyo“ unterscheidet sich stark von den anderen Streifen dieser Liste, weil er sehr viel deutlicher auf Kinder ausgerichtet ist. Die Gewalt wird durch eine Wagenladung unwiderstehlichem Charmes ersetzt, dem man sich auch als Erwachsener kaum entziehen kann.

Nachdem das Fisch-Mädchen Ponyo  aus ihrem behüteten Zuhause unter Wasser ausbricht, landet es umgehend in einem zugemüllten Hafen und wird doch von der Strömung in eine herumtreibende Flasche gepresst und ans Ufer gespült. Dort wird sie von dem Jungen Sosuke gefunden, der sie befreit, sich dabei jedoch am scharfen Glas verletzt. Dank der magischen Kraft ihres Vaters heilt Ponyo die Wunde umgehend, indem sie das Blut ableckt - mit ungeahnten Folgen: Ponyo verwandelt sich in einen Menschen, wovon ihre Vater so gar nicht begeistert ist und alles daran setzt, sie zurückzuholen.

„Ponyo“ lässt sich mit einem Wort beschreiben: Magisch. Der Kinderfilm ist ohne Frage einer der bestaussehenden Anime aller Zeiten und darf meiner Ansicht nach in keiner Blu-ray-Sammlung fehlen. Die Geschichte selbst rückt im Vergleich zu der einnehmend süßen Beziehung zwischen Ponyo und Sosuke und der wunderschönen Bilder dabei eindeutig in den Hintergrund. Als ich den Film zwei meiner kleinen Cousins zeigte - vier und sieben Jahre alt - hörten deren Augen 90 Minuten lang gar nicht mehr auf zu glitzern - und ich hatte das Gefühl, dass das bei mir selbst nicht anders aussah.

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