Spider-Man Homecoming: Was wir über Marvels Reboot und Spideys neuen Gegner wissen

Tobias Heidemann 4

„Spider-Man: Homecoming“. So soll es also heißen, das neue Spider-Man-Reboot. Erstmals treten Sony und Marvel gemeinsam an, um den beliebtesten Superhelden ins Kino zu bringen. Für die Fans war die erstmalige Involvierung von Marvel die beste Nachricht seit langem. Doch ob Tom Holland, der neue Star hinter der Maske in „Spider-Man: Homecoming“ auch funktionieren wird und ob Marvel den richtigen Riecher für den Neustart hat, das wird sich erst noch zeigen. Die neuen Informationen zum Film sprechen jedenfalls eine deutliche Sprache.

Anlässlich der Bekanntgabe von Titel und Logo des neuen Spider-Man-Films betrat Tom Holland während der Cinema Con in Las Vegas die Bühne und stellte sich dem dort versammelten Publikum als der neue Spider-Man vor. Holland gab zu Protokoll, dass sich der neue Peter Parker im Film auf die „Suche nach seiner Identität“ begeben würde, was übersetzt ins Deutsche so viel heißt wie „Wir verraten hier heute gar nichts über das Drehbuch“.

Spider-Man Homecoming: Auftakt einer Trilogie

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Auch Sony Pictures Chef Tom Rothman gab nicht viel mehr preis, als er während der Veranstaltung verlautbaren ließ, dass man eine neue Spider-Man Trilogie plane. Immerhin war Sony zuletzt auch mit „Amazing Spider-Man“ angetreten, ein langfristig aufgezogenes Franchise aus „Spider-Man“ zu machen. Doch als der zweite Teil unter der Regie von Mark Webb nicht den erhofften kommerziellen Erfolg brachte, wurde die Reihe eben kurzerhand wieder eingestellt und neu gestartet.

Tom Rothman ließ weiterhin verlautbaren, dass „Spider-Man: Homecoming“ sich mit Peters Balanceakt zwischen „Heldentum und High-School-Dasein“ befassen würde, was nichts anderes ist, als die allgemeinste Definition der beliebten Marvel-Figur. Wenig Neues also auch hier.

Erste Szene zeigt Peter Parker, Tante May und Tony Stark

Später wurde einem ausgewählten Publikum dann allerdings ein kurzer Ausschnitt aus dem Film gezeigt. In der gewählten Szene aus „Spider-Man: Homecoming“ ist laut Berichten zu sehen, wie Peter Parker sein Haus in Queens betritt und dort die nun deutlich jüngere Tante May (Marisa Tomei) gemeinsam mit Tony Stark (Robert Downey Jr.) vorfindet. Stark erklärt May in dieser Szene, dass Peter ein Stipendium, auf welcher er sich beworben hatte, tatsächlich bekommen wird.

Captain America Civil War - Finaler Trailer.

Der Titel „Homecoming“ wurde bereits im Vorfeld als eine Möglichkeit diskutiert, da Sony sich eine Domain unter dem Namen „Spider-Man: Homecoming“ gesichert hatte. Der Name des Films ist dabei durchaus interessant, da er sowohl Spideys Rückkehr zu Marvel anzeigt, aber auch als eine Referenz zu der Comic-Ausgabe „Amazing Spider-Man #252“ ist. Wer sich diese Ausgabe einmal genauer ansieht, der sieht den schwarz-kostümierten Spider-Man.

Spider-Mans neuer Gegner: Kommt Vulture?

Auch zu Spider-Mans neuem Gegner gibt es aktuell sehr interessante Gerüchte. Glaubt man Birth.Movies.Death dann steht mit Vulture ein Bösewicht bereit, den wir noch nie im Kino gesehen haben.

Allerdings wird Vulture sich laut der Quelle nicht als Ober-Villain behaupten dürfen, sondern vielmehr in der zweiten Reihe tanzen. So wird aktuell spekuliert, dass Vulture aka Adrian Toomes nur für die Eröffnungsszene des neuen Spider-Man-Films verwendet werden könnte. Dass Vulture eine wahrscheinliche Option ist, liegt auch daran, dass der Bösewicht bereits in Sam Raimis Spider-Man Reihe einmal kurz davor war, den Sprung auf die Leinwand zu schaffen. John Malkovich sollte ihn seinerzeit in “Spider-Man 4“ spielen. Zudem waren im Abspann von “Amazing Spider-Man 2“ die Flügel von Vulture zu sehen. Spider-Man startet am 7 Juli 2017 in den USA.

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