Weird Wednesday: Die 10 bizarrsten Filmküsse

Daniel Schmidt 1

Immer wieder Mittwochs wird es verrückt bei GIGA, wenn wir euch eine etwas andere Topliste präsentieren. Diese Woche was Schauriges. Nein, kein Horror. Also nicht im eigentlichen Sinne. Hier sind die zehn bizarrsten Filmküsse

Weird Wednesday: Die 10 bizarrsten Filmküsse

Nachdem wir euch in den letzten Wochen mit den „Schönsten Bikinis“ und den „Schönsten Bärten“ der Filmgeschichte erfreut haben, diese Woche mal etwas aus der Kategorie Wonnegraus. Zwar gibt es durchaus eindeutigere Wegguck-Momente als Kuss-Szenen, aber auch beim filmischen Geschlabber muss man manchmal ganz fest die Augen zumachen. Viel Spaß und wonniges Grauseln bei den zehn bizarrsten Filmküssen.

Jack Nicholson und die Leiche in „The Shining“

 

„Shining“, nach dem gleichnamigen Roman von Horror-Guru Stephen King, besteht fast ausschließlich aus total kranken Szenen. Neben den viel zitierten Grusel-Zwillingen ist der Kuss zwischen Jack Nicholson und der nackten Frau im Badezimmer beim „Bääähhhh-Faktor“ ganz vorne mit dabei. Nicholsons Charakter Jack Torrance findet bei einem Rundgang eine schöne, nackte Frau in einer Badewanne. Da sich sein Geisteszustand zu diesem Zeitpunkt gelinde gesagt schon auf dem absteigenden Ast befindet, fällt ihm natürlich nix Besseres ein, als der unbekleideten Dame ordentlich einen aufzudrücken. Während die Beiden sich also bearbeiten, sehen wir und später auch Torrance, dass es sich bei dem Nackedei nicht um einen heißen Feger, sondern vielmehr um eine eklige alte Frau mit Verwesungsspuren am ganzen Körper handelt. Wer Abends noch kuscheln will, sollte diese Szene unbedingt vorspulen.

Joe Pesci und Sharon Stone in „Casino“

Vom amerikanischen Magazin Film wurde dieses skurrile Beispiel für Gurgelhockey im Jahr 2003 zur schlechtesten Kuss-Szene aller Zeiten gewählt. Völlig zu Recht, denn was die beiden Hollywood-Größen in dem ansonsten großartigen Film „Casino“ miteinander machen, sieht eher nach etwas aus, was man in einer Tierdokumentation finden würde. Die merkwürdigen Paarungsrituale der arktischen Blaufußtölpel, oder so.

Jim Carrey und Lauren Holly in „Dumm und Dümmer“

 

Gut, „Dumm und Dümmer“ ist halt Slapstick. Ein echter Brüller ist dieser – man mag es kaum „Kuss“ nennen – aber auf jeden Fall. Lehrreich ist es außerdem, denn man kann prima beobachten, wie man es auf gar keinen Fall machen sollte. Nämlich so, wie Jim Carrey. Also wirklich, auf gar keinen Fall. Ohne Spaß jetzt!

Viggo Mortensen und Liv Tyler in „Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“

 

Es hätte so schön sein können am Ende von „Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“. Sauron ist besiegt, alle haben sich wieder lieb und Gondor bekommt endlich seinen König und eine schöne Elfenkönigin noch dazu. Lange genug gewartet haben Aragon und seine Arwen ja eigentlich auch. Der Enthusiasmus, mit dem der frischgekrönte König seine Liebste anspringt und dann, wie der gute alte Vorwerk Staubsauger bei Oma, ansaugt, als wolle er ihr nicht nur seine Zunge, sondern gleich den ganzen Kopf in den Rachen stecken, ist aber doch ein bisschen übertrieben. Herrschaften, ihr seid hier immer noch in der Öffentlichkeit.

Mark Hamill und Carrie Fisher in  „Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück“

 

Muss man zu dieser Szene aus „Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück“ noch irgendwas sagen? Leute, ihr seid GESCHWISTER! An dieser Stelle darf sich der Leser gerne noch etwas an Han Solos Eifersucht und Chewbaccas lüsternem Gesichtsausdruck erfreuen, während der Autor sich den Mund mit Seife auswaschen geht.

Kristen Stewart und Robert Pattinson in „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“

Über „Twilight“ lässt sich ja bekanntlich trefflich streiten. Während ein Teil der Menschheit die Filmreihe für Gottes Geschenk an die Teenager-Mädels hält, findet der Rest die Werke einfach nur beknackt. Wie dem auch sei, schnullert die gute Bella Swan hier einen Typen zehn Sekunden nachdem er ihr eröffnet hat, dass er sich seit Monaten in ihr Zimmer schleicht während sie schläft. Kein gutes Vorbild für Niemanden und auch nicht wirklich das, was man unter einem attraktiven Knutscher versteht.

Paul Rudd und Thomas Lennon in „Trauzeuge gesucht“

 

Trauzeuge Gesucht - Trailer Englisch.

In „Trauzeuge gesucht“ stellt Paul Rudd fest, dass er keine männlichen Freunde hat, die bei seiner Hochzeit an seiner Seite stehen könnten. Also macht er sich auf die Suche nach einem neuen besten Kumpel. Schade nur, dass er dabei aus Versehen auf einen Kandidaten trifft, der das Ganze für eine romantische Verabredung hält. Und wie könnte es anders sein, bekommt der verzweifelte Bräutigam am Ende der Veranstaltung ordentlich was aufs Maul. Nämlich einen schönen, feuchten Kuss von einem anderen Mann. Der Ausdruck der Erkenntnis in seinem Gesicht katapultiert ihn schlagartig in die Liste der skurrilsten Filmküsse.

Demi Moore und Patrick Swayze in „Ghost – Nachricht von Sam“

Für die meisten Männer und tatsächlich auch viele Frauen ist „Ghost – Nachricht von Sam“ viel mehr ein Kopfschüttler als ein Klassiker. Und auch wenn der Film für eine ganze Generation DER Liebesfilm war, muss man heute wohl zugeben: Die letzte Szene, in der die Frau den Geist küsst, ist ziemlich albern.

Selma Blair und Sarah Michelle Gellar in „Eiskalte Engel“

Zugegeben, es gibt wirklich Schlimmeres, als wenn sich zwei schöne Frauen küssen. Selma Blair und Sarah Michelle Gellar haben mit ihrem Austausch von Körperflüssigkeiten in „Eiskalte Engel“ Filmgeschichte geschrieben. Das ganze Drumherum jedoch ist alles andere als schön oder normal. Denn wie man bemerkt haben dürfte, spinnt sich eine Geschichte aus Intrigen, Lügen und Misshandlung um diese Szene, in der die junge Cecille Caldwell (Selma Blair) viel zu oft das Opfer ist. Wer an diesem Kuss jetzt immer noch alles völlig normal findet, hat wahrscheinlich gerade zu wenig Blut im Hirn.

Charlton Heston und Kim Hunter in „Planet der Affen“

1968 war das Jahr in dem Captain Kirk (William Shattner) und Lieutenant Uhura (Nichelle Nichols) mit einem Kuss Fernsehgeschichte schrieben. Nämlich dem ersten TV-Kuss zwischen einem weißen Mann und einer schwarzen Frau. Man möchte meinen, es laust einen der Affe, wenn man darüber nachdenkt, dass im gleichen Jahr Charlton Heston in „Planet der Affen“ einen Primaten schnullert und niemanden stört’s. Okay, hinter der haarigen Fassade steckt natürlich ein umfangreich maskiertes Menschenweibchen. Es bleibt dabei: Dieser Filmkuss ist auf jeden Fall extrem bizarr!

 

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