Star Wars Episode VII: Acht gute Ideen, um die Wartezeit zu verkürzen

Tobias Heidemann 12

 

Star Wars Rebels gucken

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Ja, es ist eine TV-Serie für Kinder und ja, die computergenerierte Animationsästhetik ist nicht jedermanns Sache. Wäre „Star Wars Rebels“ auf konventionelle Zeichentrick-Weise gezeichnet und würde es sich visuell mehr an Serien wie zum Beispiel „Legend of Korra“ orientieren, dann hätte sich auch schon längst herumgesprochen, dass die Serie eigentlich ziemlich gut ist. Und mit „ziemlich gut“ meine ich hier ziemlich Star Wars.

Anders als das unsägliche „Star Wars: Clone Wars“ versteht sich „Rebels“ nämlich ganz hervorragend darauf, die Essenz seiner adaptierten Vorlage in die TV-Serie zu transportieren. Die Gruppe von Rebellen, der wir in der ersten Staffel folgten, mag dabei etwas zu archetypisch ausgefallen sein – der Jedi, der Wookiee (der zwar keiner ist, aber egal), der Luke, die Schmugglerin usw. – doch wer den „Rebels“ eine Chance gibt, der wird sehen, dass sich die schablonenhaften Charaktere tatsächlich auch weiterentwickeln und immer interessanter werden.

Star Wars: Rebels - Extended Trailer.

 

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Ein Muss für Fans: Die 32 besten Star-Wars-Merchandise-Artikel.

Star Wars: Revisited downloaden

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Fan-Edits bewegen sich nach wie vor in einer rechtlichen Grauzone. Sie stellen modifizierte Schnittversionen bekannter Filme dar, die bestimmte Aspekte der Originalfassung verändern. Das allein ist natürlich nicht illegal. Immerhin kann euch niemand verbieten, zu Hause das Schnittprogramm Premiere anzuschmeißen und Jar Jar Binks komplett aus Episode I rauszuschneiden, weil…ach, naja, ihr wisst schon.

Problematisch wird die Sache mit den Fan-Edits erst dann, wenn es um ihre Distribution geht. Zwar will kein einziger Fan-Editor Geld mit seinen Werken verdienen, doch am Ende des Tages stellen sie nun einmal Filmmaterial zur Verfügung, welches ihnen schlichtweg nicht gehört. Es gibt aber einen Weg, der es euch dennoch erlaubt, Fan Edits zu schauen. Im Wesentlichen geht darum, dass ihr die Originalfassung in eurem Besitz habt. Doch kommen wir zum Thema.

Einer der bekanntesten Fan-Editor der Szene ist Adywan, der sich nun schon seit Jahren mit dem Projekt „Star Wars: Revisited“ befasst. Die Liste der Änderungen, die Adywan zum Beispiel an “Empire Strikes Back“ vorgenommen hat, ist wahrlich bedrückend und zeigt wieviel Herzblut bisweilen in einen Fan-Edit fließen kann. Neben dem eigentlichen Schnitt, geht es vor allem um Farb-Korrekturen, neue Sound-Effekte, eine Überarbeitung von Lichtschwertern und, und, und. Einen ersten Eindruck von seinem Fan-Edit vermittelt dieser Trailer. Wer den Anweisungen zum Download des Fan-Edits folgt und dazu berechtigt ist, der kann Adywans Fassung hier herunterladen.

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