Besetzungscouch: Morena Baccarin, Suicide Squad & Jamie Dornan

Daniel Schmidt

Es ist Sonntag, also Wochenende, keine Sorgen, die Couch wartet! Einige Stars aus Hollywood haben die (Besetzungs-) Couch aber schon wieder verlassen und können sich endlich dem Texte-Lernen widmen. Wie immer erfahrt ihr hier wieder von uns, welche Castingentscheidungen in der vergangenen Woche am meisten Aufsehen erregt haben. 

Besetzungscouch: Morena Baccarin, Suicide Squad & Jamie Dornan
Bildquelle: © Universal Pictures.

Manchmal scheint es so, als drehe sich im Film- und TV-Geschäft alles nur noch um Superhelden, beziehungsweise Superschurken. Gefühlt zwei Mal muss und wird jeder noch so kleine Marvel und DC -Comic Charakter besetzt werden, und natürlich nicht mit irgendeinem dahergelaufenen Newcomer. Große Namen müssen her. Auch diese Woche soll es sich auf der Besetzungscouch wieder Hauptsächlich um die bevorstehenden Verfilmungen von DCs „Suicide Squad“ und Marvels „Deadpool“ drehen. Außerdem; eine neue Rolle für „Fifty Shades of Grey“ – Darsteller Jamie Dornan.

Morena Baccarin macht das Rennen um „Deadpool“

Nachdem wir letzte Woche noch berichten konnten, dass ganze sechs Schauspielerinnen um die weibliche Hauptrolle in „Deadpool“ an der Seite von Ryan Reynolds hatten kämpfen müssen, steht die Wahl jetzt fest. Morena Baccarin, bekannt aus so fantastischen Serien wie „Homeland“, „Firefly“ und „Gotham“ hat es geschafft, die starke Konkurrenz auszustechen. Wurde auch höchste Zeit, denn die Dreharbeiten sollen in Kürze beginnen.

Baccarin bringt also auch schon einiges an Erfahrung in der Verfilmung von geekygen Comic Adaptionen mit, was ihr sicher dabei geholfen hat, die Rolle einzukassieren. Ähnliche Qualifikationen hätte sonst nur Konkurrentin Jessica De Gouw („Arrow“) mitgebracht.

In dem Film über den Superhelden mit der großen Klappe wird sie Ryan Reynolds ordentlich den Kopf verdrehen. Näheres über ihre Rolle ist allerdings noch nicht bekannt. Weitere bereits feststehende Kollegen, die in „Deadpool“ mit von der Partie sein werden sind T.J. Miller („Transformers 4: Ära des Untergangs“) Ed Skrein („Game of Thrones“) und Gina Carano („Fast & Furious 6“)

Joel Kinnaman ist neuer Wunschkandidat für „Suicide Squad“. Außerdem dabei: Jay Hernandez

Das Hin-und-Her um die Besetzung der Rolle des Rick Flagg in dem mit Spannung erwarteten DC Film „Suicide Squad“ will einfach kein Ende nehmen. Nachdem zunächst Tom Hardy („The Dark Knight Rises“) für die Rolle vorgesehen war, musste er in letzter Minute wegen angeblicher Terminschwierigkeiten absagen. Mit Jake Gyllenhall („Nightcrawler-Jede Nacht hat ihren Preis“) war schnell Ersatz gefunden, aber auch er lehnte die Rolle schlussendlich ab.

Nun haben die Macher einen neuen Favoriten für die Rolle des „Suicide Squad“ -Anführers und zwar den  Schwedisch-Amerikanischen Schauspieler Joel Kinnaman („RoboCop“). Kinnaman, der einem breiten Publikum vor allem durch das amerikanische Remake „The Killing“ einer schwedischen Krim-Reihe bekannt wurde, hat aber wohl auch noch nicht fest zugesagt Er ist bis dato lediglich der gegenwärtige Favorit der Produktion.

Ein anderer Kollege dagegen hat für den Film fest unterschrieben. Jay Hernandez („Takers“) wurde für eine bisher nicht weiter spezifizierte Rolle inzwischen bestätigt. Spekulationen zu Folge soll er sich mit der „Suicide Squad“-Version des Jokers (Jared Leto) im Film eine Zelle teilen.

Jamie Dornan und das Leben nach „Fifty Shades of Grey“

Mit seiner Rolle als liebestoller Popoklatscher Christian Grey dürfte sich der Irische Newcomer Jamie Dornan wohl bei einigen männlichen Fans unbeliebt gemacht haben. Schade, denn der Mann hat richtig was auf dem Kasten. Wer nicht auf Sado-Maso-Millionäre abfährt, sollte Jamie Dornan unbedingt an der Seite von Gillian Anderson in dem Crime-Drama „The Fall“ begutachten, in dem er einen psychopathischen Serienkiller spielt.

Mit einer brandneuen Netflix Filmproduktion könnte er seinen angeschlagenen Ruf außerdem bald wieder auf Hochglanz polieren. Beschrieben als eine ergreifende, wahre Geschichte von unglaublicher Tapferkeit gegen alle Widrigkeiten, zeigt der Film „Jadotville“ das Schicksal von 150 Irischen UN-Soldaten, die im Kongo von einer 3000 Mann starken Truppe Söldner angegriffen werden. Jamie Dornan ist natürlich für die Rolle des irischen Kommandanten Patrick Quinlan vorgesehen.

Bleibt zu hoffen, dass Netflix es tatsächlich schafft, auch auf den internationalen Film-Markt vorzudringen, wie es ihnen schon im Serienbereich gelungen ist. Auch für Jamie Dornan wäre eine Chance wünschenswert, „Fifty Shades of Grey“ hinter sich lassen zu können um nicht für den Rest seines talentierten Lebens auf die Rolle des Christian Grey reduziert zu werden.

The Fall: Darum müsst ihr das Drama mit Jamie Dornan gesehen haben

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

Neue Artikel von GIGA FILM

* Werbung