Suicide Squad Special Ops Review: Chaotische Action pur für Android und iOS

Tuan Le

Nachdem bereits BatmanvSuperman als Comicadaption für große Diskussionen bei den Fans und Kritikern gesorgt hat, sorgt aktuell der neue Film Suicide Squad für Streitereien darüber, was einen guten Film ausmacht. Zwar startet der Film erst am 18. August in den deutschen Kinos, das Spiel zum Film können Smartphone-Zocker aber bereits jetzt im Play Store und App Store für Android und iOS herunterladen, um ein wenig Suicide-Squad-Feeling aufkommen zu lassen. Kurios: Auch beim Spiel scheint die Meinung der Nutzer ziemlich weit auseinanderzugehen.

Spiele zu Kinofilmen sind leider häufig nicht viel mehr als reine Publicity-Stunts - und spielen sich dementsprechend auch so. Bei Suicide Squad: Special Ops scheinen sich die Entwickler aber tatsächlich Mühe gemacht zu haben, nicht nur möglichst die Werbetrommel für den Kinofilm zu rühren, sondern auch ausreichend Spielspaß zu bieten. Es handelt sich dabei um eine Art Egoshooter, der sich gleichzeitig wie ein Rogue-Game spielt. Klingt ziemlich verrückt, macht aber nach kurzer Eingewöhnungszeit mächtig Spaß. Enormer Pluspunkt: Keine In-App-Käufe, keine Werbung, nur Action. Außerdem ist die Dateigröße mit rund 130 MB sehr überschaubar.

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Gespielt wird mit einem Trio bestehend aus Deadshot, Harley Quinn und El Diablo. Am Anfang jeder Runde wählt man einen der drei Charaktere aus, die anderen beiden werden von der KI gesteuert und stehen einem bei, während Gegnerhorden auf einen zuströmen. Das Spielkonzept ist dabei ziemlich sehr minimalistisch gehalten, jeder Charakter besitzt nur zwei Fähigkeiten (El Diablo sogar nur eine), durch Volltreffer wird außerdem eine ultimative Fähigkeit freigeschaltet. Geschossen wird dabei automatisch, sobald ein Gegner ins Fadenkreuz gerät.

Suicide Sqad: Special Ops ist unterhaltsamer Spaß für zwischendurch

Im Prinzip prügelt man sich Runde für Runde - im Falle von Harley Quinn buchstäblich mit einem Baseballschläger - durch die Gegner und erhält am Ende der Runde die Option zwischen verschiedenen Upgrades auszuwählen. Alle paar Runden werden außerdem weitere Bereiche der Karte freigeschaltet, man ist also nicht auf den Innenhof beschränkt, in dem das Spiel startet, sondern bewegt sich unter anderen auch durch verlassene Bahnhöfe und U-Bahnen.

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Mit jeder Runde steigt die Anzahl der Feinde und dadurch der Schwierigkeitsgrad: Wenn man stirbt, fängt man außerdem ganz von vorne an, ohne jegliche Upgrades und Power-Ups. Gerade das macht aber ja den Reiz von Rogue-Spielen aus und wir können uns gut vorstellen, dass viele Zocker aus Ehrgeiz eine Jagd auf den High-Score veranstalten werden. Im Play Store beschweren sich viele Nutzer, dass das Spiel nicht bei ihnen startet und wer nicht gerade ein High-End-Gerät sein eigen nennt, sollte für ein ruckelfreies Erlebnis definitiv die Grafik herunterschrauben.

Story kommt etwas zu kurz - oder ist eigentlich gar nicht vorhanden

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Die Story wird in dem Spiel selbst nicht wirklich erläutert, es gibt aber im Startmenü einen Verweis auf den Trailer, der das Setting erklärt. Wer tatsächlich noch nie von Suicide Squad gehört hat: Es geht um eine Truppe von Schurken, die im Auftrag der Regierung die schmutzigen Aufträge erledigen, für die die eigenen Truppen (oder Superhelden) zu schade sind. Wer eine fundierte Meinung zum Kinofilm sucht, ist bei den Kollegen von GIGA Filme & Serien bestens beraten.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.
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