Warum George Lucas eine britische Punkband verfluchte, was der Imperator mit Orang-Utans und Han Solo mit Voldemort zu tun hat, lest ihr in unserem Star Wars Trivia.

 

Star Wars

Facts 
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Denis Lawson, der in Episode IV: Eine neue Hoffnung einen von Lukes Flügelmännern mimt, ist der Onkel von Ewan McGregor, der bekanntlich in den Prequels Obi-Wan Kenobi spielt.

Denis Lawson
Denis Lawson

Die Sith sollten eigentlich „The Damned“ (die Verfluchten/Verdammten) heißen. Jedoch feierte 1977 eine britische Punkband mit demselben Namen ihr Debüt. Da George Lucas mit der Punk-Kultur so gar nichts anfangen kann und auch keine Verbindung zwischen Star Wars und Punk Rock zulassen wollte, ließ er in der Postproduktion das Wort „Damned“ durch „Sith“ überspielen.

The Sith aka The Damned
The Sith aka The Damned

Als humanoider Roboter hat man's nicht leicht, das weiß auch Anthony Daniels. Er spielte C-3PO in allen sechs Star Wars Episoden und hatte von Beginn an mit seiner goldenen Hülle zu kämpfen. Es dauerte zwei Stunden das Kostum anzuziehen und bereits am allerersten Drehtag von Episode IV verzögerten sich die Dreharbeiten, weil sein Kostüm ständig auseinanderfiel.

Anthony Daniels
Anthony Daniels

Der komplette Dialog am Kontrollpult zwischen Han und dem Kommandeur war improvisiert. Harrison Ford sollte die im Script stehenden Zeilen absichtlich nicht auswendig lernen, damit das Gespräch natürlicher und spontaner wirkt.

Einmal Big Mac und Apfeltasche zum Mitnehmen, bitte.
Einmal Big Mac und Apfeltasche zum Mitnehmen, bitte.

Die Figur von Imperator Palpatine, auch bekannt unter seinem Sith-Namen Darth Sidious, wurde zuerst von einer älteren Dame namens Elaine Baker gespielt. Maskenbildner verpassten ihr zudem Augen, die an jene von Orang-Utans erinnern, damit sie gruseliger aussieht.

Bei den Kostümen für die Imperialen Offiziere orientierten sich die Designer an Wehrmachtsuniformen aus dem Zweiten Weltkrieg, um damit das böse Image der Imperialen Offiziere hervorzuheben.

Düstere Uniformen
Düstere Uniformen
Der erste Auftritt des Imperators in Episode V
Der erste Auftritt des Imperators in Episode V

Im englischen Original leiht der britisch-US-amerikanische Schau- und Puppenspieler Frank Oz Jedi-Meister Yoda seine Stimme. Er kreierte auch dessen fehlerhafte Grammatik. Außerdem spielte und sprach er auch Miss Piggy, Fozzie Bär und Bert aus der Sesamstraße.

Yoda von Oz
When the beat drops

Chewbacca saß nie wirklich auf dem Copilotensitz des Millennium Falken. Die Setdesigner hatten die schiere Größe von Chewbacca-Schauspieler Peter Mayhew schlicht unterschätzt. Als es dann ans Drehen ging, passte Mayhew einfach nicht in den Sitz. Szenen mit Chewy mussten folglich nachträglich in die Flug-Szenen eingefügt werden.

Zu wenig Beinfreiheit
Zu wenig Beinfreiheit

Jar-Jar Binks sollte ursprünglich ein niederträchtiger Söldner sein, der Qui-Gon Jinn (Meister von Obi-Wan Kenobi) schlussendlich verrät. George Lucas hatte sich dann jedoch umentschieden und aus Jar-Jar eine nervige, tollpatschige Slapstick-Figur gemacht, um ein bisschen mehr Humor ins Spiel zu bringen.

Ich'se Jar-Jar Binks
Nicht der Charlie Chaplin des Star-Wars-Universums

Luke-Schauspieler Mark Hamill hielt in der Müllpressen-Szene so lange den Atem an, dass ihm eine Ader im Gesicht platzte. Deshalb zeigen die meisten Aufnahmen in dieser Szene nur eine Seite seines Gesichtes.

I need to go, my people need me.
I need to go, my people need me.

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