1 von 11

Aller Anfang ist schwer und nicht jeder kann mit seinem Debüt gleich einen Kracher abliefern. Auch Hollywood-Stars sind schließlich Menschen aus Fleisch und Blut und mussten sich ihre Erfolge oft hart erarbeiten. Bevor Harrison Ford beispielsweise als Han Solo in der „Star Wars“-Saga zur Ikone wurde, arbeitete er als Schreiner und verdiente sich seine Brötchen mit dem Zusammenbasteln diverser Tischchen und Sitzmöbel. Das ist natürlich mindestens genau so ehrenwert wie auf der großen Leinwand das Lichtschwert zu schwingen und deshalb schütten wir in unserem heutigen Weird Wednesday auch keine mit Häme gefüllten Eimer über die Häupter von Arnold Schwarzenegger, Brad Pitt und Konsorten, sondern amüsieren uns mit respektvollem Augenzwinkern über die Tatsache, dass auch unerreichbar scheinenden Glamour-Königen der spätere Erfolg nicht in einem Präsentkorb überreicht wurde. Hier ist unser Weird Wednesday zu den 10 schrägsten filmischen Jugendsünden Hollywoods!

Lust auf mehr Kuriositäten aus Hollywood? Kein Problem! Weitere Weird Wednesydays haben wir hier für euch:

Nun werfen wir aber einen gepflegten Blick in den Giftschrank Hollywoods und nehmen 10 Filmgurken unter die Lupe, unter denen sich vielleicht auch die ein oder andere Perle des tiefergelegten Trashs befinden dürfte.

Pornos, Pleiten & Peinlichkeiten: Die Anfänge von Arnie, Stallone & Co.

 

Matthew  McConaughey in „Dazed and Confuzed“

Gleich unser erster Kandidat dürfte die Grenze zwischen Trash und Kult in den (benebelten) Graubereich ziehen. Bevor Matthew McConaughey in „True Detective“ die Rolle des verlotterten Cops perfektionierte und als Aids-kranker Rodeoreiter in „Dallas Buyers Club“ einen Oscar gewann, war er nicht nur die perfekte Rom-Com-Standardbesetzung vom Dienst, sondern tauchte mit Prinz-Eisenherz-Friese und Schnäuzer-Ansatz in der Kiffer-Komödie „Dazed and Confuzed“ vor der Kamera auf. Kaum wiederzuerkennen verkörperte der heutige Charakterschauspieler im durchtrainierten Womanizergewandt 1993 den dauerbekifften David Wooderson, der mit seinen minderjährigen Freunden aus der Highschool einen drauf macht.

Obwohl der Film bei weitem nicht so eine Gurke ist, wie der dämliche deutsche Verleihtitel „Confusion - Sommer der Ausgeflippten“ vermuten lässt und sich eine veritable Beschreibung des US-amerikanischen Schülerdaseins in den 1970er Jahren dahinter versteckt hält, wirkt die Rolle des zugedröhnten Teenies aus heutiger Sicht im Vergleich zu dem, wofür Matthew McConaughey mittlerweile in Verbindung gebracht wird, natürlich gewöhnungsbedürftig und unfreiwillig komisch. 

Die 10 besten Kiffer-Filme aller Zeiten

© Universal