Trailer und Leaks sind derzeit die wichtigsten Quellen, wenn es darum geht, konkrete Rückschlüsse auf die Story von „Star Wars 7“ zu ziehen. Dabei gerät vollkommen in Vergessenheit, dass es eine viel bessere Informationsquelle gibt, die zudem noch offiziell von Disney bestätigt ist und damit nicht aus dem Reich der Spekulation stammt. Wer wirklich etwas über die Story von „Das Erwachen der Macht“ in Erfahrung bringen möchte, der sollte „Star Wars: Journey to Star Wars: The Force Awakens: Shattered Empire“ lesen. Der gerade abgeschlossene Prequel-Comic-Run schließt schon jetzt die Brücke zwischen „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ und „Das Erwachen der Macht“ und befindet sich dabei im offiziellen Kanon des Film-Universums.

 

Star Wars 7

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Star Wars 7

Derzeit werden die krudesten Theorien zur Story von „Das Erwachen der Macht“ aufgestellt. Doch anstatt seine Zeit mit abstrusen Gerüchten zu verplempern, sollte man sich lieber auf die bestmögliche Art und Weise auf „Star Wars 7“ vorbereiten. Mit einer „Star Wars“-Geschichte, die direkt im narrativen Dunstkreis der neuen Trilogie entstanden ist und mit ihrer Veröffentlichung fester Bestandteil des offiziellen Kanons ist. Mit anderen Worten: Was in diesen Prequel-Comics geschieht, ist auch in „Star Wars 7“ geschehen.

Star Wars 7 - Trailer 3 Englisch

 

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Das macht das Prequel-Comic mit dem unmöglich langen Namen natürlich hochinteressant, wenn es darum geht, die Handlung von „Star Wars 7“ und den allgemeinen Zustand des Universums einschätzen zu können. Wir haben uns die vier Hefte einmal genau angesehen und sechs interessante Aspekte gefunden, die für „Star Wars 7“ von konkreter Bedeutung sein könnten.

Der Imperator lebt weiter: „Operation Cinder“ und die Folgen

Gleich in Heft #2 von „Star Wars: Shattered Empire“ wird deutlich, dass der Tod des Imperators in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ nicht gleichbedeutend mit seinem Verschwinden vom Schlachtfeld ist. Palpatine war ein mächtiger Sith und verschlagener Politiker, doch seine größte Stärke war eine andere. Der Imperator war stets ein genialer Stratege, der alle Eventualitäten genau bedachte. Dazu gehörte auch das eigene Ableben. Und so tritt umgehend nach seinem Tod die „Operation Cinder“ in Kraft.

Es handelt sich dabei um einen von langer Hand geplanten Angriff auf strategisch relevante Ziele. Unter anderem auch auf Naboo. Zudem ist die Leugnung seines Todes offenbar auch Bestandteil der „Operation Cinder“. Palpatine lebt in den Augen des Imperiums immer noch. Wer etwas anderes behauptet, macht sich der rebellischen Propaganda schuldig. Was es aber genau mit Palpatines testamentarischem Protokoll auf sich hat, das bleibt auch in den Comics derzeit noch offen.

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"Shattered Empire" #4, © Marvel Comics Bildquelle via http://www.starwars.com/news/the-end-of-the-beginning-in-star-wars-shattered-empire-4-exclusive-preview

Der Messenger: Ist Ian McDiarmid auch in Star Wars 7 dabei?

Unmittelbar verbunden mit der Verbreitung von „Operation Cinder“ ist in den Comics eine mysteriöse Figur, welche nur als „The Messenger“ eingeführt wird. Die rote Robe ist ein Zeichen des inneren Kreises rund um Palpatine und erinnert sofort an die persönliche Leibgarde des Imperators, die wir in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ bereits sahen. Allerdings sind einige überaus interessante Unterschiede auszumachen.

Der Daft-Punk-artige Helm des Messengers gibt Hologramme aus. In diesem Fall die mit „Operation Cinder“ verbundenen Nachrichten des Imperators. Sein Antlitz erscheint direkt auf dem Helm. Zuvor von ihm aufgenommene Hologramm-Botschaften werden also über den Helm überliefert. Was sich tatsächlich unter dem Helm verbirgt, das bleibt allerdings unklar. Handelt es sich um einen Droiden? Einen Cyborg? Oder doch um einen menschlichen Handlanger des Imperators? Des Weiteren ist der Messenger in der Lage, mit ausfahrbaren Handschuh-Nadeln Blutproben zu nehmen, um sicher zu stellen, dass die Nachrichten, die überbracht werden, auch den richtigen Adressaten erreichen.

Der Messenger wäre also eine sehr galante und schlüssige Option, um Palpatine, dann sehr wahrscheinlich erneut gespielt von Ian McDiarmid, einen kurzen, aber effektiven Auftritt in „Star Wars 7: Das Erwachen der Macht“ zu ermöglichen.

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"Shattered Empire" #3, ©Marvel Comics Bildquelle via http://www.starwars.com/news/the-end-of-the-beginning-in-star-wars-shattered-empire-3-exclusive-preview

Nur ein Todesstern: Der Krieg geht weiter

Auch wenn am Ende von „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ gefeiert wurde, bis der Ewok qualmt – ein Ende des Krieges ist laut „Shattered Empire“ nicht in Sicht. Im Comic erfahren wir von imperialen Stützpunkten, die sich heftig wehren und von ganzen Flotten, die sich neu formieren. Der Bürgerkrieg verlagert sich somit nach dem Tod des Imperators und der Zerstörung des Todessterns hin zu vielen, kleinen Gefechten verteilt über das gesamte Universum. Gepaart mit „Operation Cinder“ dürften diese aufreibenden Scharmützel der Rebellion also mehr als genug zu tun geben. Und dem Imperium die nötige Zeit, sich neu zu formieren.

Leia kann jetzt die Macht nutzen: Lebt Darth Maul etwa?

Es ist nur ein kurzer Moment, doch er könnte weitreichende Folgen für „Star Wars 7“ haben. Während einer Mission auf Naboo sehen wir Leia einen Moment lang als Nutzerin der Macht. Eine Entwicklung, die man bereits auf Grundlage der Original-Trilogie hat kommen sehen. Die Szene zeigt Leia, die die Gegenwart oder ein Macht-Echo von Darth Maul zu spüren scheint. Ob der zweigeteilte Maul seinen Sturz tatsächlich überlebt hat oder er nur in jenseitiger Macht-Form zugegen war, das wird sich wohl noch zeigen. Fest steht: Leia kann die Macht nutzen!

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"Shattered Empire" #3, ©Marvel Comics

Poe Damerons Eltern: Shara und Kes

Oscar Isaacs Charakter Poe Dameron wird in “Star Wars 7: Das Erwachen der Macht“ eine tragenden Rolle spielen. Dank der Comics wissen wir nun, woher er stammt, wer seine Eltern waren und warum er einen ziemlich guten Piloten abgeben dürfte. Poes Eltern sind Shara und Kes, zwei bedeutende Rebellen, die ihr Leben für den Kampf gegen das Imperium aufopfern. Ganz klar wird es zwar nicht, doch alles deutet darauf hin, dass Shara und Kes von Anfang an Teil der Rebellion waren und viele Kämpfe auf dem Kerbholz haben. „Shattered Empire“ stellt vor allem Shara in den Mittelpunkt des Geschehens, die als überaus fähige Pilotin porträtiert wird. Sie übernimmt meist die besonders gefährlichen Einsätze. Das Comic lässt sie unter anderem auf Leia, Han und Luke treffen. Vor allem zu Leia hat Poes Mutter eine besonders enge Verbindung.

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"Shattered Empire" #2, ©Marvel Comics

Lukes geheime Mission und der Baum der Macht

In “Star Wars: The Force Awakens – Shattered Empire“ begegnen wir auch Luke wieder. Gemeinsam mit Shara, Poe Damerons Mutter, geht er auf eine geheime Mission für die Rebellen Allianz. Das Ziel der Mission ist die Beschaffung eines bedeutenden Jedi-Artefakts, welches der Imperator seit der Zerstörung des Jedi-Tempels auf Coruscant in seinem Besitz hatte. Es handelt sich um sogenannte „Macht-Bäume“, die seinerzeit im Tempel wuchsen. Funktion, Bedeutung und Eigenschaft dieser Bäume bleiben unklar.

Während der Mission gelingt es Luke und Shara, zwei dieser Bäume zu retten. Luke gibt Shara einen der Bäume, um ihn an einen Ort ihrer Wahl zu pflanzen. Ihr Sohn, Poe, wird somit wohl im direkten Kontakt mit diesem Baum aufwachsen. Was Luke mit seinem Baum macht, bleibt offen. Luke erscheint im Comic übrigens als „Commander Skywalker“ in seinem aus „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ bekannten Outfit und gibt sich bezüglich seiner sonstigen Tätigkeiten geheimnisvoll.

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"Shattered Empire" #4, ©Marvel Comics

 Mehr Infos zu den Comics gibt´s auf Star Wars.com 

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