Spider-Man: Liefern uns diese Comedy-Autoren ein Gag-Feuerwerk?

Andreas Engelhardt

Da mit „Captain America 3: Civil War“ der erste Leinwandauftritt von Spider-Man im Marvel Cinematic Universe näher rückt, kann man sich die Frage stellen, wie weit denn der Solo-Film des Netzschwingers ist. Hauptdarsteller: Check. Regisseur: Check. Autoren: Offensichtlich nun auch ‚Check‘. Um wen es sich dabei handelt, könnt ihr bei uns erfahren. 

Um dem Spider-Man-Reboot einmal durch Namen Leben einzuhauchen: Tom Holland heißt der junge Mann, der sich in den rot-blauen Anzug zwängen darf. Dessen bekannteste Arbeit dürfte „The Impossible - Nichts ist stärker als der Wille, zu überleben“ sein, wo er sich an der Seite von Naomi Watts und Ewan McGregor vor einem Tsunami retten muss.

Auf dem Regiestuhl bei dem Solo-Film von Spider-Man darf Jon Watts Platz nehmen, der wahrscheinlich noch unbekannter als sein Hauptdarsteller ist. Zu seinen letzten Arbeiten zählen der Horror-Film „Clown“  und der Thriller „Cop Car“. Reichlich unverbrauchtes Potenzial also, wenn man die Lage optimistisch betrachten will. Und auch die Autoren, die nun bekanntgegeben wurden, können noch nicht die ganz großen Kracher vorweisen. Aber immerhin haben sie schon ihre Erfahrung mit Reboots gesammelt.

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Kehren wir aber erst einmal zu den Namen zurück: Jonathan M. Goldstein und John Francis Daley werden gemeinsam am Drehbuch für den neuesten Spider-Man-Film arbeiten. Als Team haben sie kürzlich an der Neuauflage der Griswold-Reihe gewerkelt, die uns von 1983 bis 1997 mit Komödien wie „Schöne Bescherung“ mit Chavy Chase versorgte. Neben „Vacation - Wir sind die Giswolds“ haben sie auch an den beiden Teilen von „Kill the Boss“ gearbeitet und waren ebenfalls für „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2“ verantwortlich.

Ursprünglich wollten die beiden die Regie bei dem neuesten Abenteuer des wortgewandten Teenagers übernehmen, was offenkundig nicht geklappt hat. Anscheinend haben die beiden bei Marvel aber ausreichend Eindruck gemacht, weswegen ihnen nun immerhin die Ehre bleibt, den Film zu Papier zu bringen. Und durch ihre Comedy-Vergangenheit sind sie zumindest für die kecken Sprüche von Peter Parker keine schlechte Wahl. Wie es damit aussieht, eine vernünftige Story zu entwerfen, die uns zum immerhin schon zweiten Reboot ins Kino locken kann, bleibt abzuwarten.

In den USA wurde der 28. Juli 2017 als Starttermin für die Comicverfilmung angesetzt. Ein deutscher Kinostart ist noch nicht bekannt, zumal sich bei solch langfristigen Projekten eh noch gerne etwas am Release ändert.

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